{"id":29120,"date":"2019-12-04T12:07:10","date_gmt":"2019-12-04T11:07:10","guid":{"rendered":"https:\/\/packaging-journal.de\/?p=29120"},"modified":"2019-11-29T19:27:56","modified_gmt":"2019-11-29T18:27:56","slug":"omori-europe-flowpacks-save-material","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/omori-europe-flowpacks-sparen-material\/","title":{"rendered":"Thermoformed packaging from Omori: less plastic, more convenience"},"content":{"rendered":"<p>Die Verpackungsindustrie befindet sich im st\u00e4ndigen Wandel. Aktuell stellen sich viele Anbieter die Frage, wie Lebensmittel so verpackt werden k\u00f6nnen, dass die Umwelt m\u00f6glichst wenig belastet wird. Ein ambitionierter Ansatz ist dabei, das Gewicht der Verpackung zu halbieren. In den Niederlanden zeigt Omori Europe bereits seit mehreren Jahren, dass dies m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>In Deutschland ist sp\u00e4testens seit der Einf\u00fchrung des <strong>Verpackungsgesetzes<\/strong> zu Jahresbeginn das Bewusstsein f\u00fcr ressourcenschonende, gut recycelbare Verpackungen gestiegen. Ziel dieses Gesetzes ist es, die Industrie zu einer sparsamen Verwendung von Verpackungsmaterialien im Produktionsprozess zu bewegen. Inverkehrbringer m\u00fcssen ihre in Umlauf gebrachten Verpackungen bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister melden und au\u00dferdem bei einem dualen System die jeweiligen Materialfraktionen lizenzieren. Oberstes Ziel ist das Vermeiden oder Reduzieren von Umweltbelastungen durch Verpackungen. Wo dies m\u00f6glich ist, sollen Verpackungsabf\u00e4lle recycelt werden.<\/p>\n<p>Gerade auch f\u00fcr Lebensmittelhersteller bedeuten die Regeln des Verpackungsgesetzes eine gro\u00dfe Herausforderung. Sie m\u00fcssen dar\u00fcber hinaus auch <strong>Hygienevorschriften<\/strong> beachten und sind insofern darauf angewiesen, viele ihrer Produkte in Kunststoff zu verpacken. Gerade die Produktion von Fleisch und K\u00e4se ist bereits sehr ressourcenintensiv. Die <strong>Umweltbelastungen<\/strong> durch die Verpackungen kommen noch hinzu. Deshalb sollten Verpackungen m\u00f6glichst sparsam eingesetzt werden.<\/p><div class=\"packa-in-post-alle\" style=\"text-align: center;\" id=\"packa-2303478236\"><div id=\"packa-619696240\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/newsletter\/\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"PJ Eigenwerbung English 03\"><!--noptimize--><img src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png 840w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-300x75.png 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-768x192.png 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-18x5.png 18w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-332x83.png 332w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-664x166.png 664w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-688x172.png 688w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" width=\"840\" height=\"210\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><!--\/noptimize--><\/a><\/div><\/div>\n<h2>L\u00e4nderspezifische Unterschiede bei Lebensmittelverpackungen<\/h2>\n<p>Es gibt durchaus l\u00e4nderspezifische Unterschiede beim Verpacken von Lebensmitteln. So werden geschnittene K\u00e4se- und Fleischwaren in Deutschland oft noch in <strong>Thermoformverpackungen<\/strong> angeboten. Bei den westlichen Nachbarn in den Niederlanden \u00fcberwiegen in den Superm\u00e4rkten hingegen schon seit Jahren wiederverschlie\u00dfbare <strong>Flowpack<\/strong>-Verpackungen. Gro\u00dfe Einzelhandelsketten wie Albert Heijn, Aldi und Jumbo unterst\u00fctzen dieses Konzept.