{"id":203,"date":"2015-06-01T13:48:58","date_gmt":"2015-06-01T11:48:58","guid":{"rendered":"http:\/\/dev.packaging-journal.de\/gissler-pass-passion-marketing-und-verkaufsfordernde-verpackungen\/"},"modified":"2018-07-12T09:54:54","modified_gmt":"2018-07-12T07:54:54","slug":"gissler-pass-passion-marketing-and-sales-demanding-packaging","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/gissler-pass-passion-marketing-und-verkaufsfordernde-verpackungen\/","title":{"rendered":"Gissler &amp; Pass: Passion marketing and sales-promoting packaging"},"content":{"rendered":"<p>Das J\u00fclicher Familienunternehmen Gissler &amp; Pass ist Spezialist f\u00fcr individuelle, kreative Verpackungs- und Displayl\u00f6sungen aus Wellpappe. Bis heute macht der Gesch\u00e4ftsbereich der verkaufsf\u00f6rdernden Verpackungen den gr\u00f6\u00dften Umsatzanteil aus. Oberstes Ziel ist es, dass die Kunden mit ihren Produkten am hartumk\u00e4mpften PoS erfolgreich sind.<\/p>\n<p>Thomas Gissler-Weber f\u00fchrt heute in vierter Generation ein Unternehmen, das beinahe so lange existiert wie die Wellpappe selbst. 1882, nur wenige Jahre nach der Erfindung des neuen Werkstoffs,\u00a0 hatte sein Urgro\u00dfvater Hermann Gissler gemeinsam mit seinem Cousin Carl Wilhelm Pass ein Papierveredelungsunternehmen gegr\u00fcndet. Gro\u00dfvater Walther Gissler erkannte das <strong>Zukunftspotenzial der Wellpappe<\/strong> und kaufte 1924 den J\u00fclicher Wellpappenbetrieb der Engl\u00e4nder Thompson &amp; Norris. Auf dem europ\u00e4ischen Festland wurde Gissler &amp; Pass damit zu einem Pionier der Wellpappenherstellung.<\/p>\n<h2>Starkes Zusammengeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl<\/h2>\n<figure id=\"attachment_198\" aria-describedby=\"caption-attachment-198\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-198 size-full\" style=\"margin-right: 15px; float: left;\" title=\"Hermann Gissler\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_Hermann_Gissler_A.jpg\" alt=\"Hermann Gissler\" width=\"260\" height=\"277\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-198\" class=\"wp-caption-text\">Hermann Gissler<\/figcaption><\/figure>\n<p>Den Gro\u00dfvater hat Thomas Gissler-Weber nicht mehr kennengelernt. Aber sein Vater, Dr. Richard Gissler-Weber, berichtete ihm bereits als Kind von den goldenen Zeiten des Aufbaus, die durch die v\u00f6llige Zerst\u00f6rung im Bombenhagel des Zweiten Weltkrieges zunichte gemacht wurden. Der Gro\u00dfvater fand Mut und Kraft zum Wiederaufbau \u2013 und er tat das vor allem f\u00fcr die Mitarbeiter. Walther Gissler verkaufte Grundst\u00fccke, um Getreide f\u00fcr seine Besch\u00e4ftigten zu kaufen. Sie dankten es mit ihrer Arbeitskraft und halfen, die Fabrik Stein f\u00fcr Stein wieder aufzubauen. Dieses Zusammengeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl und die Verantwortung f\u00fcreinander haben bis heute gehalten.<\/p><div class=\"packa-in-post-alle\" style=\"text-align: center;\" id=\"packa-1710157554\"><div id=\"packa-897641909\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/newsletter\/\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"PJ Eigenwerbung English 03\"><!--noptimize--><img src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png 840w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-300x75.png 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-768x192.png 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-18x5.png 18w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-332x83.png 332w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-664x166.png 664w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-688x172.png 688w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" width=\"840\" height=\"210\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><!