{"id":19870,"date":"2019-01-22T12:20:37","date_gmt":"2019-01-22T11:20:37","guid":{"rendered":"https:\/\/packaging-journal.de\/?p=19870"},"modified":"2020-07-24T12:12:18","modified_gmt":"2020-07-24T10:12:18","slug":"zsvr-officially-launched-stocktaking","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/zsvr-offiziell-gestartet-bestandsaufnahme\/","title":{"rendered":"Central Agency Packaging Register (ZSVR) officially launched - An inventory"},"content":{"rendered":"<p>Die Stiftung \u201eZentrale Stelle Verpackungsregister\u201c (ZSVR) ist seit Jahresbeginn als Beh\u00f6rde t\u00e4tig und soll \u00dcbersicht und Kontrolle beim Einsatz und bei der Entsorgung von Verpackungen verbessern. Die Aufgaben in diesem Zusammenhang sind vielf\u00e4ltig und anspruchsvoll. Nach dem offiziellen Start am 14. Januar 2019 in Berlin haben wir die wichtigsten Fakten zusammengefasst und weitere Details aktuell nachgefragt.<\/p>\n<p>Die <strong>Ziele der Stiftung<\/strong> sind neben der bundesweit einheitlichen Kontrolle der Entsorgung und des Recyclings von Verpackungen f\u00fcr den privaten Endverbraucher klar:<\/p>\n<ul>\n<li>Transparenz bei der wettbewerblichen Verpackungsentsorgung zu schaffen,<\/li>\n<li>eine faire Verteilung der dabei entstehenden Kosten im Markt zu etablieren,<\/li>\n<li>durch die Ver\u00f6ffentlichung eines Mindeststandards zur Bemessung des recyclinggerechten Designs von Verpackungen das Vorhaben, die Entlastung der Umwelt und die Fortentwicklung der erweiterten Produktverantwortung in Deutschland, zu unterst\u00fctzen.<\/li>\n<\/ul>\n<h2><strong>Stiftung und Aufbau<\/strong><\/h2>\n<p>Die <strong>Mitgliedsunternehmen der Stifter<\/strong> (Bundesvereinigung der Deutschen Ern\u00e4hrungsindustrie e. V., Handelsverband Deutschland \u2013 HDE e. V., IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V. sowie Markenverband e. V.) bzw. der hinter ihnen stehenden weiteren Verb\u00e4nde bringen die Mehrheit der betroffenen Um- und Verkaufsverpackungen in Verkehr.<\/p><div class=\"packa-in-post-alle\" style=\"text-align: center;\" id=\"packa-146752703\"><div id=\"packa-1118305478\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/newsletter\/\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"PJ Eigenwerbung English 03\"><!--noptimize--><img src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png 840w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-300x75.png 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-768x192.png 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-18x5.png 18w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-332x83.png 332w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-664x166.png 664w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-688x172.png 688w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" width=\"840\" height=\"210\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><!--\/noptimize--><\/a><\/div><\/div>\n<p>Zu den <strong>Aufgaben der Stiftung<\/strong> (\u00a7 26 VerpackG) geh\u00f6ren insbesondere<\/p>\n<ul>\n<li>der Aufbau und Betrieb eines Registers f\u00fcr die Hersteller laut Verpackungsgesetz,<\/li>\n<li>der Aufbau und Betrieb einer Datenbank mit Datenmeldungen von Herstellern und Systemen,<\/li>\n<li>die Marktanteilsberechnung zur Aufteilung der Entsorgungskosten und -mengen der dualen Systeme,<\/li>\n<li>die Definition und Ver\u00f6ffentlichung eines Mindeststandards f\u00fcr die Bemessung der Recyclingf\u00e4higkeit von Verpackungen (im Einvernehmen mit dem Umweltbundesamt),<\/li>\n<li>die Pr\u00fcfung der Mengenstromnachweise der dualen Systeme und Branchenl\u00f6sungen,<\/li>\n<li>die Einordnung von Verpackungen als systembeteiligungspflichtig sowie<\/li>\n<li>die Einordnung von Getr\u00e4nkeverpackungen als pfandpflichtig.