{"id":18180,"date":"2018-11-21T13:00:02","date_gmt":"2018-11-21T12:00:02","guid":{"rendered":"https:\/\/packaging-journal.de\/?p=18180"},"modified":"2018-11-28T15:01:57","modified_gmt":"2018-11-28T14:01:57","slug":"blema-all-paper-can","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/blema-all-paper-can\/","title":{"rendered":"\u201eAll Paper Can\u201c from Blema: technical performance meets ecology"},"content":{"rendered":"<p>Die Gebr\u00fcder Leonhardt GmbH &amp; Co. KG Blema Kircheis aus Aue setzt auf technische und wirtschaftliche Leistungsf\u00e4higkeit bei der Entwicklung neuer Verfahren und Maschinen. Kernkompetenz ist die Lieferung kompletter Anlagen zur Herstellung von Verpackungen aus Wei\u00dfblech oder Karton. Aktuell liegt der Fokus auf der Produktion der sogenannten <strong>\u201eAll Paper Can\u201c<\/strong>, bei der mindestens 95 Prozent des eingesetzten Materials Papier ist.<\/p>\n<p>Die Produktion von Verpackungen steht in unmittelbarer Verbindung zu <strong>\u00f6kologischen Gesichtspunkten<\/strong> und <strong>Pr\u00e4missen des Verbraucherschutzes<\/strong>. Diese Verbindung gibt es an vier unterschiedlichen Stellen:<\/p>\n<ul>\n<li>Das Material, aus dem die Verpackung hergestellt wird. Die Aufgabe besteht darin, Verpackungen m\u00f6glichst aus nachwachsenden Rohstoffen zu produzieren.<\/li>\n<li>Auf bestimmende Charakteristika bei einer Neueinbindung in den Wertstoffkreislauf nach erfolgter Nutzung. Hier entspricht eine hundertprozentige Wiederverwertung im Sinne eines wirklichen \u201eRecyclings\u201c dem Ideal.<\/li>\n<li>Der notwendige Energieverbrauch innerhalb der Verpackungsmittelproduktion spielt eine wichtige Rolle.<\/li>\n<li>Es ist unabdingbar, dass von einer Verpackung f\u00fcr Lebensmittel keine Gefahr f\u00fcr die Gesundheit \u2013 in welcher Form auch immer \u2013 ausgehen darf.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Werden alle Anforderungen erf\u00fcllt, kommt das Ergebnis einer <strong>\u201eidealen Verpackung\u201c<\/strong> nahe.<\/p><div class=\"packa-in-post-alle\" style=\"text-align: center;\" id=\"packa-4179496649\"><div id=\"packa-2370384162\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/newsletter\/\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"PJ Eigenwerbung English 03\"><!--noptimize--><img src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png 840w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-300x75.png 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-768x192.png 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-18x5.png 18w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-332x83.png 332w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-664x166.png 664w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-688x172.png 688w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" width=\"840\" height=\"210\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><!--\/noptimize--><\/a><\/div><\/div>\n<h2><strong>Situation bei Kartondosen<\/strong><\/h2>\n<p>Kartondosen werden \u00fcberwiegend in spiralgewickelter Form ausgef\u00fchrt und dabei aus mehreren Lagen Papier zuz\u00fcglich einer Sperrschicht aus Aluminiumfolie aufgebaut. Hinzu kommen ein Verschluss mittels einer Aluminiummembran und ein Bodenteil aus Aluminium, Wei\u00dfblech oder Karton. Die Aufgaben des weitergehenden mechanischen Schutzes und eines m\u00f6glichen Wiederverschlusses \u00fcbernimmt ein aufgesetzter St\u00fclp- bzw. Eindr\u00fcckdeckel aus Kunststoff.<\/p>\n<p>Daraus leitet sich ab, dass sowohl \u00fcbereinstimmende als auch divergierende Charakteristika bezogen auf die \u201eideale Verpackung\u201c gegeben sind. Die aktuell gebr\u00e4uchliche <strong>Kartonverbunddose<\/strong> hier einer Wertung bez\u00fcglich aller benannten Kriterien zu unterziehen, w\u00fcrde den Rahmen sprengen. Deshalb wird nur auf den <strong>Recyclingprozess<\/strong> Bezug genommen: Dieser gestaltet sich derzeit so, dass aufgrund des gegebenen Materialmix nur eine Sorte davon detektiert wird und ansonsten nur eine \u00e4u\u00dferst beschr\u00e4nkte Verwertung der anderen Dosenbestandteile erfolgt. Das ist ein unbefriedigender Zustand.