--\/noptimize--><\/a><\/div><\/div>\n<p>1949 lief die Fertigung bei Gissler &amp; Pass wieder an. 1954 stieg mit Dr. Richard Gissler-Weber die dritte Generation in den Familienbetrieb ein. Sein erster Plan war die Schaffung eines Zweigwerks. Die Suche von Dr. Richard Gissler-Weber nach einem geeigneten Produktionsstandort f\u00fcr die Belieferung von Kunden aus dem Norddeutschen Raum endete 1960 in Rodenberg. Geleitet durch Industrieangebote und Arbeitskr\u00e4ftebewertungen galt diese Gemeinde seinerzeit als optimaler Standort f\u00fcr ein Zweigwerk des <strong>J\u00fclicher Wellpappenunternehmens<\/strong>. Die 1961 fertig gestellte Produktionshalle ma\u00df damals stolze 115 x 35 Meter und umfasste neben kleineren Maschinen f\u00fcr die Wellpappenverarbeitung als Herzst\u00fcck die 87 Meter lange Wellpappenanlage.<\/p>\n<h2>Werbewirksame Verpackungen<\/h2>\n<figure id=\"attachment_199\" aria-describedby=\"caption-attachment-199\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-199 size-medium\" style=\"margin-right: 15px; float: left;\" title=\"Thomas Gissler-Weber\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_Thomas_Gissler-Weber-300x300.jpg\" alt=\"Thomas Gissler-Weber\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_Thomas_Gissler-Weber-300x300.jpg 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_Thomas_Gissler-Weber-100x100.jpg 100w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_Thomas_Gissler-Weber-600x600.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_Thomas_Gissler-Weber-150x150.jpg 150w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_Thomas_Gissler-Weber-768x768.jpg 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_Thomas_Gissler-Weber-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_Thomas_Gissler-Weber.jpg 2126w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_Thomas_Gissler-Weber.jpg 1500w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-199\" class=\"wp-caption-text\">Thomas Gissler-Weber<\/figcaption><\/figure>\n<p>Thomas Gissler-Weber ist seinen Vorv\u00e4tern noch heute f\u00fcr die Wahl des Standortes J\u00fclich dankbar: \u201eAuch heute beweist sich die Gr\u00fcndung unserer Firma im St\u00e4dtedreieck K\u00f6ln, Aachen, D\u00fcsseldorf\u00a0 \u2013 den am dichtesten besiedelten Ballungsraum Deutschlands \u2013 als\u00a0 industriell und logistisch vorteilhaft. Mit einem Lieferradius von 500 bis 800 Kilometern erreichen wir alle Branchen und die Entscheidungszentralen vieler\u00a0 europ\u00e4ischer Konsumg\u00fcterhersteller.\u201c<\/p>\n<p>Die bis heute g\u00fcltige Ausrichtung des Unternehmens, <strong>individuelle Probleml\u00f6sungen<\/strong> f\u00fcr seine Kunden zu bieten, die den Anforderungen von morgen gerecht werden, stand im Grunde seit dem fr\u00fchen Moment fest, als die M\u00f6glichkeiten des gro\u00dfartigen Materials Wellpappe f\u00fcr ma\u00dfgeschneiderte Verpackungsl\u00f6sungen erkannt wurden.<\/p>\n<p>So war 1963 die \u00dcbernahme der D\u00fcrener Druck und Verpackungsgesellschaft DDV und damit die Erweiterung des Fertigungsprogramms um den Bereich der offsetkaschierten Verpackungen ein wesentliches Beispiel f\u00fcr diese Ausrichtung. \u201eVon dem Moment an waren wir im Bereich der Markenartikel und im Umfeld von Marketing und werbewirksamen Verpackungen zu Hause. Der Schritt hat uns mit renommierten regionalen und nationalen Markenartikelherstellern und starken Handelsmarkenproduzenten der Brachen S\u00fc\u00dfwaren, Consumer Electronics, Kosmetik und Chemie zusammengebracht.&#8220;<\/p>\n<p>Bis heute macht der Gesch\u00e4ftsbereich der <strong>verkaufsf\u00f6rdernden Verpackungen<\/strong> den gr\u00f6\u00dften Umsatzanteil aus: 75 % des Umsatzes erzielt Gissler &amp; Pass mit marketingorientierten Verpackungen, die eine wei\u00dfe Au\u00dfendecke haben, 60 % der Produkte sind mit drei- und mehr Farben bedruckt. Ein Viertel des Umsatzes entstammt dem Displaygesch\u00e4ft. 1970 begann der Bau des Werks Lorsbeck. Ziel war es, die Wellpappenproduktion aus J\u00fclich dort hin zu verlegen und die D\u00fcrener Druck und Verpackungsgesellschaft DDV in die Fabrik nach J\u00fclich zu holen. Ein Jahr sp\u00e4ter besa\u00df Gissler &amp; Pass die modernste und gr\u00f6\u00dfte Wellpappenanlage der Welt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_200\" aria-describedby=\"caption-attachment-200\" style=\"width: 437px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-200\" style=\"margin-right: 15px; float: left;\" title=\"Das modulare, f\u00fcr den Kochgeschirrhersteller Fissler entwickelte, Verpackungssystem wurde mehrfach ausgezeichnet.