{"id":44280,"date":"2021-04-29T09:00:16","date_gmt":"2021-04-29T07:00:16","guid":{"rendered":"https:\/\/packaging-journal.de\/?p=44280"},"modified":"2022-01-07T09:59:41","modified_gmt":"2022-01-07T08:59:41","slug":"trend-towards-paper-based-packaging","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/papierbasierte-verpackungen-im-trend\/","title":{"rendered":"Paper-based packaging is clearly in vogue"},"content":{"rendered":"<p>Zum Jahresausklang pr\u00e4sentieren wir noch einmal unsere meistgeklickten Artikel des Jahres 2021. Platz 8: Die Trend-Schau zum Thema &#8222;Papierbasierte Verpackungen&#8220;<\/p>\n<hr width=\"auto\" \/>\n<p><strong>Papier und Karton geh\u00f6ren derzeit zu den angesagten Verpackungsmaterialien. Wenn wir \u00fcber Neuentwicklungen wie die Papierflasche berichten, gibt es darauf erstaunlich viele Reaktionen. Daher haben wir den Trend Papierverpackung einmal unter die Lupe genommen und gefragt: Wie nachhaltig ist denn Papier \u00fcberhaupt?<\/strong><\/p>\n<p>Seit Kunststoffverpackungen in Verruf geraten sind, suchen Industrie und Handel nach Alternativen. Papier ist am beliebtesten. Aber ist es grunds\u00e4tzlich umweltfreundlich und \u00f6kologisch, in Papier zu verpacken?<\/p><div class=\"packa-in-post-alle\" style=\"text-align: center;\" id=\"packa-799975061\"><div id=\"packa-589865348\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/newsletter\/\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"PJ Eigenwerbung English 03\"><!--noptimize--><img src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png 840w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-300x75.png 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-768x192.png 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-18x5.png 18w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-332x83.png 332w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-664x166.png 664w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-688x172.png 688w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" width=\"840\" height=\"210\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><!--\/noptimize--><\/a><\/div><\/div>\n<h2><strong>Papier ist nicht gleich Papier<\/strong><\/h2>\n<p>F\u00fcr den Umweltimpakt spielt vor allem die Art des Papiers eine Rolle. Versandkartons aus Wellpappe werden zu rund 75 Prozent auf Altpapierbasis hergestellt, bei Lebensmittelverpackungen sind mehr Frischfasern n\u00f6tig. H\u00e4ufig muss mehr Material eingesetzt werden, um einer Verpackung eine vergleichbare Festigkeit zu verleihen. Spezialpapiere oder Kraftliner, Papiersorten von hoher Qualit\u00e4t, schneiden in Bezug auf den CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df nicht gut ab. <strong>Papier ist also ebenso vielseitig wie Kunststoff<\/strong>, daher ist vor jeder Umstellung die Analyse n\u00f6tig, ob es tats\u00e4chlich nachhaltiger ist, ein sortenreines recycelbares Kunststoffmonomaterial durch Papier zu ersetzen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_44286\" aria-describedby=\"caption-attachment-44286\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-44286 size-large\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/silphie-OutNature-2_Verpackung-scaled-1-1024x683.jpg\" alt=\"Verpackung aus Fasern der Silphie\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/silphie-OutNature-2_Verpackung-scaled-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/silphie-OutNature-2_Verpackung-scaled-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/silphie-OutNature-2_Verpackung-scaled-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/silphie-OutNature-2_Verpackung-scaled-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/silphie-OutNature-2_Verpackung-scaled-1-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/silphie-OutNature-2_Verpackung-scaled-1-1320x880.jpg 1320w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/silphie-OutNature-2_Verpackung-scaled-1-600x400.