<\/li>\n<\/ul>\n<h2><strong>Offizieller Start<\/strong><\/h2>\n<p><strong>Bundesumweltministerin Svenja Schulze<\/strong> und der <strong>Vorstand der ZSVR, Gunda Rachut<\/strong>, hatten am 14. Januar 2019 ins Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit nach Berlin eingeladen, um bei einem Pressegespr\u00e4ch unter anderem dar\u00fcber zu informieren,<strong> wie viele Registrierungen bereits vorliegen<\/strong> und vor welchen <strong>Aufgaben das Verpackungsregister LUCID im ersten offiziellen Betriebsjahr<\/strong> steht.<\/p><div id=\"packa-2920943175\" class=\"packa-inhalt\"><!--noptimize--><script async src=\"https:\/\/pagead2.googlesyndication.com\/pagead\/js\/adsbygoogle.js?client=ca-pub-2686439340972671\" crossorigin=\"anonymous\"><\/script>\r\n<ins class=\"adsbygoogle\" style=\"display:block;text-align:center\" data-ad-layout=\"in-article\" data-ad-format=\"fluid\" data-ad-client=\"ca-pub-2686439340972671\" data-ad-slot=\"6171251825\"><\/ins>\r\n<script>\r\n     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});\r\n<\/script><!--\/noptimize--><\/div>\n<figure id=\"attachment_19873\" aria-describedby=\"caption-attachment-19873\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-19873 size-large\" title=\"(v.l.n.r.) Regine Zylka (Leiterin Presse und Kommunikation, BMU), Bundesumweltministerin Svenja Schulze, Gunda Rachut (Vorstand ZSVR) und Dr. Bettina Sunderdiek (Leitung Kommunikation und Presse ZSVR) beim Pressetermin in Berlin.(Bild: BMU\/Sascha Hilgers)\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/News_Lucid_2_PK_Verpackungsregister-e1548084943526-1024x382.jpg\" alt=\"(v.l.n.r.) Regine Zylka (Leiterin Presse und Kommunikation, BMU), Bundesumweltministerin Svenja Schulze, Gunda Rachut (Vorstand ZSVR) und Dr. Bettina Sunderdiek (Leitung Kommunikation und Presse ZSVR) beim Pressetermin in Berlin.(Bild: BMU\/Sascha Hilgers)\" width=\"1024\" height=\"382\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/News_Lucid_2_PK_Verpackungsregister-e1548084943526-1024x382.jpg 1024w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/News_Lucid_2_PK_Verpackungsregister-e1548084943526-600x224.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/News_Lucid_2_PK_Verpackungsregister-e1548084943526-300x112.jpg 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/News_Lucid_2_PK_Verpackungsregister-e1548084943526-768x287.jpg 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/News_Lucid_2_PK_Verpackungsregister-e1548084943526.jpg 1197w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-19873\" class=\"wp-caption-text\">(v.l.n.r.) Regine Zylka (Leiterin Presse und Kommunikation, BMU), Bundesumweltministerin Svenja Schulze, Gunda Rachut (Vorstand ZSVR) und Dr. Bettina Sunderdiek (Leitung Kommunikation und Presse ZSVR) beim Pressetermin in Berlin.(Bild: BMU\/Sascha Hilgers)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wer Verpackungen mit Ware bef\u00fcllt oder nach Deutschland einf\u00fchrt, muss gleichzeitig deren <strong>Entsorgung finanzieren<\/strong>. F\u00fcr Verpackungen, die bei privaten Verbrauchern anfallen, geschieht das \u00fcber Lizenzentgelte an die sogenannten dualen Systeme, die wiederum das Recycling organisieren.<\/p>\n<blockquote><p>Svenja Schulze betonte: \u201eWer seinen M\u00fcll umweltbewusst trennt, muss sich auch sicher sein k\u00f6nnen, dass die Verpackungen tats\u00e4chlich recycelt werden. Nur so schafft man <strong>Vertrauen in unser Recyclingsystem<\/strong>. Daf\u00fcr leistet die Zentrale Stelle einen gro\u00dfen Beitrag.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Denn obwohl seit 1993 in Deutschland die <strong>Produktverantwortung f\u00fcr Verpackungen<\/strong> gilt, sind zahlreiche Unternehmen dieser Pflicht bisher nicht gefolgt, ohne dass dies geahndet wurde. Dadurch fehlte auch der finanzielle Anreiz, auf \u00fcberfl\u00fcssige Verpackungen zu verzichten.