{"id":1573,"date":"2017-07-31T08:16:00","date_gmt":"2017-07-31T06:16:00","guid":{"rendered":"http:\/\/dev.packaging-journal.de\/mikrostrukturierte-kunststoffkomponenten-im-griff\/"},"modified":"2018-06-13T10:54:11","modified_gmt":"2018-06-13T08:54:11","slug":"microstructured-plastic-components-under-control","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/mikrostrukturierte-kunststoffkomponenten-im-griff\/","title":{"rendered":"Microstructured plastic components in the handle"},"content":{"rendered":"<p>Die STRATEC Consumables GmbH ist ein f\u00fchrender Anbieter von mikrostrukturierten Verbrauchsmaterialien f\u00fcr medizinische und diagnostische Anwendungen wie Blut- und Zellanalysen. F\u00fcr das Verpacken diffiziler Mikrofluidik-Produkte hat das Unternehmen gerade eine Kammermaschine vom Typ C 300 TC von Multivac erfolgreich in Betrieb genommen.<\/p>\n<p>Die STRATEC Consumables GmbH geh\u00f6rt seit 1. Juli 2016 zur STRATEC Biomedical AG. Der neue Gesch\u00e4ftsbereich produziert als OEM namhafter Firmen aus den Bereichen Biowissenschaften und In-vitro-Diagnostik mikrostrukturierte Kunststoffkomponenten f\u00fcr medizinische und diagnostische Anwendungen, die beispielsweise eine schnellere und pr\u00e4zisere Identifizierung von Bakterien und damit eine bessere Diagnose f\u00fcr die Behandlung von Patienten erm\u00f6glichen.<\/p>\n<h2>Leistungsf\u00e4hige und zugleich bezahlbare Mikrofluidik-Produkte: \u2026<\/h2>\n<p>Das Leistungsspektrum von STRATEC Consumables deckt die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette von Design, Werkzeugerstellung und Prototyping \u00fcber Spritzgie\u00dfen in optischer Pr\u00e4zision, biologische Funktionalisierung und automatisierte Reagenzienbef\u00fcllung bis hin zur Massenproduktion inklusive skalierbarer Fertigungs- und Logistikprozesse ab. Die Produktion erfolgt am ISO-13485-zertifizierten Standort in Anif, Salzburg.<\/p><div class=\"packa-in-post-alle\" style=\"text-align: center;\" id=\"packa-3728951762\"><div id=\"packa-3694047034\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/newsletter\/\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"PJ Eigenwerbung English 03\"><!--noptimize--><img src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png 840w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-300x75.png 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-768x192.png 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-18x5.png 18w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-332x83.png 332w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-664x166.png 664w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-688x172.png 688w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" width=\"840\" height=\"210\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><!--\/noptimize--><\/a><\/div><\/div>\n<p>Das Unternehmen ist Weltmarktf\u00fchrer f\u00fcr <strong>mikrostrukturierte Polymerchips<\/strong>. In die Fertigung flie\u00dfen dabei 30 Jahre Erfahrung aus der Produktion optischer Speichermedien ein, um sogenannte Smart Consumables herstellen zu k\u00f6nnen. Die Polymerdiscs verf\u00fcgen \u00fcber kleinste Vertiefungen, in die Fl\u00fcssigkeiten eingef\u00fcllt werden. Diese werden in entsprechenden Ger\u00e4ten, wie sie der Mutterkonzern STRATEC herstellt, analysiert. \u201eEine einzige Disc ersetzt eine halbe Million Reagenzgl\u00e4ser\u201c, erkl\u00e4rt Dario Borovic, Projektleiter bei STRATEC Consumables. Somit k\u00f6nnen beispielsweise mehrere medizinische Tests mit winzigen Patientenproben in k\u00fcrzester Zeit analysiert werden \u2013 f\u00fcr die Diagnostik, vor allem aber f\u00fcr den Patienten ein wichtiger Aspekt.<\/p>\n<p><strong>[infotext]Aus Sony DADC BioSciences wurde STRATEC Consumables<\/strong><\/p>\n<p>Mit der vollst\u00e4ndigen Akquisition der Sony DADC BioSciences GmbH erweiterte der in Birkenfeld im Enzkreis ans\u00e4ssige Konzern seine Wertsch\u00f6pfungstiefe ma\u00dfgeblich. Zum Portfolio z\u00e4hlen <strong>ganzheitliche L\u00f6sungen f\u00fcr diagnostische und medizinische Anwendungen<\/strong>, die in enger Zusammenarbeit und im Auftrag der Partner entstehen, integrierte und vollautomatische Analysesysteme, aber auch Systemsoftwarel\u00f6sungen und Middleware zur Anbindung der Systeme an die Laborsoftware sowie intelligente Verbrauchsmaterialien.