<br \/>\nEin f\u00fchrender Anbieter f\u00fcr Verpackungsmaschinen f\u00fcr wiederverschlie\u00dfbare Flowpacks ist <strong>Omori Europe<\/strong> aus dem niederl\u00e4ndischen Oldenzaal. Auf der FachPack 2019 pr\u00e4sentierte Omori sein innovatives Konzept SeloPack\u2122 f\u00fcr den deutschen Markt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_29121\" aria-describedby=\"caption-attachment-29121\" style=\"width: 581px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-29121\" title=\"Verpackungslinie von Omori f\u00fcr Flowpacks (Bild: Omori Europe)\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Omori-Europe-Artikel-sustainability-photo-1.jpg\" alt=\"Verpackungslinie von Omori f\u00fcr Flowpacks (Bild: Omori Europe)\" width=\"581\" height=\"327\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Omori-Europe-Artikel-sustainability-photo-1.jpg 1199w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Omori-Europe-Artikel-sustainability-photo-1-600x338.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Omori-Europe-Artikel-sustainability-photo-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Omori-Europe-Artikel-sustainability-photo-1-768x432.jpg 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Omori-Europe-Artikel-sustainability-photo-1-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Omori-Europe-Artikel-sustainability-photo-1-813x457.jpg 813w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Omori-Europe-Artikel-sustainability-photo-1-180x101.jpg 180w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Omori-Europe-Artikel-sustainability-photo-1-260x146.jpg 260w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Omori-Europe-Artikel-sustainability-photo-1-373x210.jpg 373w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Omori-Europe-Artikel-sustainability-photo-1-120x67.jpg 120w\" sizes=\"(max-width: 581px) 100vw, 581px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-29121\" class=\"wp-caption-text\">Omori Europe ist in den Niederlanden bereits seit einigen Jahren erfolgreich mit Verpackungslinien f\u00fcr wiederverschlie\u00dfbare Flowpacks f\u00fcr geschnittene Lebensmittel wie K\u00e4se oder Fleisch. (Bild: Omori Europe)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am Omori-Standort in Oldenzaal werden bereits seit 1998 Flowpacker f\u00fcr die wiederverschlie\u00dfbaren SeloPack-Verpackungen f\u00fcr geschnittene K\u00e4se- und Fleischwaren hergestellt. Das besondere Verpackungskonzept zeichnet sich durch eine spezielle <strong>Versiegelungstechnologie<\/strong> aus. Diese sorgt daf\u00fcr, dass die Flowpacks selbst bei hohen Verarbeitungsgeschwindigkeiten luftdicht bleiben. Dies sorgt f\u00fcr eine hohe Produktqualit\u00e4t. Lebensmittel, die mit <strong>SeloPack<\/strong> verpackt werden, bleiben l\u00e4nger haltbar. Lebensmittelabf\u00e4lle werden reduziert, und die Verpackung ist f\u00fcr Jung und Alt leicht zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<h2>Hohe Flexibilit\u00e4t bei Formatumstellungen<\/h2>\n<p>Als besondere Vorteile seiner Maschinen f\u00fcr SeloPack-Verpackungen hebt Omori den energiesparenden und durch eine On-Demand-Funktion ressourcenschonenden Betrieb hervor. Die kompakte <strong>Verpackungslinie<\/strong> sei mit wenig Personal leicht zu bedienen und biete eine hohe Flexibilit\u00e4t bei Formatumstellungen. Folien lie\u00dfen sich schneller als bei vergleichbaren Anlagen vornehmen. Gleicherma\u00dfen gehe die Wartung leicht von der Hand.<br \/>\nGanz besonders punktet das SeloPack-Konzept nach Darstellung des Herstellers aber durch den sparsamen Umgang mit den <strong>Verpackungsfolien<\/strong>. Dies mache sich f\u00fcr deutsche Kunden direkt durch niedrigere Lizenzkosten gem\u00e4\u00df dem Verpackungsgesetz bemerkbar und ziehe dar\u00fcber hinaus sp\u00e4ter auch geringere <strong>Logistikkosten<\/strong> f\u00fcr die leichteren Verpackungen nach sich.<\/p>\n<figure id=\"attachment_29122\" aria-describedby=\"caption-attachment-29122\" style=\"width: 580px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-29122\" title=\"Flowpacks von Omori f\u00fcr die Supermarktkette Tesco (Bild: Omori Europe)\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Omori-Europe-Artikel-sustainability-photo-2.jpg\" alt=\"Flowpacks von Omori f\u00fcr die Supermarktkette Tesco (Bild: Omori Europe)\" width=\"580\" height=\"299\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Omori-Europe-Artikel-sustainability-photo-2.jpg 756w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Omori-Europe-Artikel-sustainability-photo-2-600x310.