<\/p>\n<h2><strong>Dem \u201eIdeal\u201c ein ganzes St\u00fcck n\u00e4her<\/strong><\/h2>\n<p>Der derzeitig favorisierte Weg, sich vom benannten Materialmix zum gr\u00f6\u00dften Teil verabschieden zu k\u00f6nnen, liegt in der sogenannten <strong>\u201eAll Paper Can\u201c<\/strong>. Alle benannten Teile der Dose \u2013 Rumpf, Boden, Membran und Deckel \u2013 sind hier aus einem Material aufgebaut, das zu <strong>mindestens 95 Prozent aus Papier<\/strong> besteht. Damit kann innerhalb des Recyclingprozesses eine vollst\u00e4ndige Zuordnung zu Papier bei dementsprechender R\u00fcckf\u00fchrung in den Stoffkreislauf erfolgen.<\/p>\n<h2><strong>Wirtschaftliche Produktion<\/strong><\/h2>\n<p>Es ist jedoch so, dass die f\u00fcr den Schutz der Umwelt relevanten Forderungen in der benannten Breite nur dann realisiert werden k\u00f6nnen, wenn dabei die durch den Markt gegebenen Restriktionen Ber\u00fccksichtigung finden. Soll sich also die gezeigte Dosenform im internationalen Ma\u00dfstab nennenswert durchsetzen, muss bezogen auf die <strong>Kosten f\u00fcr die Herstellung<\/strong> einer solchen Verpackung zumindest eine Gleichstellung, besser noch eine Verringerung gegen\u00fcber dem derzeitigen Stand nachweisbar sein. Diese <strong>St\u00fcckkosten<\/strong> werden dabei durch unterschiedlichste Faktoren bestimmt:<\/p>\n<ul>\n<li>Materialkosten<\/li>\n<li>Maximal m\u00f6gliche St\u00fcckleistung<\/li>\n<li>Preis einer entsprechenden Produktionsanlage<\/li>\n<li>Qualit\u00e4t der produzierten Verpackungen<\/li>\n<li>Zeiten zur Umstellung auf eine andere Dosengr\u00f6\u00dfe<\/li>\n<li>Aussehen, Gestaltung, \u00d6ffnungsverhalten.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese wichtigen Einfl\u00fcsse verdeutlicht die Komplexit\u00e4t des Themas: Es handelt sich hier um eine Entwicklung verbunden mit gro\u00dfen Chancen, die nicht mit einigen verbesserten Features an Einzelmaschinen zu l\u00f6sen ist.<\/p>\n[infotext icon]Auf der Basis einer fachlich breit aufgestellten Forschungs- und Entwicklungsabteilung kann Blema Kircheis den Kunden, ausgehend von ersten Dosenmustern bis hin zur Bereitstellung einer hoch spezialisierten Produktionsanlage, f\u00fcr Verpackungen aus Wei\u00dfblech und Karton begleiten.[\/infotext]\n<h2><strong>Partner f\u00fcr komplexe Neuentwicklungen<\/strong><\/h2>\n<p>Blema Kircheis begann Anfang der 1990er-Jahre mit der Entwicklung und dem Bau von Siegelmaschinen zum Verschlie\u00dfen von Kartondosen mit einem Kartonboden. Das dazu eingesetzte, und auf die konkreten Verfahrensbedingungen hin angepasste<strong> W\u00e4rmekontaktsiegeln<\/strong> bildete die Basis f\u00fcr eine betriebswirtschaftlich sogar verbesserte Fertigung gegen\u00fcber dem vorher genutzten Boden aus Wei\u00dfblech oder Aluminium.<\/p>\n<p>In den Jahren darauf folgte eine Vielzahl von Maschinenentwicklungen zur Herstellung von Kartonverbunddosen. Im Jahr 2015 konnte durch Kauf des Know-how eines anderen Verpackungsmaschinenbauers eine Vervollst\u00e4ndigung des diesbez\u00fcglich notwendigen Maschinensortiments erreicht werden.<\/p>\n<p>Aktuell deckt Blema Kircheis alle Verfahrensbestandteile zuz\u00fcglich Maschinen insbesondere f\u00fcr den Hochleistungsbereich unter einem Dach ab, die technologisch die Voraussetzung zur <strong>Fertigung der Kartonverbunddose f\u00fcr den Massenmarkt<\/strong> darstellen (siehe nachstehende Grafik).