\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_Verpackung_Fissler-559x1024.jpg\" alt=\"Das modulare, f\u00fcr den Kochgeschirrhersteller Fissler entwickelte, Verpackungssystem wurde mehrfach ausgezeichnet.\" width=\"437\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_Verpackung_Fissler-559x1024.jpg 559w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_Verpackung_Fissler-600x1099.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_Verpackung_Fissler-164x300.jpg 164w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_Verpackung_Fissler-768x1406.jpg 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_Verpackung_Fissler.jpg 811w\" sizes=\"(max-width: 437px) 100vw, 437px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-200\" class=\"wp-caption-text\">Das modulare, f\u00fcr den Kochgeschirrhersteller Fissler entwickelte, Verpackungssystem wurde mehrfach ausgezeichnet.<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Mit Entwicklungen Trends setzen<\/h2>\n<p>Die Verpackungsentwickler bei Gissler &amp; Pass begannen bereits 1984 mit CAD-Programmen zu arbeiten. Heute sind an den beiden Standorten der Firma, in J\u00fclich und in Rodenberg (bei Hannover), zahlreiche Verpackungsentwickler t\u00e4tig. In der Entwurfphase werden Alternativen durch alle Optimierungsstufen elektronisch geplant und berechnet. Jedes Muster wird digital entwickelt, exakt geplottet und entspricht in Design und Funktion der sp\u00e4teren Serie.<\/p>\n<p>Durch modernes technisches Equipment k\u00f6nnen ma\u00dfgeschneiderte Verpackungs- und Displayl\u00f6sungen in allen g\u00e4ngigen Druckverfahren produziert werden. Nicht selten kommt am Ende des Entwicklungs- und Designprozesses eine <strong>pr\u00e4mierte L\u00f6sung<\/strong> heraus: So erhielt ein modulares Verpackungssystem, das f\u00fcr den Kochgeschirrhersteller Fissler entwickelt wurde, den Deutschen Verpackungspreis 2012 und zudem auch noch den German Design Award 2014 f\u00fcr besondere Designqualit\u00e4t.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eNat\u00fcrlich beachten wir die Trends unserer Branche. Aber viel wichtiger ist uns, <strong>selbst Trends zu setzen<\/strong>. Und h\u00e4ufig entwickeln wir L\u00f6sungen, die unsere Kunden erst sp\u00e4ter einsetzen. Aber schon einige Male haben sich daraus Trends entwickelt\u201c, betont Thomas Gissler-Weber.<\/p><\/blockquote>\n<p>So habe man beispielsweise an beiden Unternehmensstandorten eine Multiflute-Wellpappenanlage angeschafft, um Verpackungen aus feinen Wellen oder ungew\u00f6hnliche Papier- und Wellenkombinationen, etwa C\/F- oder E\/F-Welle herzustellen oder bereits 1999 als erstes Unternehmen in Europa Produkte in G- und F-Welle im Offsetdirektdruck pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<h2>Erweitertes Leistungsportfolio<\/h2>\n<p>Zur Jahrtausendwende erweitert der Wellpappenspezialist erneut sein Leistungsportfolio: in J\u00fclich-Kirchberg wird eine Betriebsst\u00e4tte f\u00fcr Displaybau und Co-Packing eingeweiht. 2007 nimmt das Werk J\u00fclich eine neue Anlage f\u00fcr die Kaschierung von Doppelwellpappe im Gro\u00dfformat mit einer Arbeitsbreite von 1.620 x 1.620 mm in Betrieb.<\/p>\n<figure id=\"attachment_201\" aria-describedby=\"caption-attachment-201\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-201 size-large\" title=\"Die zentrale Offsetdruckerei beliefert die beiden Kaschierbetriebe in J\u00fclich und Rodenberg.\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_XXL-Druckmaschinen-1024x294.jpg\" alt=\"Die zentrale Offsetdruckerei beliefert die beiden Kaschierbetriebe in J\u00fclich und Rodenberg.\" width=\"1024\" height=\"294\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_XXL-Druckmaschinen-1024x294.jpg 1024w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_XXL-Druckmaschinen-scaled-600x172.