{"id":27066,"date":"2019-10-01T16:30:33","date_gmt":"2019-10-01T14:30:33","guid":{"rendered":"https:\/\/packaging-journal.de\/?p=27066"},"modified":"2019-10-01T15:26:26","modified_gmt":"2019-10-01T13:26:26","slug":"k-2019-meeting-point-hot-discussions","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/k-2019-treffpunkt-heisse-diskussionen\/","title":{"rendered":"K 2019: International meeting place for heated discussions"},"content":{"rendered":"<p>Sie sind leicht, haltbar, flexibel, preiswert und nahezu wahre Allesk\u00f6nner. Und in vielen Lebenslagen unverzichtbar. Sie sch\u00fctzen Lebensmittel und verl\u00e4ngern deren Haltbarkeit. Doch Kunststoffe sind in Verruf geraten. F\u00fcr viele ein Reizthema. Kunststoff oder Plastik schwimmt im Meer und wird als Mikroplastik selbst in Organismen gefunden. Aber was tun? Eine Frage, die auf der K 2019 Messe intensiv diskutiert werden wird.<\/p>\n<p>Prim\u00e4r muss auf die Frage, wieso Unmengen an Kunststoffabf\u00e4llen in der Umwelt landen, eine Antwort gefunden werden. Was liegt n\u00e4her, als Konsumenten und Verbraucher intensiv dar\u00fcber aufzukl\u00e4ren, wie mit lebensmittelsch\u00fctzenden Verpackungen umgegangen werden soll. Industrie einerseits und Konsumenten andererseits sind gefordert.<\/p>\n<p>Wie Menschen f\u00fcr einen sorgsameren Umgang mit M\u00fcll, gerade auch Plastikverpackungsm\u00fcll, gewonnen werden k\u00f6nnen, zeigte j\u00fcngst das <strong>Clean River Project<\/strong>. Von Stefan Horch 2012 ins Leben gerufen, kam das Projekt <strong><em>Paddeln und Fotokunst f\u00fcr saubere Fl\u00fcsse und Meere<\/em><\/strong> auch bei der Messe D\u00fcsseldorf an. Mit Start in Koblenz, Halt an verschiedenen Stationen, so ein Stopp in D\u00fcsseldorf, wo sich auch Mitarbeiter der Messe D\u00fcsseldorf angeschlossen haben, fand die CleanUp-Tour am 06.09.2019 in Berlin ihren Abschluss. An jedem Zwischenstopp wurden Fluss und umliegende Gr\u00fcnanlagen von Abf\u00e4llen befreit.<\/p><div class=\"packa-in-post-alle packa-entity-placement\" style=\"text-align: center;\" id=\"packa-1911927690\"><div id=\"packa-3062270163\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/newsletter\/\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"PJ Eigenwerbung English 03\"><!--noptimize--><img src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png 840w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-300x75.png 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-768x192.png 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-18x5.png 18w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-332x83.png 332w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-664x166.png 664w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-688x172.png 688w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" width=\"840\" height=\"210\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><!--\/noptimize--><\/a><\/div><\/div>\n<h2><strong>Mehr Kreislaufwirtschaft<\/strong><\/h2>\n<p>Im Kampf gegen den Kunststoffabfall soll die Kreislaufwirtschaft im Verein mit dem <strong>neuen Verpackungsgesetz<\/strong> den Verpackungsm\u00fcll reduzieren und auf diesem Weg die akuten Probleme l\u00f6sen. An und f\u00fcr sich ist die Idee einleuchtend: Die genutzten wertvollen Materialien am Ende ihres <strong>Lebenszyklus<\/strong> wieder so aufzubereiten, um sie f\u00fcr einen erneuten Einsatz zu nutzen. Am besten dauerhaft in einem immer wiederkehrenden Kreislauf.<\/p>\n<p>Doch nicht mit allen Kunststoffmaterialien kann aktuell so verfahren werden. Denn die <strong>Recyclingf\u00e4higkeit<\/strong> der Verpackung muss gew\u00e4hrleistet sein. Zudem muss die passende <strong>Infrastruktur<\/strong> vorhanden sein, um diesen Prozess \u00f6kologisch und \u00f6konomisch bestm\u00f6glich zu realisieren. Ideal w\u00e4re eine geeignete Infrastruktur sowohl f\u00fcr das Sortieren als auch das Recyceln einschlie\u00dflich geeigneter Abnehmer f\u00fcr die so aufbereiteten Materialien.