{"id":38095,"date":"2020-09-23T10:52:46","date_gmt":"2020-09-23T08:52:46","guid":{"rendered":"https:\/\/packaging-journal.de\/?p=38095"},"modified":"2020-09-23T10:50:28","modified_gmt":"2020-09-23T08:50:28","slug":"cosnova-sustainability-in-decorative-cosmetics","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/cosnova-nachhaltigkeit-bei-dekorativer-kosmetik\/","title":{"rendered":"Cosnova focusses on more sustainability for beauty products"},"content":{"rendered":"<p>Nachhaltigkeit ist l\u00e4ngst nicht mehr nur ein Trend. Auch bei Beauty-Produkten fragen die Verbraucherinnen und Verbraucher kritisch nach, aus welchen Materialien die Verpackungen bestehen und was nach der Nutzung mit ihnen passiert. Das deutsche Kosmetikunternehmen Cosnova stellt sich den Herausforderungen und geht das Thema breit an.<\/p>\n<p>Bei den beiden neuen Clean ID Mineral Eyeshadow Palettes f\u00fcr helle und mittlere Hauttypen ist es Zeit, die Augen strahlen zu lassen. Und dies geht ganz ohne schlechtes Gewissen. Die jeweils sechs veganen, hochpigmentierten und supersoften Nude-Shades bestehen zu <strong>91 Prozent aus nat\u00fcrlichen Inhaltsstoffen<\/strong>. Sie kommen \u2013 wie die gesamte Clean ID Range \u2013 ohne Mikroplastikpartikel und Silikone aus. Das wundersch\u00f6ne, neue Packaging besteht \u00fcberwiegend aus <strong>recyceltem Papier<\/strong>. So sind 70 Prozent weniger Kunststoff notwendig, und selbst die vegane Druckfarbe kommt ohne Mineral\u00f6l aus.<\/p>\n<p>In ihrer hellblauen Kunststoffh\u00fclle sieht man der CATRICE Glam &amp; Doll Volume Mascara Waterproof auch auf den zweiten Blick nicht an, dass sie ein Pionier des deutschen Beauty-Unternehmens Cosnova ist. Denn<strong> 82 Prozent der Verpackung bestehen aus Rezyklaten<\/strong>, also Bestandteilen, die vollst\u00e4ndig aus wiederverwertetem Kunststoff hergestellt sind. Die \u00fcbrigen 18 Prozent sind bewusst aus neuem Kunststoff hergestellt. Sie ber\u00fchren das Produkt direkt und so kann die absolute Schadstofffreiheit der Mascara garantiert werden kann.<\/p><div class=\"packa-in-post-alle\" style=\"text-align: center;\" id=\"packa-2995644417\"><div id=\"packa-3895662885\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/newsletter\/\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"PJ Eigenwerbung English 03\"><!--noptimize--><img src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png 840w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-300x75.png 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-768x192.png 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-18x5.png 18w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-332x83.png 332w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-664x166.png 664w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-688x172.png 688w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" width=\"840\" height=\"210\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><!--\/noptimize--><\/a><\/div><\/div>\n<blockquote>\n<figure id=\"attachment_38096\" aria-describedby=\"caption-attachment-38096\" style=\"width: 252px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-38096 size-medium\" title=\"Portraitbild Silvia Steinert, Cosnova\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Cosnova-Silvia-Steinert-252x300.jpg\" alt=\"Portraitbild Silvia Steinert, Cosnova\" width=\"252\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Cosnova-Silvia-Steinert-252x300.jpg 252w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Cosnova-Silvia-Steinert-600x715.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Cosnova-Silvia-Steinert-860x1024.jpg 860w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Cosnova-Silvia-Steinert-768x915.jpg 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Cosnova-Silvia-Steinert.