{"id":26117,"date":"2019-08-26T12:05:41","date_gmt":"2019-08-26T10:05:41","guid":{"rendered":"https:\/\/packaging-journal.de\/?p=26117"},"modified":"2019-08-26T12:12:33","modified_gmt":"2019-08-26T10:12:33","slug":"ecodesign-for-packaging-2-objectives-communication-and-potential-savings","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/ecodesign-bei-verpackungen-2-ziele-kommunikation-und-einsparpotenziale\/","title":{"rendered":"EcoDesign for packaging (2): Goals, communication and potential savings"},"content":{"rendered":"<p>In einem ersten <a href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/pacoon-ecodesign-loesungssuche-strategieentwicklung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Beitrag<\/a> hat unser Gastautor <strong>Peter D\u00e9silets<\/strong>, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Pacoon GmbH, die \u201e10 R\u201c, die zehn wesentlichen Nachhaltigkeitsans\u00e4tze zur Optimierung von Verpackungen vorgestellt. Im zweiten Teil geht es nun darum, wie man die Strategie und Packungskonzepte in der Praxis erfolgreich umsetzen kann.<\/p>\n<p>EcoDesign ist mehr ist als nur Recyclingf\u00e4higkeit und Materialreduktion. <strong>Verpackungskonzepte als Ganzes m\u00fcssen hinterfragt werden<\/strong>. Denn nur wer seine wichtigsten Hebel kennt, wei\u00df auch, wo er ansetzen muss, um die gr\u00f6\u00dften Effekte zu erzielen.<\/p>\n<p>Eine schnelle <strong>Klimaneutralit\u00e4tsanalyse<\/strong>, die nebenbei auch noch kommunikative Argumente liefert, ist zu empfehlen. Oder direkt eine <strong>Life-Cycle-Analyse<\/strong>, die etwas umfangreicher ist. Daraus lassen sich die \u00fcbergeordneten Ziele ableiten und auf die komplette Supply Chain anwenden. Innovative Konzepte erfordern auch, dass neue Ans\u00e4tze, neue Materialien und ein ver\u00e4nderter Auftritt zugelassen werden. Die richtige <strong>Kommunikatio<\/strong>n auf der Packung ist es au\u00dferdem, die dar\u00fcber entscheidet, ob der Verbraucher die Bem\u00fchungen wahrnimmt.<\/p><div class=\"packa-in-post-alle\" style=\"text-align: center;\" id=\"packa-242126733\"><div id=\"packa-288471214\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/newsletter\/\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"PJ Eigenwerbung English 03\"><!--noptimize--><img src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png 840w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-300x75.png 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-768x192.png 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-18x5.png 18w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-332x83.png 332w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-664x166.png 664w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-688x172.png 688w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" width=\"840\" height=\"210\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><!--\/noptimize--><\/a><\/div><\/div>\n<h2><strong>Praktische Schritte zur Definition der Unternehmensstrategie<\/strong><\/h2>\n<p>Folgende Empfehlungen gibt Pacoon Unternehmen, um eine klare Verpackungsstrategie zu verfolgen<\/p>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ol>\n<li><strong>Verstehen Sie die Umweltauswirkungen Ihres Unternehmens besser. <\/strong>Dabei ist eine CO<sub>2<\/sub>-Analyse oder Life-Cycle-Analyse hilfreich. Sie zeigt die gr\u00f6\u00dften Hebel f\u00fcr die weiteren Aktivit\u00e4ten auf, die in der Regel mittelfristig auch mit Kosteneinsparungen verkn\u00fcpft sind. Unternehmen erhalten wertvolle Einsichten, um Ma\u00dfnahmen einzuleiten, und k\u00f6nnen diese sogar kommunizieren, dass und wie Sie Ihren CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck reduzieren und kompensieren.<\/li>\n<li><strong>Definieren Sie Ihre Ziele und fassen Sie diese nicht zu eng.