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_18250\" aria-describedby=\"caption-attachment-18250\" style=\"width: 578px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-18250\" title=\"Verf\u00fcgbares Verfahrensspektrum, Sparte Kartonverbunddose. (Bild: Blema Kircheis)\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/GP_Blema_Grafik_Verfahren-987x1024.jpg\" alt=\"Verf\u00fcgbares Verfahrensspektrum, Sparte Kartonverbunddose. (Bild: Blema Kircheis)\" width=\"578\" height=\"600\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-18250\" class=\"wp-caption-text\">Verf\u00fcgbares Verfahrensspektrum, Sparte Kartonverbunddose. (Bild: Blema Kircheis)<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2><strong>Umfassende Kompetenz<\/strong><\/h2>\n<p>F\u00fcr die Garantie der \u00dcberschuss generierenden Produktion einer neuen Verpackungsform, wie sie die \u201eAll Paper Can\u201c darstellt, ist eine <strong>enge Zusammenarbeit zwischen Packmittelhersteller und Maschinenbauer<\/strong> unerl\u00e4sslich. Beim Maschinenbauer liegen hierbei folgende Aufgaben:<\/p>\n<ul>\n<li>Verfahrensentwicklung<\/li>\n<li>Musterbau f\u00fcr Werkzeuge und Versuchsst\u00e4nde<\/li>\n<li>Anfertigung von Dosenmustern zur qualitativen Bewertung<\/li>\n<li>konstruktive Ausf\u00fchrung (sowohl f\u00fcr den mechanisch als auch f\u00fcr den elektronisch gel\u00f6sten Anteil der Entwicklung),<\/li>\n<li>Prototypenbau<\/li>\n<li>Produktionsbegleitung beim Verpackungsmittelhersteller<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Umstellung gro\u00dfer Teile des Marktes auf den Einsatz der \u201eAll Paper Can\u201c, d. h. einer seitens \u00f6kologisch untersetzter Merkmale deutlich verbesserten Verpackungsform, bedingt die Vorfinanzierung der notwendigen Entwicklungsleistung. Der Verpackungsmaschinenbauer muss die Finanzkraft f\u00fcr die Umsetzung erbringen.<\/p>\n<h2><strong>Morgen schon heute<\/strong><\/h2>\n<p>Es besteht ein breiter gesellschaftlicher Konsens dar\u00fcber, dass die Bewahrung der Umwelt f\u00fcr zuk\u00fcnftige Generationen einen verantwortungsvollen Umgang mit den zur Verf\u00fcgung stehenden Ressourcen bedingt. Die Verpackungsindustrie kann, muss und wird dazu einen Beitrag leisten. Die Markteinf\u00fchrung der \u201eAll Paper Can\u201c ist ein Schritt in diese Richtung. Diese Verpackung kann jedoch nur unter der Bedingung einer <strong>wirtschaftlichen Fertigung<\/strong> die <strong>angestrebte breite Anwendung<\/strong> finden.<\/p>\n<p>Die Mittel, sprich Verfahren und Maschine, daf\u00fcr bereitzustellen, ist vorrangig Aufgabe der Verpackungsmaschinenbauer. Eine Aufgabe, die Blema Kircheis auf Basis des vorhandenen Verfahrens- und Maschinenspektrums, gepaart mit technischer Kompetenz und finanzieller Leistungsst\u00e4rke, \u00fcbernehmen kann und bereits \u00fcbernimmt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Blema Kircheis is currently focussing on the production of the \u201eAll Paper Can\u201c. The body, base, membrane and lid of the can are made from a material that consists of at least 95 per cent paper.","protected":false},"author":1,"featured_media":18259,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"__cvm_playback_settings":[],"__cvm_video_id":"","rank_math_description":"","rank_math_focus_keyword":"","rank_math_title":"","csco_display_header_overlay":false,"csco_singular_sidebar":"","csco_page_header_type":"","csco_page_load_nextpost":"","csco_post_video_location":[],"csco_post_video_location_hash":"","csco_post_video_url":"","csco_post_video_bg_start_time":0,"csco_post_video_bg_end_time":0,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[28,22,113],"tags":[65,31,32,1487],"class_list":{"0":"post-18180","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-aus-dem-magazin","8":"category-packmittel-und-packstoffe","9":"category-produkte","10":"tag-abfalltechnik-und-recycling","11":"tag-nachhaltigkeit-und-green-packaging","12":"tag-packmittel-und-packstoffe","13":"tag-papier-pappe-karton","14":"cs-entry","15":"cs-video-wrap"},"acf":[],"vimeo_video":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18180","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=18180"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/18180\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/18259"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=18180"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=18180"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=18180"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}