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 252px) 100vw, 252px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-38096\" class=\"wp-caption-text\">(Bild: Cosnova)<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eWir sehen uns angesichts des Klimawandels und anderer globaler Herausforderungen in der Verantwortung, unseren Beitrag zu einer nachhaltigeren Welt zu leisten.\u201c <strong>Silvia Steine<\/strong>rt, Direktorin Corporate Responsibility bei Cosnova<\/p><\/blockquote>\n<p>Die Nutzung von Rezyklaten ist eine S\u00e4ule in der <strong>\u201eZero Waste\u201c-Strategie<\/strong> des hessischen Mittelst\u00e4ndlers, der sich in wenigen Jahren mit seinen Marken \u2013 u.\u00a0a. essence, CATRICE und L.O.V \u2013 vom kleinen Start-up zum Mengenmarktf\u00fchrer f\u00fcr dekorative Kosmetik in Deutschland und Europa entwickelt hat.<\/p>\n<h2><strong>Materialeinsparung schont Ressourcen am effektivsten<\/strong><\/h2>\n<p>\u201eUns ist bewusst, dass unser st\u00e4rkster Hebel in unserem t\u00e4glichen Tun liegt. Beim Thema Verpackungen leitet uns deshalb die Frage: Wie k\u00f6nnen wir in unserer Lieferkette eine generelle Abfallreduzierung erreichen?\u201c, betont Silvia Steinert, Direktorin Corporate Responsibility bei Cosnova. Die <strong>Vermeidung von <em>Virgin Plastics<\/em><\/strong> steht dabei ganz oben auf der Liste. Bei der Entwicklung neuer Produkte \u00fcberlegen die Packaging-Experten von Anfang an, welche Teile und Materialien wirklich n\u00f6tig sind. Schlie\u00dflich werden die Rohstoffe am effektivsten geschont, die gar nicht erst verwendet werden. So k\u00f6nnen erhebliche Mengen an Neuplastik eingespart werden, ohne Kompromisse bei der Performance machen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<h2><strong>Plastics For Change: Kooperation f\u00fcr mehr Recycling<\/strong><\/h2>\n<p>Damit aus alten Verpackungen neue entstehen k\u00f6nnen, m\u00fcssen sie recyclingf\u00e4hig sein. Das ist insbesondere im <strong>globalen Kontext<\/strong> eine Herausforderung, da nur wenige L\u00e4nder \u00fcber ein elaboriertes Recycling-System verf\u00fcgen, wie es beispielsweise in Deutschland existiert. Und auch hierzulande m\u00fcssen zahlreiche Kriterien wie die Sortenreinheit der Einzelteile oder die Farbgebung ber\u00fccksichtigt werden. Dar\u00fcber hinaus sollten nur die Kunststoffarten verwendet werden, f\u00fcr die es auch einen etablierten Recyclingstrom gibt.<\/p>\n<p>Gerade Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4nder stehen bei der Infrastruktur noch ganz am Anfang. Beispielsweise existiert in Indien so gut wie kein Recyclingsystem. Plastikprodukte enden nach einmaligem Benutzen auf M\u00fclldeponien, werden verbrannt oder finden ihren Weg \u00fcber die Fl\u00fcsse ins Meer. Um hier zu einer Verbesserung beitragen zu k\u00f6nnen, <strong>unterst\u00fctzt Cosnova die gemeinn\u00fctzige Organisation <em>Plastics For Change<\/em><\/strong>. Ein gemeinsames Projekt in den St\u00e4dten Mangalore und Bangalore dient dem Auf- und Ausbau zweier Plastic Collection Center. Arbeiterinnen und Arbeiter sammeln achtlos weggeworfene Kunststoffe in der Umgebung und bereiten sie auf, indem etwa Flaschen von Etiketten befreit und komprimiert werden. So entsteht die Grundlage f\u00fcr Rezyklat. Das Konzept hilft also gleich dreifach: Die Menschen vor Ort erhalten eine fair bezahlte und sichere Arbeit. Zudem wird die Umwelt entlastet, und es steht mehr Material f\u00fcr Rezyklate zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<figure id=\"attachment_38098\" aria-describedby=\"caption-attachment-38098\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-38098\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Cosnova-Catrice-Clean-1024x787.jpg\" alt=\"Geschlossene und geoeffnete Verpackung von Lidschatten\" width=\"1024\" height=\"787\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Cosnova-Catrice-Clean-1024x787.jpg 1024w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Cosnova-Catrice-Clean-600x461.