[\/infotext]\n<h2>\u2026 eine echte Herausforderung<\/h2>\n<p>\u201eEine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen in der Entwicklung neuer Diagnoseprodukte ist die <strong>bestm\u00f6gliche Balance<\/strong> zwischen der Leistungsf\u00e4higkeit eines solchen Produktes und den Kosten\u201c, erl\u00e4utert Dario Borovic. Zu Beginn des neuen Projektes, bei dem die Kammermaschine von Multivac eine wichtige Rolle spielt, \u201ewaren wir wirklich ratlos. Die entscheidende Frage lautete: Wie schaffen wir es, den Druck in einem Mikrofluidik-Produkt auf 300 Pascal abzusenken und \u00fcber mindestens zwei Jahre zu halten, ohne dabei die Produktpreise ins Unermessliche zu treiben?\u201c<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung war langwierig und sehr komplex. STRATEC Consumables verf\u00fcgt \u00fcber herausragende F\u00e4higkeiten und Anwendungen, unter anderem in der Nano- und Mikrostrukturierung, in verschiedenen Beschichtungstechnologien, in polymerwissenschaftlichen Anwendungen und in der automatisierten Fertigung. Es bestehen zahlreiche, auch internationale Partnerschaften mit Universit\u00e4ten und Forschungseinrichtungen. \u201eMit Multivac hatten wir zudem einen kompetenten L\u00f6sungsanbieter mit umfassendem Service f\u00fcr den h\u00f6chst anspruchsvollen Verpackungsprozess zur Hand\u201c, erg\u00e4nzt der Experte.<\/p>\n<h2>Die Aufgabenstellung: \u2026<\/h2>\n<p>Die meisten Mikrofluidik-Produkte ben\u00f6tigen eine oder mehrere Pumpen, um die Proben und Reagenzien zu prozessieren. Diese mechanischen Komponenten erh\u00f6hen die <strong>Produktionskosten der Ger\u00e4te<\/strong> und erfordern regelm\u00e4\u00dfige Wartungsintervalle sowie Kalibrierung. Eine m\u00f6gliche Ursache f\u00fcr die Probenkontamination ist dabei immer die pneumatische Schnittstelle. Ein Produkt, das ohne diese Komponenten auskommt, ist folglich also wesentlich robuster, sicherer und auch kosteng\u00fcnstiger. Dario Borovic: \u201eAn diesem Punkt stellt sich dann aber die Frage: Wie bekommt man die Proben und Reagenzien ohne Pumpen in die Kammer? Des R\u00e4tsels L\u00f6sung ist: Man bildet in der Kammer einen Unterdruck.\u201c<\/p>\n<h2>\u2026 ganz konkret<\/h2>\n<p>Schafft man es also, w\u00e4hrend der Produktion in der Kammer einen Unterdruck zu erzeugen und diesen bis zur Endanwendung zu erhalten, gelingt es, die Fl\u00fcssigkeiten tats\u00e4chlich auch ohne Pumpenleistung in die Kammer zu transportieren. Was so einfach klingt, ist tats\u00e4chlich jedoch eine immense Herausforderung und <strong>bedurfte intensiver Forschungsarbeit<\/strong>. \u201eErst nach einigen Jahren harter Entwicklungsarbeit gelang es einer internationalen Expertengruppe, diese Idee in die Realit\u00e4t umzusetzen und auch bis zur Marktreife zu bringen. Diese patentierte L\u00f6sung wird jetzt also in die Herstellung einiger Mikrofluidik-Produkte implementiert\u201c, erkl\u00e4rt Dario Borovic.<\/p>\n<p>Wesentliche Faktoren f\u00fcr die erfolgreiche Herstellung solcher Produkte sind <strong>spezielle F\u00fcgeprozesse<\/strong> f\u00fcr die Kunststoffkomponenten sowie <strong>hochwertigste Verpackungsl\u00f6sungen<\/strong>, die den extrem anspruchsvollen Anforderungen in Bezug auf pr\u00e4zise Prozessregelung und Prozessstabilit\u00e4t, die Aufzeichnung der Prozesswerte und die Archivierung relevanter Daten gewachsen sind. Reinraumtauglichkeit, leichte Reinigung und ein geringer Wartungsaufwand spielen eine nicht unerhebliche Rolle.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1572\" aria-describedby=\"caption-attachment-1572\" style=\"width: 865px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1572\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" title=\"Mit der Kammerbandmaschine C 300 TC wird ein Endvakuum von 3 mbar erreicht. Bild: Multivac\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Pharma_Multivac_2_Chamber_Machine_C_300_TC_-e1528279162679.jpg\" alt=\"Mit der Kammerbandmaschine C 300 TC wird ein Endvakuum von 3 mbar erreicht. (Bild: Multivac)\" width=\"865\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Pharma_Multivac_2_Chamber_Machine_C_300_TC_-e1528279162679.jpg 1200w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/07\/Pharma_Multivac_2_Chamber_Machine_C_300_TC_-e1528279162679-600x555.