<\/strong> Richten Sie Ihre Strategie als Erstes auf Ihre Nachhaltigkeitsziele und Absatzm\u00e4rkte aus. F\u00fcr den Export gelten h\u00e4ufig unterschiedliche Anforderungen. Seien Sie offen f\u00fcr neue Entwicklungen und vermeiden Sie Insell\u00f6sungen, die meist teuer und zeitintensiv sind.<\/li>\n<li><strong>Neue L\u00f6sungen durch Total-Cost-Optimierung.<\/strong> Viele Unternehmen halten seit Jahrzehnten an g\u00e4ngigen Prozessen fest und optimieren die Kosten nur noch marginal. Unsere Erfahrung zeigt aber, dass die g\u00fcnstigsten Beschaffungskosten f\u00fcr jeden einzelnen Verpackungsschritt nicht unbedingt auch die niedrigsten Kosten und besten CO<sub>2<\/sub>-Werte f\u00fcr den kompletten Prozess bedeuten. Die Gesamtbetrachtung zeigt in der Regel zweistellige Einsparpotenziale und neue Prozesswege auf.<\/li>\n<li><strong>Involvieren Sie Ihre Supply Chain.<\/strong> Potenziale zur CO<sub>2<\/sub>-Optimierung liegen h\u00e4ufig auch bei den vor- und nachgelagerten Services und Lieferanten. Das nachhaltigste Material aus entfernten Regionen zu beschaffen, kann den Umweltaspekt konterkarieren. Motivieren Sie Ihre Partner und treiben Sie sie zu Verbesserungen an \u2013 oder machen Sie deren Umweltbem\u00fchungen zu einem Auswahlkriterium Ihrer Beschaffung.<\/li>\n<li><strong>Fordern Sie EcoDesign mit neuen Ans\u00e4tzen heraus.<\/strong> Statt nur das umweltfreundlichste Material auszuw\u00e4hlen, liegt die beste L\u00f6sung meist im Mix. Bei der Umstellung auf ein anderes Verpackungsmaterial werden meist nur die direkten Materialkosten verglichen. Dies ist eine Folge der Spezialisierung des Einkaufs auf seine Bereiche. Wir kennen genug Beispiele, wo die wahren Sparpotenziale im restlichen Druckprozess verborgen sind. Das erfordert aber, dass man neue L\u00f6sungen auch zul\u00e4sst und anfragt. Wer immer die gleiche Spezifikation vorgibt, erh\u00e4lt auch sehr \u00e4hnliche L\u00f6sungen.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<\/ol>\n[infotext icon]<strong>Weg zur nachhaltigen Verpackung<\/strong><\/p>\n<p>Diese Empfehlungen zur Entwicklung und Umsetzung der Verpackungsstrategie sowie die \u201e10 R der Nachhaltigkeit bei Verpackungen\u201c sind als Download-Flyer verf\u00fcgbar unter <a href=\"http:\/\/www.pacoon.de\/nachhaltigkeit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.pacoon.de\/nachhaltigkeit<\/a>.[\/infotext]\n<h2><strong>Sprechen Sie das Gehirn an<\/strong><\/h2>\n<p>Wenn Unternehmen beginnen, ihre Prozesse zu hinterfragen, sollten sie auch die <strong>Anwendung und Form ihrer Verpackung<\/strong> auf den Pr\u00fcfstand stellen. Viele Produkte und Verpackungen existieren seit Jahren so, wie sie auf dem Markt sind. Dabei werden Nachteile h\u00e4ufig ausgeblendet, weil man es \u201eschon immer so kennt und macht\u201c oder die Produktionsprozesse dahin gehend getrimmt wurden.<\/p>\n<p>Erlauben Sie in der Kreativphase f\u00fcr die Verbesserungen Ihrer Verpackungen auch andere oder kompaktere Formen. Sie k\u00f6nnen nicht nur mit besserer Akzeptanz beim Konsumenten rechnen, sondern erreichen, dass Ihr Kunde den <strong>Wandel<\/strong> bzw. die nachhaltigere Verpackung und damit Ihre Bem\u00fchungen auch wahrnimmt.<\/p>\n<h2><strong>Darum verpuffen Ihre Neuerungen h\u00e4ufig<\/strong><\/h2>\n<p>Unser Gehirn ist durch die Evolution auch zu mehr Nachhaltigkeit optimiert worden. Es wendet dann Energie auf, wenn es neue Informationen zu verarbeiten gilt. Um Energie zu sparen \u2013 und somit die Nahrungssuche zu reduzieren \u2013, werden bereits bekannte Informationen nicht weiterverarbeitet.<\/p>\n<p>Wenn ihre Verpackung nach einem Materialwechsel oder Nachhaltigkeits-Relaunch m\u00f6glichst unver\u00e4ndert bleibt \u2013 h\u00e4ufig mit dem Ziel, die <strong>Stammverwender nicht zu verlieren<\/strong> \u2013, dann registriert das Gehirn diese Neuerung nicht, und Ihre Neuerung verpufft bei dem Verwender.