{"id":36675,"date":"2020-07-28T12:16:36","date_gmt":"2020-07-28T10:16:36","guid":{"rendered":"https:\/\/packaging-journal.de\/?p=36675"},"modified":"2020-07-28T12:16:36","modified_gmt":"2020-07-28T10:16:36","slug":"the-four-biggest-mistakes-in-waste-separation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/die-vier-groessten-irrtuemer-bei-der-muelltrennung\/","title":{"rendered":"The four biggest mistakes in waste separation"},"content":{"rendered":"<p>Noch immer existieren in der Bev\u00f6lkerung eine Menge Vorurteile und Irrt\u00fcmer \u00fcber das deutsche Recyclingsystem. Darunter leidet die M\u00fclltrennung, wodurch den Wertstoffkreisl\u00e4ufen wichtige Rohstoffe verloren gehen. Die dualen Systeme nehmen dies zum Anlass, um mit ihrer Kampagne \u201eM\u00fclltrennung wirkt\u201c aufzukl\u00e4ren und mit den wichtigsten Irrt\u00fcmern aufzur\u00e4umen.<\/p>\n<p>So wirkt sich eine richtige M\u00fclltrennung entgegen vieler Vorurteile sehr deutlich und unmittelbar positiv auf die Umwelt aus. Private Haushalte k\u00f6nnen mit einer korrekten Abfallentsorgung <strong>j\u00e4hrlich bundesweit sogar rund 3,1 Millionen Tonnen CO<sub>2<\/sub>-\u00c4quivalente einsparen<\/strong>. Getrennte Abf\u00e4lle werden dar\u00fcber hinaus nicht, wie oft f\u00e4lschlich angenommen, sp\u00e4ter wieder zusammengekippt. Und schlie\u00dflich geh\u00f6ren in den Gelben Sack und die Gelbe Tonne weit mehr als ausschlie\u00dflich Kunststoffverpackungen.<\/p>\n<blockquote>\n<figure id=\"attachment_34496\" aria-describedby=\"caption-attachment-34496\" style=\"width: 477px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-34496 \" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/DS_200310_012-1024x728.jpg\" alt=\"Axel Subklew, Sprecher der Kampagne \u201eM\u00fclltrennung wirkt\u201c\" width=\"477\" height=\"339\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/DS_200310_012-1024x728.jpg 1024w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/DS_200310_012-600x427.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/DS_200310_012-300x213.jpg 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/DS_200310_012-768x546.jpg 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/DS_200310_012.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 477px) 100vw, 477px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-34496\" class=\"wp-caption-text\">(Bild: Duale Systeme\/Christian Kruppa)<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201e<a href=\"http:\/\/www.m\u00fclltrennung-wirkt.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fclltrennung wirkt<\/a> \u2013 und das viel nachhaltiger, als viele glauben. Ein Blick in die Gelben S\u00e4cke und Tonnen in Deutschland zeigt, dass Irrt\u00fcmer zum Thema M\u00fclltrennung immer noch weit verbreitet sind. Von den in Deutschland j\u00e4hrlich <strong>rund 2,6 Millionen Tonnen \u00fcber die Gelben S\u00e4cke und Tonnen<\/strong> gesammelten Materialien sind etwa 70 Prozent Verpackungen und <strong>durchschnittlich 30 Prozent nicht richtig entsorgter Restm\u00fcll<\/strong>. In manchen Gebieten liegt diese Quote sogar bei bis zu 60 Prozent. Schuld daran sind oft Mythen, an die viele glauben, die aber keine Grundlage haben.\u201c <strong>Axel Subklew<\/strong>, Sprecher der Kampagne \u201eM\u00fclltrennung wirkt\u201c<\/p><\/blockquote>\n<h2><strong>Irrtum 1: Es ist egal, ob M\u00fcll getrennt wird \u2013 M\u00fclltrennung hat keine positive Auswirkung auf die Umwelt <\/strong><\/h2>\n<p><strong><u>Richtig ist:<\/u><\/strong> Mit richtiger M\u00fclltrennung kann jeder mit wenig Aufwand einen wichtigen Beitrag f\u00fcr die Umwelt und den Klimaschutz leisten, weil er <strong>wertvolle Ressourcen wieder dem Wertstoffkreislauf zuf\u00fchrt<\/strong>. Jede Tonne Recyclingkunststoff, die anstelle von neu produziertem Kunststoff zum Einsatz kommt, <strong>vermeidet zwischen 1,5 und 3,2 Tonnen klimarelevanter Treibhausgase<\/strong>. Die Produktion von Recyclingpapier verbraucht nur ein Drittel der Energie und etwa ein F\u00fcnftel des Wassers, das man f\u00fcr die Produktion von Frischfaserpapier ben\u00f6tigt. Und der Einsatz von recyceltem Aluminium verbraucht nur f\u00fcnf Prozent der Energie, die zur Herstellung von Prim\u00e4raluminium notwendig ist.