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/Omori-Europe-Artikel-sustainability-photo-2-300x155.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 580px) 100vw, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-29122\" class=\"wp-caption-text\">Der britische Hersteller Walkers beliefert unter anderem die Supermarktkette Tesco mit SeloPack-Flopwacks von Omori. (Bild: Omori Europe)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Anhand einer beispielhaften Rechnung verdeutlicht Omori den Kostenvorteil. Eine wiederverschlie\u00dfbare SeloPack-Verpackung wiegt demnach ungef\u00e4hr zehn Gramm. Herk\u00f6mmliche Thermoformverpackungen haben dagegen mit rund 20 Gramm etwa das doppelte Gewicht. Wenn an 250 Tagen im Jahr acht Stunden pro Tag 100 Verpackungen pro Minute hergestellt werden, werden so mit einer Thermoformmaschine in einem Jahr 240.000 Kilogramm Kunststoff produziert. Da der Omori-Flowpacker nur die H\u00e4lfte des Verpackungsmaterials ben\u00f6tigt, ergibt dies logischerweise 120.000 Kilogramm Kunststoff. F\u00fcr eine Tonne Kunststoff fallen laut Omori nach den Regelungen des Verpackungsgesetzes Kosten von etwa 550 Euro an. W\u00e4hrend die Kosten f\u00fcr Thermoformverpackungen also in der Omori-Rechnung 132.000 Euro pro Jahr betragen, schlagen sie f\u00fcr die Flowpack-Verpackungen nur mit 66.000 Euro im Jahr zu Buche.<\/p>\n<p>Die Argumente f\u00fcr SeloPack haben bereits viele Kunden von Omori \u00fcberzeugt. Der britische Anbieter von Fleischwaren Walkers orderte gleich sechs <strong>Omori-HFFS-Flowpack-Linien<\/strong> und ersetzte damit seine bisher genutzten Thermoform-Verpackungsmaschinen. Dadurch erzielte er dieselbe Verpackungsleistung wie zuvor, reduzierte aber den Kunststoffverbrauch um die erwarteten 50 Prozent. Au\u00dferdem sanken auch noch die Energiekosten in gleichem Ma\u00dfe, n\u00e4mlich von 20.000 auf 10.000 Kilowattstunden pro Monat.<\/p>\n[infotext icon]\n<h2>Aus Selo wurde Omori Europe<\/h2>\n<p>Bis 2015 war Omori Europe am Standort Oldenzaal unter dem Namen Selo bekannt. Bereits seit den 1980er-Jahren unterhielt Selo eine Partnerschaft mit dem japanischen Verpackungsmaschinenspezialisten Omori und vertrieb unter anderem dessen Flowpacker. Mittlerweile hat Omori Anteile an Selo \u00fcbernommen und die Omori Europe gegr\u00fcndet. Selo hat unterdessen seinen Unternehmenssitz nach Hengelo verlegt.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.omori.eu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">http:\/\/www.omori.eu<\/a><\/p>\n[\/infotext]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Omori Europe has developed particularly material-saving, resealable thermoformed packaging for sliced cheese and meat products. Omori presented its innovative SeloPack concept for the resource-saving flowpacks at FachPack 2019.","protected":false},"author":1,"featured_media":29123,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"__cvm_playback_settings":[],"__cvm_video_id":"","rank_math_description":"","rank_math_focus_keyword":"","rank_math_title":"","csco_display_header_overlay":false,"csco_singular_sidebar":"","csco_page_header_type":"","csco_page_load_nextpost":"","csco_post_video_location":[],"csco_post_video_location_hash":"","csco_post_video_url":"","csco_post_video_bg_start_time":0,"csco_post_video_bg_end_time":0,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[28,22],"tags":[38,31,32],"class_list":{"0":"post-29120","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-aus-dem-magazin","8":"category-packmittel-und-packstoffe","9":"tag-lebensmittel","10":"tag-nachhaltigkeit-und-green-packaging","11":"tag-packmittel-und-packstoffe","12":"cs-entry","13":"cs-video-wrap"},"acf":[],"vimeo_video":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29120","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=29120"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/29120\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/29123"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=29120"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=29120"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=29120"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}