{"id":31792,"date":"2020-03-09T10:24:22","date_gmt":"2020-03-09T09:24:22","guid":{"rendered":"https:\/\/packaging-journal.de\/?p=31792"},"modified":"2020-03-09T10:24:22","modified_gmt":"2020-03-09T09:24:22","slug":"fraunhofer-iosb-digitalisation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/fraunhofer-iosb-digitalisierung\/","title":{"rendered":"10 years of Fraunhofer IOSB - focus on digitalisation and AI"},"content":{"rendered":"<p><strong>Junges Institut, lange Tradition: Unter diesem Motto hat das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB seinen zehnten Geburtstag gefeiert und die aktuellen und k\u00fcnftigen Herausforderungen wie beispielsweise das \u201eKI-Engineering\u201c ins Visier genommen. <\/strong><\/p>\n<p>KI-Engineering, also der ingenieursm\u00e4\u00dfigen, planbare und methodische Einsatz von Verfahren der K\u00fcnstlichen Intelligenz, ist das Zukunftsthema, dies wurde bei der Jubil\u00e4umsveranstaltung des Instituts am 6. M\u00e4rz 2020 im Karlsruher ZKM (Zentrum f\u00fcr Kunst und Medien) deutlich.\u00a0 Zwar finde KI-Engineering heute schon in vielen Zusammenh\u00e4ngen Verwendung, aber d\u00ede Verfahren glichen in der Regel einer &#8218;Black Box&#8216;, deren Funktionsweise man nicht genau verstehe und deren Ergebnisse kaum voraussagbar sei.<\/p>\n<p>Entstanden im Jahr 2010 durch die <strong>Fusion<\/strong> des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Informations- und Datenverarbeitung IITB in Karlsruhe mit dem Ettlinger Forschungsinstitut f\u00fcr Optronik und Mustererkennung (FOM) der Forschungsgesellschaft f\u00fcr Angewandte Naturwissenschaften (FGAN), ist das Fraunhofer IOSB heute ein wichtiger <strong>Forschungs- und Technologiepartner<\/strong> f\u00fcr Beh\u00f6rden und Unternehmen und ma\u00dfgeblich an Entwicklungen in Bereichen wie Sensordatenmanagement, intelligente Videoauswertung, mobile Roboter oder Digitalisierung der Produktion \/ Industrie 4.0 beteiligt.<\/p><div class=\"packa-in-post-alle\" style=\"text-align: center;\" id=\"packa-2921295680\"><div id=\"packa-2646110802\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/newsletter\/\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"PJ Eigenwerbung English 03\"><!--noptimize--><img src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png 840w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-300x75.png 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-768x192.png 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-18x5.png 18w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-332x83.png 332w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-664x166.png 664w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-688x172.png 688w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" width=\"840\" height=\"210\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><!--\/noptimize--><\/a><\/div><\/div>\n<blockquote><p>\u201eDie Zusammenlegung der beiden traditionsreichen Institute IITB und FOM hat sich inzwischen klar als Erfolgsgeschichte erwiesen\u201c, sagte <strong>Prof. Dr.-Ing. habil. J\u00fcrgen Beyerer<\/strong>, Leiter des Fraunhofer IOSB, anl\u00e4sslich des Jubil\u00e4ums.<\/p><\/blockquote>\n<h2>Starkes Wachstum als Erfolgsindikator<\/h2>\n<p>Ohne dass es das Institut darauf angelegt h\u00e4tte, sei es stark gewachsen, von knapp 40 Millionen Euro Gesamtetat 2010 auf etwa 63 Millionen Euro 2019. \u201eWenn man zu relevanten Themen erfolgreich forscht, entwickelt und arbeitet und wenn man seine Kunden und Zuwendungsgeber rundum zufriedenstellt, dann ergibt sich daraus eben Wachstum\u201c, so Beyerer weiter.<\/p>\n<p>Zur Fusion kam es im Zuge der 2009 vollzogenen<strong> Integration der FGAN in die Fraunhofer-Gesellschaft<\/strong>. Seine Gr\u00fcndung feierte das Fraunhofer IOSB am 17. M\u00e4rz 2010 in der Messe Karlsruhe. Die Wurzeln der beiden 2010 fusionierten Institute lassen sich jeweils bis in die <strong>1950er Jahre<\/strong> zur\u00fcckverfolgen. Allerdings entstammten sie unterschiedlichen Traditionen: W\u00e4hrend bei Fraunhofer schon immer Industrieauftr\u00e4ge ein zentrales Standbein waren, standen das FOM und seine Dachorganisation FGAN komplett im Dienst der Verteidigungsforschung und wurden vom Bundesverteidigungsministerium finanziert.<\/p>\n<h2>Breites Kompetenzspektrum \u2013 Im Fokus: Digitalisierung und KI<\/h2>\n<p>Den Menschen durch intelligente Sensorsysteme entlasten: So l\u00e4sst sich die Vision der Forschung am Fraunhofer IOSB umrei\u00dfen. Dazu deckt das Institut ein breites, inhaltlich zusammenh\u00e4ngendes Kompetenzspektrum ab, das in dieser Zusammenstellung einzigartig ist.