{"id":1609,"date":"2017-08-07T19:17:00","date_gmt":"2017-08-07T17:17:00","guid":{"rendered":"http:\/\/dev.packaging-journal.de\/vske-familienunternehmen-profitieren-von-vernetzung\/"},"modified":"2020-08-21T16:29:03","modified_gmt":"2020-08-21T14:29:03","slug":"vske-family-businesses-benefit-from-networking-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/vske-familienunternehmen-profitieren-von-vernetzung\/","title":{"rendered":"Association of manufacturers of self-adhesive labels: Family businesses benefit from networking"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\">Familienunternehmen pr\u00e4gen die Branche der Hersteller selbstklebender Etiketten. Sie vernetzen sich im Verband der Hersteller selbstklebender Etiketten und Schmalbahnconverter (VskE). Wie steht die Branche da? Was bringt die Zukunft? Dar\u00fcber sprachen wir mit dem Vorsitzenden Robert M\u00e4gerlein.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1607\" aria-describedby=\"caption-attachment-1607\" style=\"width: 227px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1607 \" style=\"margin-right: 15px; margin-bottom: 10px; float: left;\" title=\"Robert M\u00e4gerlein, Vorsitzender des VskE\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/2017-05-18_robert-maegerlein_vske_1vorsitzender_kl-300x300.jpg\" alt=\"Robert M\u00e4gerlein\" width=\"227\" height=\"227\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/2017-05-18_robert-maegerlein_vske_1vorsitzender_kl-300x300.jpg 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/2017-05-18_robert-maegerlein_vske_1vorsitzender_kl-100x100.jpg 100w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/2017-05-18_robert-maegerlein_vske_1vorsitzender_kl-600x600.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/2017-05-18_robert-maegerlein_vske_1vorsitzender_kl-150x150.jpg 150w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/2017-05-18_robert-maegerlein_vske_1vorsitzender_kl-768x768.jpg 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/2017-05-18_robert-maegerlein_vske_1vorsitzender_kl-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/2017-05-18_robert-maegerlein_vske_1vorsitzender_kl.jpg 1100w\" sizes=\"(max-width: 227px) 100vw, 227px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1607\" class=\"wp-caption-text\">Robert M\u00e4gerlein<\/figcaption><\/figure>\n<p><em><strong>pj:<\/strong> Herr M\u00e4gerlein, vor drei Jahren haben Sie das 100. Mitglied in Ihrem Verband begr\u00fc\u00dft. Wie haben sich die Mitgliederzahlen seitdem entwickelt?<\/em><\/p>\n<p><strong>Robert M\u00e4gerlein:<\/strong> Die Zahl der Mitglieder entwickelt sich erfreulicherweise weiter nach oben. Inzwischen haben wir 109 ordentliche Mitglieder, 71 f\u00f6rdernde und sieben assoziierte Mitglieder. Dominiert wird unser Verband durch inhabergef\u00fchrte mittelst\u00e4ndische Unternehmen. Der VskE bietet unter anderem mit zwei Tagungen pro Jahr eine willkommene Plattform f\u00fcr den Erfahrungsaustausch.<\/p><div class=\"packa-in-post-alle\" style=\"text-align: center;\" id=\"packa-3590793628\"><div id=\"packa-144288042\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/newsletter\/\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"PJ Eigenwerbung English 03\"><!--noptimize--><img src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png 840w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-300x75.png 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-768x192.png 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-18x5.png 18w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-332x83.png 332w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-664x166.png 664w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-688x172.png 688w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" width=\"840\" height=\"210\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><!--\/noptimize--><\/a><\/div><\/div>\n<p><em><strong>pj:<\/strong> Verfolgt man die Branchen-News, so f\u00e4llt auf, dass in den vergangenen Monaten immer wieder \u00fcber Unternehmenszusammenschl\u00fcsse berichtet wurde? Sehen Sie darin einen allgemeinen Trend?