<\/p>\n<p>Dass es eine Vielzahl an <strong>Trittbrettfahrern<\/strong> gibt, war bekannt.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDie hohe Anzahl an Anfragen von Erstinverkehrbringern, die nicht wissen, was Produktverantwortung ist, hat uns best\u00e4tigt, <strong>wie notwendig<\/strong> diese Ma\u00dfnahme und auch das Verpackungsgesetz sind\u201c, erl\u00e4uterte Gunda Rachut. \u201eBis heute haben sich 130.000 Unternehmen im Verpackungsregister LUCID registriert. Das sind bereits 70.000 Unternehmen mehr, als dies bisher bei den dualen Systemen der Fall war.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Als Ziel bis zum Jahresende wurde eine Verdopplung der Registrierung genannt.<\/p>\n<h2><strong>In der Diskussion<\/strong><\/h2>\n<p>Neben den Aufgaben der ZSVR wurden in Berlin auch die Ergebnisse und Ziele des Verpackungsgesetzes hinterfragt und insbesondere die Recyclingquoten diskutiert. Die Ministerin betonte in diesem Zusammenhang mehrfach, dass die <strong>Abfallvermeidung und Einsparung von Verpackungen Vorrang<\/strong> vor allen weiteren Ma\u00dfnahmen haben m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Uns interessierte, wer die <strong>Entgelte<\/strong> festlegt und ggf. f\u00fcr die Zahlung von <strong>Boni<\/strong> f\u00fcr den Einsatz von (h\u00f6heren) Rezyklatanteilen in Verpackungen verantwortlich ist. Diese Entscheidungen liegen nach Auskunft der Verantwortlichen im <strong>Ermessen der Entsorgungssysteme<\/strong>. Eine Vorgehensweise, deren Transparenz sich noch etablieren muss und die wir daher aktuell zumindest als \u00fcberdenkenswert erachten.<\/p>\n<h2><strong>Trittbrettfahrer im Fokus<\/strong><\/h2>\n<p>Auf unsere Frage nach den Instrumenten, Trittbrettfahrer aktiv zu enttarnen, hatte Gunda Rachut vor Ort geantwortet, dass dies \u00fcber Onlinerecherchen im Prinzip ganz leicht sei. Das wollten wir genauer wissen und haben sp\u00e4ter noch nachgefragt, wie diese M\u00f6glichkeiten genutzt werden:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eDie Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) baut aktuell den Bereich der <strong>Datenanalyse<\/strong> auf. Dies beginnt mit der Recherche von \u00f6ffentlich verf\u00fcgbaren Daten zu Anbietern und dem Abgleich mit <strong>unserer Datenbank<\/strong> und geht \u00fcber verschiedenste <strong>Plausibilit\u00e4tskontrollen<\/strong> bis hin zum Abgleich mit <strong>zugekauften Marktforschungsdaten<\/strong>. Neben den Daten der Hersteller haben wir noch die <strong>Komplement\u00e4rmeldung der dualen Systeme<\/strong>. Neu ist, und das gelangt derzeit in das Bewusstsein der Unternehmen, dass die ZSVR auch mit diesen Daten des jeweils beauftragten (dualen) Systems <strong>abgleicht<\/strong> und Abweichungen schnell aufgedeckt werden. Nur so k\u00f6nnen die Kosten der Verpackungsentsorgung <strong>verursachergerecht<\/strong> aufgeteilt werden, mit dem Ziel, dass die Verpackungen \u00fcber die finanzielle Belastung vermieden bzw. umweltfreundlicher werden\u201c, erl\u00e4utert Gunda Rachut.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Es wurde auch dar\u00fcber informiert, dass bereits 30 Anzeigen von Unternehmen bei der ZSVR eingegangen seien. Da keine Namen genannt werden konnten, diente als fiktives Beispiel: <strong>Online-H\u00e4ndler A zeigt Online-H\u00e4ndler B an<\/strong>. Unsere Fragen dazu: Was passiert mit diesen Anzeigen? Wer verfolgt sie? Und wie sind die L\u00e4nder (St\u00e4dte\/Gemeinden) auf diese Aufgaben vorbereitet?