<\/p>\n<p>Wenn Sie aber die <strong>Wiedererkennung gew\u00e4hrleisten<\/strong> und gleichzeitig <strong>neue Impulse integrieren<\/strong>, erreichen Sie, dass der Strom des Gehirns eingeschaltet bleibt. Wahrnehmbare Ver\u00e4nderungen sind ein gut sichtbarer St\u00f6rer, eine andere Packungsform, eine andere Haptik des Materials oder ein ver\u00e4ndertes Design.<\/p>\n<h2><strong>Wiedererkennung ja, unver\u00e4ndertes Design nein<\/strong><\/h2>\n<p>Aber Vorsicht: zu viel Neuerung und fehlende Wiedererkennung k\u00f6nnen zu einem <strong>\u201eKurzschluss\u201c<\/strong> f\u00fchren. Der Konsument erkennt sein \u201ealtes\u201c Produkt nicht mehr, und Sie riskieren, Ihren <strong>Kunden zu verlieren<\/strong>.<\/p>\n<p>Das ist wohl die Furcht, warum viele lieber nichts oder nur wenig \u00e4ndern, statt die Chance zu sehen, durch optimierte Verpackungen neue Verwender zu finden und treue Stammkunden noch mehr zu begeistern.<\/p>\n<figure id=\"attachment_26121\" aria-describedby=\"caption-attachment-26121\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-26121\" title=\"Die Konzeptstudie dient als Ansatz f\u00fcr ganzheitliche Herangehensweise f\u00fcr nachhaltige Materialauswahl und optimierten Verbrauchernutzen (Bild: Pacoon)\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Pacoon_2_Kekse_offen_w.jpg\" alt=\"Die Konzeptstudie dient als Ansatz f\u00fcr ganzheitliche Herangehensweise f\u00fcr nachhaltige Materialauswahl und optimierten Verbrauchernutzen (Bild: Pacoon)\" width=\"800\" height=\"566\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Pacoon_2_Kekse_offen_w.jpg 1227w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Pacoon_2_Kekse_offen_w-600x424.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Pacoon_2_Kekse_offen_w-300x212.jpg 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Pacoon_2_Kekse_offen_w-768x543.jpg 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Pacoon_2_Kekse_offen_w-1024x724.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-26121\" class=\"wp-caption-text\">Die Konzeptstudie dient als Ansatz f\u00fcr ganzheitliche Herangehensweise f\u00fcr nachhaltige Materialauswahl und optimierten Verbrauchernutzen (Bild: Pacoon)<\/figcaption><\/figure>\n<h2><strong>Beispiele neuer Packungskonzepte<\/strong><\/h2>\n<p>Die Kekspackung einer bekannten Marke haben die Designer als <strong>Konzeptstudie<\/strong> entwickelt. Neben dem Ansatz, den Materialmix aus Folie und Papier hin zu Monomaterial Papier\/Pappe zu ver\u00e4ndern, wurde auch das Packungskonzept optimiert. Verschiedene Ans\u00e4tze wurden erwogen, letztendlich entschied man sich f\u00fcr eine praktische, wiederverschlie\u00dfbare Box als Projektstudie.<\/p>\n<p>Ziel war es, das bem\u00e4ngelte Handling des Originals (\u00d6ffnung, Entnahme, Verschluss) zu verbessern, ohne an Regalimpact und Wiedererkennung zu verlieren. Das kompaktere Packungsformat erm\u00f6glicht eine <strong>deutliche Materialeinsparung,<\/strong> da die Relation Packungsoberfl\u00e4che zu Inhalt optimiert wurde. Gleichzeitig erh\u00f6ht die Packung durch einen besseren Stand die <strong>Stapelbarkeit<\/strong>. Die Folie wurde komplett ersetzt durch eine beschichtete Kartonage mit MOSH\/MOAH, Licht-, Luft- und Fettbarriere.<\/p>\n<p>Die Packung ist f\u00fcr das <strong>Papierrecycling<\/strong> geeignet und kann somit in vielen L\u00e4ndern gut recycelt werden. Quasi jedes industrialisierte Land verf\u00fcgt bereits \u00fcber eine eigene Papierproduktion, der wiederum h\u00e4ufig ein Recycling angeschlossen ist.