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Cosnova-Catrice-Clean-300x230.jpg 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Cosnova-Catrice-Clean-768x590.jpg 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Cosnova-Catrice-Clean.jpg 1204w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-38098\" class=\"wp-caption-text\">Die Verpackung besteht \u00fcberwiegend aus recyceltem Papier, so sind 70 Prozent weniger Plastik notwendig. (Bilder: Cosnova)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das Beauty-Unternehmen plant eine langfristige Zusammenarbeit mit dieser NGO und erprobt derzeit, ob die so gewonnenen Rohstoffe auch f\u00fcr die Verpackungen der eigenen Produkte nutzbar gemacht werden und so den Kreislauf direkt schlie\u00dfen k\u00f6nnen. Cosnova will dazu beitragen, die Kosten f\u00fcr Rezyklate zu reduzieren und sie so auch wirtschaftlich zu einer echten Alternative zu entwickeln.<\/p>\n<h2><strong>Cosnova ber\u00fccksichtigt auch PoS-Items und Transportverpackungen<\/strong><\/h2>\n<p>Rezyklate finden bei entsprechender Eignung nicht nur bei der direkten Produktverpackung Verwendung, sondern auch in den sogenannten Beauty Shops. Das sind Theken zur Produktpr\u00e4sentation, deren Module und Einsatzteile angesichts der regelm\u00e4\u00dfigen Aktualisierung des Sortiments mindestens zweimal im Jahr umger\u00fcstet werden. Seit Anfang 2020 setzt Cosnova hier in Zusammenarbeit mit einem Zulieferer ebenfalls auf wiederverwertetes Material. Die Theken sparten allein in diesem Jahr bei den Einsatzteilen des Fr\u00fchling-\/Sommer-Sortiments von essence und CATRICE <strong>dreizehn Tonnen Neuplastik<\/strong> ein. Das entspricht in etwa dem Gewicht von viereinhalb Mittelklasseautos. Au\u00dferdem arbeitet das Unternehmen daran, die Anzahl der Einsatzteile zu reduzieren und Bauteile mehrfach zu verwenden.<\/p>\n<p>Auf dem Weg in den Handel k\u00f6nnen die Lieferanten bei der Transportverpackung bereits viel Abfall vermeiden. Cosnova hat hierzu eine <strong>Liste mit Mindestanforderungen<\/strong> und w\u00fcnschenswerten Ma\u00dfnahmen erstellt. Die Gesch\u00e4ftspartner sind verpflichtet, einen m\u00f6glichst hohen Recyclinganteil und zertifizierte Materialien f\u00fcr ihre Transportverpackungen einzusetzen.<\/p>\n[infotext icon]Die Cosnova GmbH mit Sitz in Sulzbach will laut der unternehmenseigenen Nachhaltigkeitsstrategie den Rezyklatanteil bis 2025 \u00fcber das gesamte Sortiment hinweg auf mindestens 50 Prozent abheben. Im selben Zeitraum sollen zudem bis zu 75 Prozent der Verpackungen auf recyclingf\u00e4hig umgestellt sein. Zudem sollen durch ein schlankes Verpackungsdesign bis zu 30 Prozent Ressourcen eingespart werden.[\/infotext]\n<h2><strong>\u00d6kobilanz von Kunststoff besser als ihr Ruf<\/strong><\/h2>\n<p>Angesichts der vielen Ma\u00dfnahmen des Beauty-Unternehmens, seine Kunststoffverpackungen umweltfreundlicher zu gestalten, kommt die Frage auf: Warum werden nicht einfach andere Materialien genutzt? Einfach weil der vielseitige Wertstoff besonders gut f\u00fcr die <strong>spezifischen Anforderungen geeignet<\/strong> und zudem die \u00d6kobilanz oft besser als sein Ruf ist. Beispielsweise ist f\u00fcr die Herstellung weniger Energie als bei anderen Materialien n\u00f6tig. Aufgrund des geringen Gewichts spart Kunststoff in der Logistik viel CO<sub>2<\/sub>. Mit nachhaltigen Konzepten wie der hellblauen Glam &amp; Doll Mascara will Cosnova Kunststoff und die gesamte Wertstoffkette umweltfreundlicher machen. Denn auch in der Kosmetikbranche ist die Zukunft gr\u00fcn.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.cosnova.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Weitere Informationen auf <a href=\"http:\/\/www.cosnova.com\" rel=\"nofollow\">http:\/\/www.cosnova.com<\/a><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Packaging is also being critically scrutinised for beauty products. 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