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 865px) 100vw, 865px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1572\" class=\"wp-caption-text\">Mit der Kammerbandmaschine C 300 TC wird ein Endvakuum von 3 mbar erreicht. (Bild: Multivac)<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Die L\u00f6sung: \u2026<\/h2>\n<p>Nach eingehenden Recherchen hat man sich bei STRATEC Consumables f\u00fcr die<strong> leistungsf\u00e4hige Kammermaschine C 300 TC<\/strong> von Multivac entschieden, die sich flexibel f\u00fcr die Verarbeitung unterschiedlicher Beutelmaterialien einsetzen l\u00e4sst. Das Modell ist auf das Verpacken von medizinischen Sterilg\u00fctern in kleinen bis mittleren Chargen ausgelegt und mit einer permanent beheizten Siegelschiene ausgestattet. Der Namenszusatz \u201eTC\u201c steht dabei f\u00fcr \u201ethermo controlled\u201c. Die <strong>temperaturgeregelte Siegelschiene<\/strong> ist bei dieser Maschine der Garant f\u00fcr einen <strong>sicheren Verpackungsprozess<\/strong> sowie f\u00fcr eine <strong>reproduzierbare Siegelqualit\u00e4t<\/strong>. Die erforderliche Siegeltemperatur kann in der Maschinensteuerung definiert werden. Die Messung und Regelung der Temperatur erfolgen durch zwei Sensoren in der Siegelschiene, die sie innerhalb einer definierten Toleranz halten. Dadurch wird der Siegelprozess \u00fcberwacht, geregelt und sowohl validierbar als auch kalibrierbar.<\/p>\n<p>Bei der C 300 TC kommt eine IPC-Steuerung in Kombination mit der Benutzeroberfl\u00e4che HMI 2.0 zum Einsatz, die \u00fcber einen <strong>Touchscreen<\/strong> intuitiv zu bedienen ist. Der integrierte Rezeptspeicher sowie ein optional verf\u00fcgbares RFID-System zur automatischen Erkennung der Beutelhalterung erh\u00f6hen die <strong>Prozesssicherheit<\/strong> zus\u00e4tzlich. Daneben war es STRATEC Consumables auch wichtig, dass die Prozesswerte aufgezeichnet und die Daten archiviert werden. Auch dies leistet die Maschine.<\/p>\n<h2>\u2026 eine besondere Verpackungsmaschine<\/h2>\n<p>Die C 300 TC erf\u00fcllt dar\u00fcber hinaus alle relevanten <strong>GMP-, GAMP5- sowie ISO-Richtlinien<\/strong>. Dank ihres geschlossenen Edelstahlgeh\u00e4uses mit glatten Ober\ufb02\u00e4chen ist sie leicht zu reinigen und eignet sich f\u00fcr den Einsatz in Reinraumklasse ISO 6. Verpackt werden die Produkte bei STRATEC Consumables in Aluverbundbeutel unter Vakuum mit einem Endvakuum von 3 mbar. Als Verpackungsmaterialien kommen OPA\/PE\/Alu-Verbunde in unterschiedlichen St\u00e4rken zur Anwendung. Die C 300 TC befindet sich derzeit zwar noch in der Validierungsphase, doch in Anif ist man mit der Wahl schon jetzt sehr zufrieden. Die Maschine entspricht den hohen Erwartungen und bew\u00e4ltigt die Verpackungsaufgaben zuverl\u00e4ssig. Die Bedienung ist einfach, die Packungs- und vor allem die Siegelqualit\u00e4t sind sehr gut. \u201eAuch der kundenorientierte Service hat uns absolut \u00fcberzeugt\u201c, merkt Dario Borovic abschlie\u00dfend an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"STRATEC Consumables GmbH, a supplier of microstructured consumables for medical and diagnostic applications, uses a C 300 TC chamber machine from Multivac for packaging intricate microfluidic products.","protected":false},"author":1,"featured_media":1571,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"__cvm_playback_settings":[],"__cvm_video_id":"","rank_math_description":"","rank_math_focus_keyword":"","rank_math_title":"","csco_display_header_overlay":false,"csco_singular_sidebar":"","csco_page_header_type":"","csco_page_load_nextpost":"","csco_post_video_location":[],"csco_post_video_location_hash":"","csco_post_video_url":"","csco_post_video_bg_start_time":0,"csco_post_video_bg_end_time":0,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[21],"tags":[40,56,70,39],"class_list":{"0":"post-1573","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-verpackungstechnik","8":"tag-pharma-kosmetik-chemie","9":"tag-qualitaetssicherung","10":"tag-verpackungsmaschinen","11":"tag-verpackungstechnik","12":"cs-entry","13":"cs-video-wrap"},"acf":[],"vimeo_video":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1573","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1573"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1573\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1571"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1573"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1573"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1573"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}