Exchange For Change hat die geplanten Herstellergebühren für das britische Deposit Return Scheme (DRS) bekannt gegeben. Zum Start des Pfandsystems im Oktober 2027 sollen Produzenten zunächst 15 Monate lang keine Gebühren zahlen. Ab Januar 2029 sind nach aktuellem Stand unterschiedliche Sätze für Metall- und PET-Getränkeverpackungen vorgesehen.
Die Producer Fees dienen dazu, die Betriebskosten des Pfandsystems mitzufinanzieren. Für den Zeitraum von Oktober 2027 bis Dezember 2028 setzt Exchange For Change die Gebühr zunächst auf 0 Pence pro Einheit. Damit sollen nach Angaben der Organisation die finanziellen Belastungen für Unternehmen während der Einführungsphase begrenzt werden.
PET soll höhere Gebühr erhalten
Ab Januar 2029 rechnet Exchange For Change auf Basis der derzeit verfügbaren Daten mit einer Gebühr von 0,6 Pence je Einheit für Aluminium- und Stahlbehälter. Für PET-Getränkeverpackungen sind 2,3 Pence je Einheit vorgesehen. Diese Gebühren sollen voraussichtlich bis Dezember 2032 gelten.
Die Beträge sind allerdings noch nicht endgültig. Exchange For Change will die Kalkulation anhand weiterer Kostenprognosen, Vertragspreise und Betriebsdaten überprüfen. Im Mai 2027 sollen die Gebühren validiert und erneut bestätigt werden. Nach dem Start des DRS ist eine jährliche Überprüfung vorgesehen.
Der Gebührenstruktur sei eine mehrmonatige Konsultation mit Unternehmen entlang der Getränkelieferkette vorausgegangen. Beteiligt waren laut Exchange For Change Produzenten und Händler unterschiedlicher Größen.
„Wir wissen, wie umfangreich die Vorbereitungen der Industrie für den Start im Oktober 2027 sind. Eine Herstellergebühr von 0 Pence für die ersten 15 Monate soll die Unternehmen in der frühen Phase des Systems unterstützen“, sagt Russell Davies, Chief Executive von Exchange For Change.
Pfand beträgt 20 Pence
Die Producer Fees sind ein weiterer Baustein für das geplante britische Pfandsystem. Bereits im April wurde die Höhe des Pfands auf 20 Pence festgelegt. Zudem wurden nach Angaben von Exchange For Change inzwischen unter anderem die Return Handling Fee, Verfahren für Ausnahmen bei Rücknahmestellen sowie Fördermöglichkeiten für kleine unabhängige Händler konkretisiert.
Quelle: Exchange For Change