<\/em><\/p>\n<p><strong>Robert M\u00e4gerlein:\u00a0<\/strong>Die Zahl der <strong>Verschmelzungen, Unternehmensverk\u00e4ufe oder \u00dcbernahmen<\/strong> hat zugenommen und wird meines Erachtens auf hohem Niveau bleiben. Damit folgt unsere Industrie einer Entwicklung, die zum Beispiel in der Faltschachtel-Industrie vor mehr als zehn Jahren bereits erfolgte. Unsere Industrie wird jedoch noch \u00fcber Jahrzehnte durch die <strong>Familienunternehmen<\/strong> gepr\u00e4gt sein. Die Herausforderung wird sein, den Kunden umfassenden Service zu bieten und dabei mit wenig Such- und Abstimmungsaufwand auf ein Netzwerk von Kollegenbetrieben zur\u00fcckzugreifen. Die Verbandsarbeit kann dies unterst\u00fctzen. So stehen wir in engem Kontakt mit weiteren Verb\u00e4nden wie dem <strong>DFTA<\/strong>, der <strong>FINAT<\/strong> und anderen nationalen Etikettenverb\u00e4nden in Europa.<\/p><div id=\"packa-1667062549\" class=\"packa-inhalt\"><!--noptimize--><script async src=\"https:\/\/pagead2.googlesyndication.com\/pagead\/js\/adsbygoogle.js?client=ca-pub-2686439340972671\" crossorigin=\"anonymous\"><\/script>\r\n<ins class=\"adsbygoogle\" style=\"display:block;text-align:center\" data-ad-layout=\"in-article\" data-ad-format=\"fluid\" data-ad-client=\"ca-pub-2686439340972671\" data-ad-slot=\"6171251825\"><\/ins>\r\n<script>\r\n     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});\r\n<\/script><!--\/noptimize--><\/div>\n<p><em><strong>pj:<\/strong> Der VskE gibt seit vielen Jahren den Materialkostenindex heraus. Welche Bedeutung hat dieses Zahlenwerk f\u00fcr Ihre Mitgliedsunternehmen?<\/em><\/p>\n<p><strong>Robert M\u00e4gerlein:\u00a0<\/strong>Der <strong>Materialkostenindex<\/strong> gibt unseren Mitgliedsunternehmen sowie deren Kunden eine neutrale Trendinformation zur Entwicklung der Materialkosten. So k\u00f6nnen mehrj\u00e4hrige Liefervertr\u00e4ge mit einer Preisbindung abgeschlossen werden, die die Materialkostenentwicklung ber\u00fccksichtigt. Die Zeitreihen f\u00fcr die unterschiedlichen Materialkombinationen entwickeln sich nat\u00fcrlich nicht homogen. Ein Beispiel: Der Einfluss des \u00d6lpreises auf den Euro l\u00e4sst sich bei den Folien mit zeitlichem Versatz und in abgeschw\u00e4chter Form erkennen. Jeder Interessierte ist eingeladen, sich \u00fcber den Index auf unserer Internetseite <a href=\"http:\/\/www.vske.de\" rel=\"nofollow\">http:\/\/www.vske.de<\/a> zu informieren.<\/p>\n<p><em><strong>pj:<\/strong> Eine seiner Hauptaufgaben sieht der VskE darin, durch praxisorientierte L\u00f6sungsans\u00e4tze, beispielsweise in der Informationssammlung \u201eGute Praxis im Etiketten- und Schmalbahndruck\u201c, den Arbeits- und Umweltschutz in seinen Mitgliedsbetrieben zu f\u00f6rdern. Welche Herausforderungen sehen Sie hier f\u00fcr die Zukunft?<\/em><\/p>\n<p><strong>Robert M\u00e4gerlein:\u00a0<\/strong>Ganz aktuell hat der VskE gemeinsam mit der <strong>Berufsgenossenschaft ETEM<\/strong> ein Projekt gestartet, die \u201eGute Praxis im Etiketten- und Schmalbahndruck\u201c um den Bereich der digitalen Produktion zu erg\u00e4nzen. Wir gruppieren die Herausforderungen in vier Themenbereiche: Mitarbeiter, Technologie\/Materialien, Markt und Produkte sowie Umwelt, Sicherheit, Gesetze. Unsere Ma\u00dfnahmen f\u00fcr den Bereich Mitarbeiter umfassen unser Wikilabel, eine Online-Wissensbasis im Mitgliederbereich unserer Homepage, eine Zusammenarbeit mit der Johannes-Gutenberg-Schule in Stuttgart, Erfahrungsaustausch mit Berufsschullehrern und seit Kurzem einen Young-Talents-Arbeitskreis, der sich international unter dem Dach der FINAT gebildet hat. Dort denken junge Menschen aus unserer Industrie dar\u00fcber nach, wie \u00fcber moderne Kommunikation junge Menschen f\u00fcr die Arbeit mit und rund um die Etikettenherstellung begeistert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em><strong>pj:<\/strong> Ein eigener Arbeitskreis befasst sich mit dem Thema \u201eKonformit\u00e4t von Lebensmittelverpackungen\u201c. Entsprechen die gesetzlichen Regelungen in diesem Bereich der unternehmerischen Praxis?