<\/p><div id=\"packa-1259101396\" class=\"packa-inhalt packa-entity-placement\"><!--noptimize--><script async src=\"https:\/\/pagead2.googlesyndication.com\/pagead\/js\/adsbygoogle.js?client=ca-pub-2686439340972671\" crossorigin=\"anonymous\"><\/script>\r\n<ins class=\"adsbygoogle\" style=\"display:block;text-align:center\" data-ad-layout=\"in-article\" data-ad-format=\"fluid\" data-ad-client=\"ca-pub-2686439340972671\" data-ad-slot=\"6171251825\"><\/ins>\r\n<script>\r\n     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});\r\n<\/script><!--\/noptimize--><\/div>\n<p>Das stellt f\u00fcr die Kunststoffbranche eine Herausforderung dar, denn das Angebot an aufbereitetem Kunststoff \u00fcbersteigt die Nachfrage. Das d\u00fcrfte auch mit der Qualit\u00e4t des Recyclingmaterials zusammenh\u00e4ngen. Sortenreine Trennung ist der Idealzustand. Nur auf diesem Weg lassen sich auch wieder sortenreine Produkte daraus herstellen.<\/p>\n[infotext icon] <strong>K 2019 in Zahlen<em><br \/>\n<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Die K 2019, The World\u00b4s No. 1 Trade Fair for Plastics and Rubber, vom 16. bis 23. Oktober 2019 in D\u00fcsseldorf, ist komplett ausgebucht. Rund 3.200 Aussteller aus mehr als 60 L\u00e4ndern belegen das gesamte Messegel\u00e4nde mit 175.000 m\u00b2 Ausstellungsfl\u00e4che. Erwartet werden \u00fcber 200.00 Fachbesucher aus aller Welt.[\/infotext]\n<h2><strong>Die Zeit dr\u00e4ngt<\/strong><\/h2>\n<p>Alles sollte m\u00f6glichst schnell gehen. In Zusammenarbeit mit der <strong>Europ\u00e4ischen Kommission<\/strong> sollen Kreislaufplattformen ausgebaut und neu aufgebaut werden, die bis 2040 ein werkstoffliches Recycling von 50 Prozent der Kunststoffabf\u00e4lle sowie 70 Prozent Recycling und Wiederverwendung von Kunststoffverpackungen erreichen sollen. Der \u00dcbergang zur Kreislaufwirtschaft gelingt nur mit dem Engagement und konkreten Ma\u00dfnahmen aller Beteiligten der Kunststoff verarbeitenden Industrie und allen Akteuren der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette.<\/p>\n<p>Die eigentliche Kernidee der Kreislaufwirtschaft besteht in der<strong> Vernetzung der Bereiche Abfallwirtschaft und Recycling mit der Produktion<\/strong>. Dazu gesellt sich automatisch auch das Thema <strong>Digitalisierung<\/strong>, was in dieser Komplexit\u00e4t bis dato nur rudiment\u00e4r in Ans\u00e4tzen existiert. Zwar werden auf der Messe Beispiele einer Kreislaufwirtschaft vorgef\u00fchrt, doch das sind erste richtungsweisende Anf\u00e4nge. Noch fehlt es an der Verkn\u00fcpfung aller Prozesse. Das umfasst das Sammeln, Recyceln und Produzieren in seiner unternehmens\u00fcbergreifenden Gesamtheit.<\/p>\n<h2><strong>Erste Ans\u00e4tze machen Mut<\/strong><\/h2>\n<p>Stellvertretend f\u00fcr den Maschinenbau antwortet <strong>Andreas Lichtenauer<\/strong>, Managing Director &amp; Partner bei der Kautex Maschinenbau GmbH, auf die Frage, welche M\u00f6glichkeiten ein Hersteller wie beispielsweise Kautex hat, den Umgang mit Kunststoff zu verbessern:<\/p>\n<blockquote>\n<figure id=\"attachment_27158\" aria-describedby=\"caption-attachment-27158\" style=\"width: 600px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-27158\" title=\"Andreas Lichtenauer, Kautex (Bild: Kautex Maschinenbau GmbH))\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Andreas-Lichtenauer_Kautex_w.jpg\" alt=\"Andreas Lichtenauer, Kautex (Bild: Kautex Maschinenbau GmbH))\" width=\"600\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Andreas-Lichtenauer_Kautex_w.jpg 1200w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Andreas-Lichtenauer_Kautex_w-600x400.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Andreas-Lichtenauer_Kautex_w-300x200.jpg 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Andreas-Lichtenauer_Kautex_w-768x512.jpg 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Andreas-Lichtenauer_Kautex_w-1024x683.