<\/p>\n<figure id=\"attachment_26119\" aria-describedby=\"caption-attachment-26119\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-26119\" title=\"Verpackungsdesign f\u00fcr SKF im Vergleich (Bilder: Pacoon)\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Case_SKF_fuer_Agenturmatching_w.jpg\" alt=\"Verpackungsdesign f\u00fcr SKF im Vergleich (Bilder: Pacoon)\" width=\"800\" height=\"331\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Case_SKF_fuer_Agenturmatching_w.jpg 1240w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Case_SKF_fuer_Agenturmatching_w-600x248.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Case_SKF_fuer_Agenturmatching_w-300x124.jpg 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Case_SKF_fuer_Agenturmatching_w-768x318.jpg 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Case_SKF_fuer_Agenturmatching_w-1024x424.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-26119\" class=\"wp-caption-text\">Verpackungsdesign f\u00fcr SKF im Vergleich (Bilder: Pacoon)<\/figcaption><\/figure>\n<h2><strong>Wichtige Kosteneinsparpotenziale stecken im Prozess<\/strong><\/h2>\n<p>F\u00fcr SKF, einen weltweit agierenden Automotive-Zulieferer, hat die Agentur 2016 das Design der Verpackungen optimiert. Durch ein modernes, auf alle Formate <strong>einfach adaptierbares<\/strong> und <strong>farblich reduziertes Design<\/strong> entstanden in einem ersten Schritt bereits gro\u00dfe Einsparungen durch das Anlegen von Druckdaten und den g\u00fcnstigeren Druck mit nur einer Farbe statt bisher sechs bzw. sieben Farben.<\/p>\n<p>Gleichzeitig bot das nicht mehr produktindividuelle Packungsdesign die M\u00f6glichkeit, <strong>ein Packungsformat<\/strong> f\u00fcr unterschiedliche Produkttypen zu nutzen. In einem n\u00e4chsten Schritt wurde die Zusammenlegung der Packungsgr\u00f6\u00dfen anvisiert, um die Komplexit\u00e4t von Bestellung, Lagerung, Logistik und Transport deutlich zu reduzieren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_26120\" aria-describedby=\"caption-attachment-26120\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-26120\" title=\"Deutliche Einsparungen erzielt man selten allein mit Materialwechsel. Optimierte Prozesse und vereinfachtes Design bringen Kostenvorteile in zweistelligem Prozentbereich. (Bilder: Pacoon)\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Case_SKF_Range_fuer_Agenturmatching_w.jpg\" alt=\"Deutliche Einsparungen erzielt man selten allein mit Materialwechsel. Optimierte Prozesse und vereinfachtes Design bringen Kostenvorteile in zweistelligem Prozentbereich. (Bilder: Pacoon)\" width=\"800\" height=\"337\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Case_SKF_Range_fuer_Agenturmatching_w.jpg 1240w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Case_SKF_Range_fuer_Agenturmatching_w-600x253.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Case_SKF_Range_fuer_Agenturmatching_w-300x126.jpg 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Case_SKF_Range_fuer_Agenturmatching_w-768x323.jpg 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/08\/Case_SKF_Range_fuer_Agenturmatching_w-1024x431.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-26120\" class=\"wp-caption-text\">Deutliche Einsparungen erzielt man selten allein mit Materialwechsel. Optimierte Prozesse und vereinfachtes Design bringen Kostenvorteile in zweistelligem Prozentbereich. (Bilder: Pacoon)<\/figcaption><\/figure>\n<h2><strong>Marktchancen durch Innovation und Nachhaltigkeit<\/strong><\/h2>\n<p>Der Markt hat sich in den letzten ein bis zwei Jahren deutlich ver\u00e4ndert, es kommen sehr viele neue Materiall\u00f6sungen auf den Markt, die sich stark mit der Recyclingf\u00e4higkeit befassen. Dabei sehen die meisten Unternehmen den Materialtausch noch als wichtigstes Ziel an. Leider wird in diesem Zuge h\u00e4ufig die Option au\u00dfer Acht gelassen, dass ein <strong>neues Packungskonzept und ein optimierter Prozess<\/strong> nicht nur <strong>deutliche Kostenvorteile<\/strong> bringen k\u00f6nnen, sondern auch f\u00fcr die eigene Marke einen <strong>Innovations- und Nachhaltigkeitsvorsprung<\/strong> gegen\u00fcber anderen Marken und Eigenmarken bieten.