<\/em><\/p>\n<p><strong>Robert M\u00e4gerlein:\u00a0<\/strong>Die Forderungen der Kunden oder der M\u00e4rkte an die <strong>Konformit\u00e4t<\/strong> von Produkten nehmen viel schneller zu als entsprechende Regelungen dazu entstehen. Andererseits entwickeln sich die m\u00f6glichen L\u00f6sungen, konforme Produkte zu fertigen, auch schnell, hinken jedoch zeitlich und inhaltlich hinterher. Die Herausforderung besteht also darin, die L\u00fccke so klein wie m\u00f6glich zu halten. Letztlich fehlen noch geeignete Methoden, um in der Produktion die Konformit\u00e4tskriterien \u00fcberhaupt messen, \u00fcberwachen und regeln zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1608\" aria-describedby=\"caption-attachment-1608\" style=\"width: 1200px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-1608 size-full\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" title=\"High Tech von der Rolle: Der VskE unterst\u00fctzt seine Mitglieder darin, technologisch auf dem neusten Stand zu bleiben. \" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/vske_gitterabzug_bei_folienetiketten-e1528211977126.jpg\" alt=\"High Tech von der Rolle: Der VskE unterst\u00fctzt seine Mitglieder darin, technologisch auf dem neusten Stand zu bleiben. (Bild: VskE)\" width=\"1200\" height=\"849\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/vske_gitterabzug_bei_folienetiketten-e1528211977126.jpg 1200w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/vske_gitterabzug_bei_folienetiketten-e1528211977126-600x425.jpg 600w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1608\" class=\"wp-caption-text\">High Tech von der Rolle: Der VskE unterst\u00fctzt seine Mitglieder darin, technologisch auf dem neusten Stand zu bleiben. (Bild: VskE)<\/figcaption><\/figure>\n<p><em><strong>pj:<\/strong> Auch das Thema Recycling ist mit einem eigenen Arbeitskreis im VskE pr\u00e4sent. Der Aufbau von Wiederverwertungsinfrastruktur ist f\u00fcr die Unternehmen eine gewaltige logistische Herausforderung. Wie weit ist die Entwicklung hin zum weitgehend geschlossenen Wiederverwertungskreislauf bei der Herstellung von Etiketten?<\/em><\/p>\n<p><strong>Robert M\u00e4gerlein:\u00a0<\/strong>Bisher kennen wir \u00f6rtliche oder materialbezogene Insell\u00f6sungen. Beispielsweise erfordern Tr\u00e4gerpapiere f\u00fcr selbstklebende Etiketten mit ihrer silikonhaltigen Beschichtung einen speziellen Recyclingprozess. Deshalb nutzen leider nur wenige Papierfabrikanten die Wiederverwertung dieser wertvollen Ressourcen. Zudem w\u00e4re es w\u00fcnschenswert, den Anteil von Anwendern zu vergr\u00f6\u00dfern, die das Material nach Verwendung in den Recyclingkreislauf einbringen. Das k\u00f6nnen beispielsweise Verpackungsdienstleister, Handelsunternehmen und Markenartikler sein.<\/p>\n<p><em><strong>pj:<\/strong> Industrie 4.0 ist als Stichwort in aller Munde. Wie stellen sich die Unternehmen im VskE dieser Herausforderung?<\/em><\/p>\n<p><strong>Robert M\u00e4gerlein:\u00a0<\/strong>Viele Unternehmen und Zulieferer besch\u00e4ftigen sich bereits mit dem Thema. Das werden sie auf der Labelexpo mit vielen Neuigkeiten unter Beweis stellen. Im VskE hat sich ein eigener Arbeitskreis \u201eDigital\u201c gebildet. Jedes Unternehmen muss sich fragen, welche Art und welcher Grad der <strong>Digitalisierung<\/strong> wirklich zielf\u00fchrend sein wird.<\/p>\n<p><em><strong>pj:<\/strong> Wenn Sie in die Zukunft schauen, wo sehen Sie Ihre Branche und ihren Verband in zehn Jahren?<\/em><\/p>\n<p><strong>Robert M\u00e4gerlein:\u00a0<\/strong>Unsere Branche wird bei aller Ver\u00e4nderung weiterhin wachsen, das Entwicklungstempo zunehmen. Wir leben von den Innovationen, die mehrheitlich durch oder mit den Zulieferern entwickelt werden. Ich bin \u00fcberzeugt, dass wir unseren Kunden immer wieder neue Technologien und Materiall\u00f6sungen anbieten werden.<\/p>\n[infotext icon]Der <strong>Verband der Hersteller selbstklebender Etiketten und Schmalbahnconverte<\/strong>r (VskE) wurde im Jahr 1980 gegr\u00fcndet. Er versteht sich selbst als Kompetenzzentrum und Innovationsmotor f\u00fcr seine Mitglieder. Vorsitzender ist Robert M\u00e4gerlein, ehemals gesch\u00e4ftsf\u00fchrender Gesellschafter der Marburger Eukerdruck GmbH &amp; Co. KG. Das in dritter Generation durch die Familie M\u00e4gerlein gef\u00fchrte Unternehmen wurde 2016 von der kanadischen CCL Industries \u00fcbernommen. [\/infotext]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Family businesses characterise the self-adhesive label manufacturing industry. They network in the Association of Manufacturers of Self-Adhesive Labels and Narrow Web Converters (VskE). What does the future hold? 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