<\/p><div class=\"packa-in-post-alle\" style=\"text-align: center;\" id=\"packa-3645756916\"><div id=\"packa-1618654924\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/newsletter\/\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"PJ Eigenwerbung English 03\"><!--noptimize--><img src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png 840w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-300x75.png 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-768x192.png 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-18x5.png 18w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-332x83.png 332w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-664x166.png 664w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-688x172.png 688w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" width=\"840\" height=\"210\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><!--\/noptimize--><\/a><\/div><\/div>\n<h2><strong>Irrtum 2: Gesammelte Verpackungsabf\u00e4lle und Restm\u00fcll werden zusammen verbrannt<\/strong><\/h2>\n<p><strong><u>Richtig ist:<\/u><\/strong> Verpackungsabf\u00e4lle aus dem Gelben Sack und der Gelben Tonne gelangen in einen Wertstoffkreislauf und werden<strong> zum gr\u00f6\u00dften Teil wieder zur Herstellung neuer Produkte verwendet<\/strong>. Hierzu bringen die Entsorgungsunternehmen sie zun\u00e4chst vollst\u00e4ndig in Abfallsortieranlagen, die in Deutschland fl\u00e4chendeckend vorhanden sind. Dort sortiert man sie nach Materialien, sortiert Restm\u00fcll und nicht Verwertbares aus und f\u00fchrt alle verwertbaren Abf\u00e4lle dann dem Recycling zu.<\/p>\n<p>Das 2019 in Kraft getretene Verpackungsgesetz verpflichtet die dualen Systeme dazu, dass <strong>aktuell mindestens 80 Prozent aller Glas-, Wei\u00dfblech- und Aluminiumverpackungen, 85 Prozent aller Verpackungen aus Papier, Pappe und Karton und rund 60 Prozent aller Kunststoffverpackungen<\/strong> aus dem Gelben Sack und der Gelben Tonne recycelt werden. Je besser die Haushalte trennen, desto mehr Wertstoffe aus Verpackungsabf\u00e4llen bleiben diesem Kreislauf erhalten. Verpackungsm\u00fcll, der in der Restm\u00fclltonne eingeworfen wird, wird tats\u00e4chlich verbrannt und geht dem Rohstoffkreislauf unwiederbringlich verloren. Und Restm\u00fcll, der falsch in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack gelangt, erschwert den Sortierprozess erheblich und kann das Recycling unm\u00f6glich machen.<\/p><div id=\"packa-337941801\" class=\"packa-inhalt\"><!--noptimize--><script async src=\"https:\/\/pagead2.googlesyndication.com\/pagead\/js\/adsbygoogle.js?client=ca-pub-2686439340972671\" crossorigin=\"anonymous\"><\/script>\r\n<ins class=\"adsbygoogle\" style=\"display:block;text-align:center\" data-ad-layout=\"in-article\" data-ad-format=\"fluid\" data-ad-client=\"ca-pub-2686439340972671\" data-ad-slot=\"6171251825\"><\/ins>\r\n<script>\r\n     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});\r\n<\/script><!--\/noptimize--><\/div>\n<h2><strong>Irrtum 3: Verschiedenfarbige Glasscherben werden wieder zusammengekippt<\/strong><\/h2>\n<p><strong><u>Richtig ist:<\/u><\/strong> Das Zusammenkippen getrennter Glasscherben w\u00fcrde zu Verunreinigungen f\u00fchren, die ein Recycling erschweren. Gem\u00e4\u00df Verpackungsgesetz <strong>m\u00fcssen die dualen Systeme aktuell mindestens 80 Prozent aller (Einweg-)Glasverpackungen recyceln<\/strong> und das ist nur mit korrekt getrenntem Glas m\u00f6glich. Befindet sich zum Beispiel ein braunes Glas zwischen Wei\u00dfglas, verf\u00e4rbt sich beim Einschmelzen das gesamte Wei\u00dfglas.<\/p>\n<p>Um einen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz zu leisten, <strong>ist es deshalb wichtig, Verpackungen aus Glas korrekt zu trennen<\/strong>. Mit weiterem positiven Effekt f\u00fcr die Umwelt: Denn der Einsatz von Recyclingglas spart Energie und Ressourcen. Allein 10 Prozent Scherbeneinsatz reduzieren die Schmelzenergie um 3 Prozent und die CO<sub>2<\/sub>-Emissionen um 3,6 Prozent. Jede Glasflasche besteht zu 60 Prozent aus \u201eAlt\u201c-Scherben, bei gr\u00fcnen Gl\u00e4sern sind es sogar bis zu 90 Prozent. Nicht zuordenbare Farben, wie beispielsweise Verpackungen aus blauem Glas, geh\u00f6ren im \u00dcbrigen in das Gr\u00fcnglas, das als Mischfarbe die meisten Unreinheiten vertr\u00e4gt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_36683\" aria-describedby=\"caption-attachment-36683\" style=\"width: 482px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-36683 \" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/M\u00fclltrennung-wirkt-plakat-724x1024.jpg\" alt=\"Plakat der Kampagne Muelltrennung wirkt\" width=\"482\" height=\"682\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/M\u00fclltrennung-wirkt-plakat-724x1024.jpg 724w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/M\u00fclltrennung-wirkt-plakat-scaled-600x849.