<\/p>\n<p>Dieser Gedanke muss aber in der <strong>Topmanagementebene<\/strong> angesto\u00dfen werden, da die \u00c4nderungen abteilungs- und verantwortungs\u00fcbergreifend und nicht bei einem einzelnen Eink\u00e4ufer, dem Verpackungsentwickler oder dem Produktionsverantwortlichen eines speziellen Verpackungstyps stattfinden m\u00fcssen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_11752\" aria-describedby=\"caption-attachment-11752\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-11752\" title=\"Peter D\u00e9silets, Leiter Agentur Pacoon in M\u00fcnchen. (Bild: Pacoon)\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Enthuellt_Pacoon_PeterDesilets_237.jpg\" alt=\"Peter D\u00e9silets (Bild: Pacoon)\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Enthuellt_Pacoon_PeterDesilets_237.jpg 1536w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Enthuellt_Pacoon_PeterDesilets_237-600x400.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Enthuellt_Pacoon_PeterDesilets_237-300x200.jpg 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Enthuellt_Pacoon_PeterDesilets_237-768x512.jpg 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Enthuellt_Pacoon_PeterDesilets_237-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/Enthuellt_Pacoon_PeterDesilets_237-1320x880.jpg 1320w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-11752\" class=\"wp-caption-text\">Peter D\u00e9silets, Leiter Agentur Pacoon in M\u00fcnchen. (Bild: Pacoon)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Gastautor: <strong>Peter D\u00e9silets<\/strong>, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Pacoon GmbH, einer Designagentur f\u00fcr nachhaltige Verpackungsl\u00f6sungen mit Sitz in M\u00fcnchen und B\u00fcro in Hamburg.<\/p>\n<p><em>Mehr zum Thema nachhaltige Verpackungen und ersten Schritten hin zu EcoDesign: <\/em><a href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/pacoon-ecodesign-loesungssuche-strategieentwicklung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">EcoDesign bei Verpackungen (1): L\u00f6sungssuche und Strategieentwicklung<\/a><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"For more sustainability: Our guest author Peter D\u00e9silets, Managing Director of Pacoon GmbH, explains practical steps for defining a customised corporate strategy and implementing new concepts.","protected":false},"author":1,"featured_media":26122,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"__cvm_playback_settings":[],"__cvm_video_id":"","rank_math_description":"","rank_math_focus_keyword":"","rank_math_title":"","csco_display_header_overlay":false,"csco_singular_sidebar":"","csco_page_header_type":"","csco_page_load_nextpost":"","csco_post_video_location":[],"csco_post_video_location_hash":"","csco_post_video_url":"","csco_post_video_bg_start_time":0,"csco_post_video_bg_end_time":0,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[28,22,23],"tags":[43,46,31,32],"class_list":{"0":"post-26117","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-aus-dem-magazin","8":"category-packmittel-und-packstoffe","9":"category-marketing-und-design","10":"tag-aus-den-unternehmen","11":"tag-marketing-und-design","12":"tag-nachhaltigkeit-und-green-packaging","13":"tag-packmittel-und-packstoffe","14":"cs-entry","15":"cs-video-wrap"},"acf":[],"vimeo_video":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26117","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26117"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26117\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/26122"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26117"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26117"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26117"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}