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_XXL-Druckmaschinen-300x86.jpg 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_XXL-Druckmaschinen-768x221.jpg 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_XXL-Druckmaschinen-scaled.jpg 2500w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-201\" class=\"wp-caption-text\">Die zentrale Offsetdruckerei beliefert die beiden Kaschierbetriebe in J\u00fclich und Rodenberg.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ein Jahr sp\u00e4ter wird am Hauptsitz die neue zentrale Offsetdruckerei eingeweiht, die seither die beiden Kaschierbetriebe in J\u00fclich und Rodenberg beliefert. Neben drei State-of- the-art-Druckmaschinen von MAN Roland (6er Format\/1.000 x 1.410\u00a0 mm und 7B Plus-Format\/1.260 x 1.620 mm) verf\u00fcgt sie \u00fcber ein modernes Lager- und Logistikkonzept, ein automatisiertes Farblabor und eine zentrale Farbversorgung. Die Installation der zwei XXL-Druckmaschinen im 7B Plus-Format war seinerzeit einzigartig im europ\u00e4ischen Verpackungsdruck.<\/p>\n<p>Die j\u00fcngste Neuentwicklung: An beiden Standorten produziert das Unternehmen eine wei\u00dfe so genannte \u201e<strong>Hygienewelle\u201c<\/strong>, eine Neuentwicklung, die sich durch besondere Optik und Haptik auszeichnet. Gissler &amp; Pass setzt dazu durchgebleichtes, wei\u00dfes Kraftlinermaterial in den Deckenbahnen und der Welle ein. Das komplett altpapierfreie Material sei eine Alternative zu Vollkarton und ideal f\u00fcr den Einsatz in der Lebensmittelindustrie geeignet. Die \u201eHygienewelle\u201c entspricht den Anforderungen der EG-Verordnung 1935\/2004 (direkter Lebensmittelkontakt \/ R\u00fcckverfolgbarkeit) und der EU-Verordnung 2023\/2006 (GMP bei der Herstellung). Der Spezialist h\u00e4lt derzeit insgesamt f\u00fcnf Zertifizierungen (Qualit\u00e4tsmanagement nach ISO 9001:2008, Umweltmanagement nach ISO 14001:2004, Hygienemanagement \u2013 GMPFEFCO Standard, Energiemanagement nach ISO 50001:2011, FSC &#8211; Forest Stewardship Council).<\/p>\n<figure id=\"attachment_202\" aria-describedby=\"caption-attachment-202\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-202\" style=\"margin-right: 15px; float: left;\" title=\"F\u00fcr die PoS-Inszenierung Real Thai der Feinkost Dittmann Reichold Feinkost GmbH erhielt der Wellpappenspezialist 2013 eine goldene Troph\u00e4e des POPAI Awards. Durch eine Palettenummantelung k\u00f6nnen die Displays zu einer optischen Einheit zusammengef\u00fcgt werden.\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_Display_RealThai-639x1024.jpg\" alt=\"Display RealThai\" width=\"500\" height=\"801\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_Display_RealThai-639x1024.jpg 639w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_Display_RealThai-600x961.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_Display_RealThai-187x300.jpg 187w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_Display_RealThai-768x1230.jpg 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/TU_GuP_Display_RealThai.jpg 874w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-202\" class=\"wp-caption-text\">F\u00fcr die PoS-Inszenierung Real Thai der Feinkost Dittmann Reichold Feinkost GmbH erhielt der Wellpappenspezialist 2013 eine goldene Troph\u00e4e des POPAI Awards. Durch eine Palettenummantelung k\u00f6nnen die Displays zu einer optischen Einheit zusammengef\u00fcgt werden.<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Enge Zusammenarbeit mit den Kunden<\/h2>\n<p>Die Kunden sch\u00e4tzen die Strukturen des mittelst\u00e4ndischen Unternehmens. \u201eBei uns sind Entscheidungswege kurz und unabh\u00e4ngig, wir k\u00f6nnen uns auf individuelle Kundenw\u00fcnsche einstellen. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Kunden und am Markt bekommen wir schon fr\u00fch mit, welche Anforderungen von Konsumenten- und Handelsseite gestellt werden und tragen dazu bei, diese zu erf\u00fcllen und entsprechende L\u00f6sungen anzubieten. Einmal gewonnene Kunden gehen uns in der Regel nicht mehr verloren. Wir k\u00fcmmern uns um Verpackung, Druck und Logistik und investieren, wenn wir es f\u00fcr n\u00f6tig erachten, ohne f\u00fcr unsere Entscheidungen ein Headquarter in fernen Konzernzentralen nachfragen zu m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p>Neben <strong>Flexibilit\u00e4t<\/strong> und <strong>Reaktionsf\u00e4higkeit<\/strong> sei die<strong> exakte Lieferung zum exakten Zeitpunkt e<\/strong>in weiterer wichtiger Pluspunkt des Mittelst\u00e4ndlers. Abgeleitet aus dem saisonalen Displaygesch\u00e4ft hat sich dieser <strong>Just-in-time-Gedanke<\/strong> auf das gesamte Verpackungsgesch\u00e4ft ausgeweitet.<\/p>\n<h2>Standorterweiterung Rodenberg<\/h2>\n<p>Die erste gro\u00dfe Standorterweiterung in Rodenberg fand bereits im Jahr 2002 statt und ergab eine Verdopplung der urspr\u00fcnglichen Produktionsfl\u00e4che. Dies f\u00fchrte das Werk in neue Produktionsbereiche, sodass das Werk nach gut zehn Jahren wieder an der Kapazit\u00e4tsgrenze angelangt war. Ein neues, umfassendes Investitionsprogramm f\u00fcr den Standort wurde beschlossen, um Effizienz zu steigern, zus\u00e4tzliche Kapazit\u00e4ten zu schaffen und die Leistungsf\u00e4higkeit langfristig zu sichern.<\/p>\n<p>Ziel dieser etwa 15 Mio. \u20ac umfassenden Investition ist der Ausbau des Werkes Rodenberg zu einem <strong>Kompetenzzentrum<\/strong> f\u00fcr Just-in-time-Produktion hochwertiger, mehrfarbig flexo- und offsetbedruckter Verpackungen und Displays. Das Projekt startete im September 2013. Inzwischen stehen der gro\u00dfe Erweiterungsbau und die moderne Geb\u00e4ude- und Produktionstechnik. Mit diesem Investitionsprogramm wird das Werk Rodenberg mit seinen M\u00f6glichkeiten in Technik, Produktivit\u00e4t und Logistik zu den f\u00fchrenden Werken im Bereich der Just-in-Time-Belieferungen geh\u00f6ren. Parallel hierzu wird auch das Werk Lorsbeck in J\u00fclich erweitert und maschinell aufger\u00fcstet. Fertigungsprogramm, Maschinenpark und Ausstattung sind an den beiden Standorten identisch.<\/p>\n<h2>Gut ger\u00fcstet in die Zukunft<\/h2>\n<p>Wie in anderen produzierenden Betrieben schreitet auch in der Wellpappenindustrie die <strong>Automatisierung<\/strong> voran und stellt gr\u00f6\u00dfere Herausforderungen an das Personal. Es wird immer bedeutender, hoch qualifiziertes Personal im eigenen Unternehmen auszubilden, zu f\u00f6rdern und weiterzuentwickeln. Gissler &amp; Pass begegnet dieser Herausforderung durch die <strong>Ausbildung<\/strong> engagierter, junger Menschen in den Bereichen Industriekaufmann\/-frau, Packmitteltechnologe\/in und Medientechnologe\/in Druck sowie durch <strong>strukturierte Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten<\/strong>.<\/p>\n<p>Gissler &amp; Pass besch\u00e4ftigt heute rund 470 Mitarbeiter, viele arbeiten bereits in der zweiten oder dritten Generation im Unternehmen. \u201eWir sind nicht nur ein Unternehmen unserer Familie, sondern unser Unternehmen ist eine Familie\u201c, sagt der Firmenchef.\u00a0 Die Fluktuation im Unternehmen sei sehr gering, was wiederum ein hohes Ma\u00df an Betreuungskonstanz f\u00fcr die Kunden bedeute.<\/p>\n[infotext icon]Gissler &amp; Pass ist ein Familienunternehmen\u00a0 in der vierten Generation. Neben dem Hauptsitz in J\u00fclich mit vier Werken betreibt das Unternehmen einen weiteren Standort in der N\u00e4he von Hannover. Als Entwicklungspartner f\u00fcr internationale Markenartikler und starke Handelsmarken der FMCG-Branchen (Fast Moving Cosumer Goods) fertigt, bedruckt und veredelt das Unternehmen Transport- und verkaufsf\u00f6rdernde Verpackungen, Theken- und Regalkartons, Boden- und Palettendisplays sowie Werbemittel aus Wellpappe in allen Wellenarten und allen g\u00e4ngigen Druck- und Veredelungsverfahren (Offset, Flexo-Preprint, Flexo-Postprint, Digitaldruck, Lackierung, Veredelung). Im Gesch\u00e4ftsjahr 2014 wurde ein Umsatz von etwa 97 Mio. Euro erwirtschaftet.[\/infotext]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"The family-run company Gissler &amp; Pass specialises in individual, creative corrugated cardboard packaging and display solutions. The promotional packaging division accounts for the largest share of sales. 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