<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eWir haben seit dem Herbst 2017 eine Arbeitsgruppe mit den L\u00e4ndern, mit denen wir genau abstimmen, wann welche Informationen wie aufbereitet an welche Beh\u00f6rden geleitet werden. Eine reine Weiterleitung von Informationen sieht das Gesetz nicht vor, dies w\u00e4re keine schlanke L\u00f6sung. Es ist vielmehr so, dass nunmehr die Aufkl\u00e4rung des Sachverhalts <strong>zentralisiert<\/strong> und damit auch <strong>deutlich effizienter<\/strong> geworden ist. Erst wenn eine Ordnungswidrigkeit durch die ZSVR bewiesen ist und mit den Beweisdokumenten eine vollst\u00e4ndige Akte vorliegt, wird dies an die Vollzugsbeh\u00f6rde abgegeben, die dann entsprechend nur noch umsetzen muss\u201c, erkl\u00e4rt Gunda Rachut.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Um s\u00e4umige Importeure zu enttarnen, sollten europarechtliche L\u00f6sungen angestrebt werden.<\/p>\n<h2><strong>Neue Standards auf dem Pr\u00fcfstand<\/strong><\/h2>\n<p>Gleichzeitig hat das Verpackungsregister neue Standards erarbeitet. Dazu geh\u00f6ren ein <strong>\u201eKatalog systembeteiligungspflichtiger Verpackungen\u201c<\/strong> und eine <strong>\u201eOrientierungshilfe zur Bemessung der Recyclingf\u00e4higkeit einer Verpackung\u201c<\/strong>, die den dualen Systemen helfen soll, \u00f6kologische Aspekte bei der Berechnung der Lizenzentgelte zu ber\u00fccksichtigen. Die Standards sollen ein hohes Niveau vom Design der Verpackung bis hin zum Recycling sichern. \u201eGleichzeitig liefern sie einen <strong>verl\u00e4sslichen Rechtsrahmen<\/strong> f\u00fcr die Verpflichteten, die nun sehr viel einfacher ihre Pflichten ermitteln k\u00f6nnen\u201c, so Gunda Rachut.<\/p>\n<p>Dass die Industrie beispielsweise mit der Bemessung der Recyclingf\u00e4higkeit nicht in jedem Fall einverstanden sein wird, zeigt bereits das Beispiel <strong>airpop<sup>\u00ae<\/sup><\/strong>. Der in Fachkreisen unter dem Namen expandierte Polystyrol (EPS) und den Verbrauchern als Styropor bekannte Packstoff wurde von den sogenannten Gutmaterialien ausgeschlossen und gilt damit nach Definition als nicht recyclingf\u00e4hig. <strong>Die Industrie wehrt sich<\/strong> gegen diesen Stempel und erkl\u00e4rt, dass airpop<sup>\u00ae<\/sup> sehr wohl erfolgreich recycelt wird. Die Kriterien f\u00fcr die Einstufung seien von \u00f6konomischen Faktoren gepr\u00e4gt. Es besteht also auch in diesem Zusammenhang momentan noch Handlungsbedarf.<\/p>\n[infotext icon]<strong>Verpackungsregister LUCID im Selbstversuch<\/strong><\/p>\n<p>M\u00f6glich ist die Registrierung \u00fcber die Website der ZSVR ganz unkompliziert und mit wenig Zeitaufwand unter <a href=\"http:\/\/www.verpackungsregister.org\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.verpackungsregister.org<\/a>. Als fiktives Unternehmen haben wir das einmal durchgespielt. Die Preise pro Tonne unterscheiden sich nach Packmittelart deutlich, die Kosten werden direkt angezeigt. Will man verpflichtete Unternehmen, also Hersteller, H\u00e4ndler und Importeure, auf die \u00dcbernahme ihrer Verantwortung \u00fcberpr\u00fcfen, kann man sich dies im Herstellerregister \u00fcber eine Suchmaske anzeigen lassen und findet den Unternehmensnamen, die Registriernummer sowie die Anschrift, im Detail auch Markennamen, aber keine Mengenangaben. Das w\u00e4re wohl auch nicht im Sinne des Datenschutzes.[\/infotext]\n<p>Eine \u201eUnterminierung\u201c der Kreislaufwirtschaft bef\u00fcrchtet <strong>Reinhard Schneider<\/strong>, Inhaber von Werner &amp; Mertz, in einem offenen Brief an die Vorsitzenden fast aller im Bundestag vertretenen Parteien. Er fordert vor allem eine <strong>Konkretisierung des Verpackungsgesetzes<\/strong>, um st\u00e4rkere Anreize zur Nutzung von \u201ePost-Consumer-Rezyklaten\u201c zu setzen. <a href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/offener-brief-verpackungsgesetz-post-consumer-rezyklate\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Hier weiterlesen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"How is the LUCID packaging register, which was officially launched on 1 January 2019, being received in practice? 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