<\/p>\n<p>Es reicht von den physikalischen Grundlagen der Signalentstehung \u00fcber optische Sensoren und die (Echtzeit-)Auswertung von Sensordaten bis hin zur Nutzung der enthaltenen Informationen f\u00fcr Menschen und f\u00fcr Maschinen. Interoperabilit\u00e4t durch offene Standards, IT-Sicherheit, Datenschutz und innovative Mensch-Maschine-Schnittstellen sind wichtige Aspekte.<\/p>\n<p>Ein zentrales, in der Forschungs- und Entwicklungsarbeit am Fraunhofer IOSB vielfach zum Einsatz kommendes Werkzeug sind dabei Verfahren der K\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) und des maschinellen Lernens (ML). Das wurde auch im Rahmen der Festveranstaltung deutlich, bei der Expertinnen und Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft \u00fcber das Thema <strong>&#8218;Digitalisierung: Was bleibt? Was wird?&#8216;<\/strong> diskutierten.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eJeder versucht heute, mehr oder weniger jedes Problem mit ML-Verfahren und KI zu l\u00f6sen\u201c, konstatierte Institutsleiter J\u00fcrgen Beyerer. \u201eDie Ergebnisse sind allerdings oft unberechenbar.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<h2>KI Engineering: K\u00fcnstliche Intelligenz planbar machen<\/h2>\n<p>Daraus ergibt sich f\u00fcr das Fraunhofer IOSB ein wichtiger Forschungsfokus f\u00fcr die kommenden Jahre: <strong>KI Engineering<\/strong> \u2013 also die Herausforderung, aus dem Einsatz von KI und ML eine Engineering-Disziplin zu machen. \u201eDas hei\u00dft, wie kommen wir bei rein datengest\u00fctzten Verfahren zu einem <strong>methodischen Vorgehensmodell<\/strong>, wie man das auch sonst in den Ingenieurwissenschaften hat?\u201c, erl\u00e4utert Beyerer.<\/p>\n<p>Daran arbeiten die Forschenden des Fraunhofer IOSB laut Beyerer in verschiedenen Anwendungskontexten, die von der Steuerung des Energiesystems \u00fcber mobile Roboter bis zur industriellen Automatisierung reichen. Auch bei der gerade im Bau befindlichen Karlsruher Forschungsfabrik, die Fraunhofer gemeinsam mit dem Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie (KIT) betreiben wird, stehe dieses Thema ganz oben auf der Agenda.<\/p>\n<p>Ziel sei, so Beyerer, alle diese <strong>Systeme auch bei Verwendung von KI-Algorithmen beherrschbar<\/strong> zu machen, ihre Entscheidungen nachvollziehen zu k\u00f6nnen und ihre Leistungsf\u00e4higkeit im Vorhinein planen zu k\u00f6nnen: \u201eIngenieure gehen normalerweise so vor, dass sie schon zur Entwurfszeit sicher sein k\u00f6nnen, dass ein System zur Laufzeit macht was es soll. Dahin wollen wir auch beim Einsatz von KI und ML kommen \u2013 und daran arbeiten wir mit Hochdruck.\u201c<\/p>\n[infotext icon]<strong>\u00dcber das Fraunhofer IOSB:<\/strong><br \/>\nDie Fraunhofer-Gesellschaft ist die f\u00fchrende Organisation f\u00fcr angewandte Forschung in Europa. Unter ihrem Dach arbeiten 74 Institute und Forschungseinrichtungen an Standorten in ganz Deutschland. Eines davon ist das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB mit insgesamt rund 700 Mitarbeitern in Karlsruhe, Ettlingen, Ilmenau, Lemgo, G\u00f6rlitz und Peking. Seine Forschungsschwerpunkte sind <strong>Industrie 4.0<\/strong>, <strong>Informationsmanagement<\/strong> sowie <strong>multisensorielle Systeme<\/strong>, die den Menschen bei der Wahrnehmung seiner Umwelt und der Interaktion unterst\u00fctzen. [\/infotext]\n<p><em>Quelle: Fraunhofer IOSB <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Making life easier for people with intelligent sensor systems: the Fraunhofer Institute of Optronics, System Technologies and Image Exploitation IOSB has celebrated its tenth birthday.","protected":false},"author":1,"featured_media":31795,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"__cvm_playback_settings":[],"__cvm_video_id":"","rank_math_description":"","rank_math_focus_keyword":"","rank_math_title":"","csco_display_header_overlay":false,"csco_singular_sidebar":"","csco_page_header_type":"","csco_page_load_nextpost":"","csco_post_video_location":[],"csco_post_video_location_hash":"","csco_post_video_url":"","csco_post_video_bg_start_time":0,"csco_post_video_bg_end_time":0,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[114,21],"tags":[55,1022,39],"class_list":{"0":"post-31792","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-aus-den-unternehmen-news","8":"category-verpackungstechnik","9":"tag-automatisieren-und-robotik","10":"tag-industrie-4-0","11":"tag-verpackungstechnik","12":"cs-entry","13":"cs-video-wrap"},"acf":[],"vimeo_video":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31792","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31792"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31792\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/31795"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31792"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31792"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31792"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}