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/M\u00fclltrennung-wirkt-plakat-212x300.jpg 212w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/M\u00fclltrennung-wirkt-plakat-768x1086.jpg 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/M\u00fclltrennung-wirkt-plakat-1086x1536.jpg 1086w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/M\u00fclltrennung-wirkt-plakat-1448x2048.jpg 1448w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/M\u00fclltrennung-wirkt-plakat-1320x1867.jpg 1320w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/M\u00fclltrennung-wirkt-plakat-scaled.jpg 1061w\" sizes=\"(max-width: 482px) 100vw, 482px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-36683\" class=\"wp-caption-text\">(Bild: Die dualen Systeme)<\/figcaption><\/figure>\n<h2><strong>Irrtum 4: In den Gelben Sack und die Gelbe Tonne geh\u00f6rt nur Plastik<\/strong><\/h2>\n<p><strong><u>Richtig ist:<\/u><\/strong> Neben Kunststoffverpackungen geh\u00f6ren <strong>auch alle Verpackungen aus Wei\u00dfblech, Aluminium und Verbundmaterialien wie Getr\u00e4nkekartons<\/strong> in den Gelben Sack und die Gelbe Tonne. Sie sollten dabei vollst\u00e4ndig entleert sein, denn so lassen sich die Materialien im Sortierprozess sauber voneinander trennen. Ein <strong>Aussp\u00fclen der Verpackungen ist nicht erforderlich<\/strong>, da im anschlie\u00dfenden Verwertungsprozess ohnehin eine industrielle Reinigung erfolgt. Alle Gegenst\u00e4nde aus Kunststoff oder Metall, die keine Verpackung sind, wie Kinderspielzeug oder Zahnb\u00fcrsten, geh\u00f6ren in die Restm\u00fclltonne oder k\u00f6nnen in einem Wertstoffhof abgegeben werden.<\/p>\n[infotext icon]Die dualen Systeme in Deutschland organisieren die Sammlung, Sortierung und Verwertung gebrauchter Verkaufsverpackungen, um die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Recyclingquoten zu erreichen. Aktuell sind es zehn privatwirtschaftlich organisierte Systeme, die mit ihren Dienstleistern aus der Entsorgungs- und Recyclingbranche diese Aufgabe erf\u00fcllen. Grundlage f\u00fcr die Arbeit der dualen Systeme ist das Verpackungsgesetz.[\/infotext]\n<p><em>Quelle: Die dualen Systeme<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"There are still a lot of prejudices and misconceptions among the population about the German recycling system. The dual systems therefore want to educate people with their \u201eWaste separation works\u201c campaign.","protected":false},"author":20,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"__cvm_playback_settings":[],"__cvm_video_id":"","rank_math_description":"","rank_math_focus_keyword":"","rank_math_title":"","csco_display_header_overlay":false,"csco_singular_sidebar":"","csco_page_header_type":"","csco_page_load_nextpost":"","csco_post_video_location":[],"csco_post_video_location_hash":"","csco_post_video_url":"","csco_post_video_bg_start_time":0,"csco_post_video_bg_end_time":0,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[22],"tags":[65,62,54,81,32,1487],"class_list":{"0":"post-36675","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","6":"category-packmittel-und-packstoffe","7":"tag-abfalltechnik-und-recycling","8":"tag-glas","9":"tag-kunststoff-und-verbunde","10":"tag-metall","11":"tag-packmittel-und-packstoffe","12":"tag-papier-pappe-karton","13":"cs-entry","14":"cs-video-wrap"},"acf":[],"vimeo_video":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36675","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/20"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=36675"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/36675\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=36675"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=36675"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=36675"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}