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-27158\" class=\"wp-caption-text\">Andreas Lichtenauer, Kautex (Bild: Kautex Maschinenbau GmbH))<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eWir arbeiten unter anderem an M\u00f6glichkeiten der Materialeinsparung bei Hohlk\u00f6rpern. Dadurch reduziert sich am Ende der Gesamtverbrauch von Kunststoff. Nicht nur das. Damit tragen wir dazu bei, den globalen Aussto\u00df an CO<sub>2<\/sub> zu reduzieren. Bedenkt man, dass Kunststoffverpackungen in der Herstellung weniger Energie ben\u00f6tigen als Alternativen aus Glas oder Papier, ist das ein sehr wichtiger Aspekt. Denn auch in diesem Bereich gibt es aus gutem Grund globale Vorgaben zur Reduzierung. <strong>Es ist also extrem wichtig, die globalen Recycling-Kreisl\u00e4ufe in Gang zu bringen<\/strong>, und wir arbeiten daran, die Verarbeitung von PCR, also recyceltem Kunststoff, zu optimieren und den Materialbedarf zu reduzieren. Das ist die Stellschraube, an der wir mitdrehen k\u00f6nnen. Was das genau bedeutet, werden wir an konkreten Beispielen zur K 2019 pr\u00e4sentieren.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<h2><strong>Fernziel Smart Factory r\u00fcckt n\u00e4her<\/strong><\/h2>\n<p>Neben dem Thema Kreislaufwirtschaft werden weitere wichtige Themen auf der K 2019 intensiv diskutiert werden. Beispielsweise das Thema <strong>Kunststoffe f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung<\/strong><em>.<\/em> Heute gen\u00fcgt es nicht, die Qualit\u00e4t von Werkstoffen nur an ihrer Funktionalit\u00e4t auszumachen. Auch ihre Nachhaltigkeit wird zunehmend wichtiger. Mit<strong> Kunststoffindustrie 4.0 <\/strong>wird das zunehmende Ma\u00df der digitalen Vernetzung angesprochen, das relevanten Einfluss auf den Unternehmenserfolg hat. Die Realisierung der \u201eSmart Factory\u201c r\u00fcckt damit in greifbare N\u00e4he.<\/p>\n<p>Unter <strong>Systemintegration<\/strong> werden au\u00dfergew\u00f6hnliche Materialien geschaffen. Polymere lassen sich gezielt und effizient auf die jeweilige Anwendung designen. Mit <strong>Young Professionals <\/strong>wird der Mensch in den Mittelpunkt ger\u00fcckt. Der Science Campus r\u00fcckt den qualifizierten Nachwuchs in Ausbildung und Forschung in den Fokus.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.k-online.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.k-online.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"At K 2019 in D\u00fcsseldorf from 16 to 23 October 2019, topics such as \u201eCircular economy\u201c and \u201ePlastics for sustainable development\u201c will be discussed intensively.","protected":false},"author":1,"featured_media":27157,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"__cvm_playback_settings":[],"__cvm_video_id":"","rank_math_description":"","rank_math_focus_keyword":"","rank_math_title":"","csco_display_header_overlay":false,"csco_singular_sidebar":"","csco_page_header_type":"","csco_page_load_nextpost":"","csco_post_video_location":[],"csco_post_video_location_hash":"","csco_post_video_url":"","csco_post_video_bg_start_time":0,"csco_post_video_bg_end_time":0,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[1,28,7,22],"tags":[65,907,54,32,33],"class_list":{"0":"post-27066","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-allgemein","8":"category-aus-dem-magazin","9":"category-messen-und-veranstaltungen","10":"category-packmittel-und-packstoffe","11":"tag-abfalltechnik-und-recycling","12":"tag-k-messe","13":"tag-kunststoff-und-verbunde","14":"tag-packmittel-und-packstoffe","15":"tag-veranstaltungen","16":"cs-entry","17":"cs-video-wrap"},"acf":[],"vimeo_video":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27066","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=27066"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27066\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/27157"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=27066"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=27066"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=27066"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}