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/silphie-OutNature-2_Verpackung-scaled-1.jpg 2250w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-44286\" class=\"wp-caption-text\">Alternative zu Holz: Aus Fasern der Silphie-Pflanze k\u00f6nnen nachhaltige Verpackungsl\u00f6sungen produziert werden. (Bild: PreZero)<\/figcaption><\/figure>\n<h2><strong>Alle wollen die Papierflasche\u00a0\u2026<\/strong><\/h2>\n<p>\u2026 im Handel ist sie aber noch nicht angekommen. Berichte \u00fcber den geplanten Einsatz von Papierflaschen ver\u00f6ffentlichen wir regelm\u00e4\u00dfig \u2013 Carlsberg wollte schon vor einigen Jahren sein Bier darin abf\u00fcllen, Diageo hatte den ersten Whisky in der Papierflasche f\u00fcr Anfang 2021 angek\u00fcndigt. Doch die Johnnie-Walker-Flasche auf Papierbasis kommt noch nicht, das teilte der Abf\u00fcller auf Anfrage mit.<\/p>\n<p>Coca-Cola startet immerhin demn\u00e4chst einen Testlauf mit einem Prototypen, der innen noch kunststoffbeschichtet ist. Mit dem pflanzenbasierten Getr\u00e4nk AdeZ wird die Papierflasche zun\u00e4chst 2.000 Konsumenten in Ungarn angeboten. Die Flasche wurde gemeinsam mit der The Paper Bottle Company (<a href=\"https:\/\/www.paboco.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-schema-attribute=\"\">Paboco<\/a>) entwickelt, einem Joint Venture zwischen BillerudKorsn\u00e4s und Alpla. Paboco arbeitet nach eigenen Angaben <strong>an einer Beschichtung aus biobasiertem Material<\/strong>. Dann soll die Flasche zu 100 Prozent recycelbar sein. Eine echte Herausforderung, soll sie doch gegen\u00fcber Fl\u00fcssigkeiten best\u00e4ndig sein und CO<sub>2<\/sub> und Sauerstoff zur\u00fcckhalten. Sollte das gelingen, k\u00f6nnte sie f\u00fcr kohlens\u00e4urehaltige und stille Getr\u00e4nke, aber auch f\u00fcr Kosmetikprodukte und mehr geeignet sein.<\/p>\n<figure id=\"attachment_44283\" aria-describedby=\"caption-attachment-44283\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-44283 size-large\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/cocacola-AdeZ-paper-bottle-1024x631.jpg\" alt=\"Papierflasche von Coca-Cola\" width=\"1024\" height=\"631\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/cocacola-AdeZ-paper-bottle-1024x631.jpg 1024w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/cocacola-AdeZ-paper-bottle-300x185.jpg 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/cocacola-AdeZ-paper-bottle-768x473.jpg 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/cocacola-AdeZ-paper-bottle-1536x947.jpg 1536w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/cocacola-AdeZ-paper-bottle-2048x1262.jpg 2048w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/cocacola-AdeZ-paper-bottle-1320x814.jpg 1320w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/cocacola-AdeZ-paper-bottle-600x370.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/cocacola-AdeZ-paper-bottle-scaled.jpg 2433w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-44283\" class=\"wp-caption-text\">Coca-Cola testet bald die erste Papierflasche in Ungarn. (Bild: Coca-Cola)<\/figcaption><\/figure>\n<p>K\u00f6rperpflege von L\u2019Or\u00e9al ist bereits in der Papierflasche von Ecologic Brands auf dem Markt. Eine L\u00f6sung, die bei genauem Hinsehen gar nicht so nachhaltig ist. Die Produkte der Seed-Phytonutrients-Range sind zwar in einer wasserbest\u00e4ndigen Papierflaschenh\u00fclle verpackt \u2013 und damit auch f\u00fcr den Einsatz in der Dusche geeignet \u2013, das eigentliche Produkt befindet sich aber in einer leichten, d\u00fcnnwandigen, blasgeformten Kunststoffh\u00fclle. Diese starre <strong>Monopolymer-Auskleidung besteht zu 80 Prozent aus recyceltem, hochdichtem Polyethylen (HDPE) und ist recycelbar<\/strong>, berichtet die International Molded Fiber Association (IMFA). Immerhin: \u00c4u\u00dfere und innere H\u00fclle sind nicht verklebt, sondern durch Laschen mechanisch verbunden und damit leicht voneinander zu trennen.<\/p>\n<p>Ohne Beschichtung kommt Papier in den meisten Anwendungen nicht aus. Als Alternative zu herk\u00f6mmlichen PET- oder PE-Beschichtungen werden recyclingf\u00e4hige und kompostierbare Beschichtungen entwickelt, etwa aus St\u00e4rke. Ist die Beschichtung allerdings d\u00fcnn genug, wird auch eine kunststoffbeschichtete Papierverpackung als Monomaterial anerkannt. Dann k\u00f6nnen beispielsweise Papierverpackungen, die nur \u00fcber eine Beschichtung im Siegelbereich verf\u00fcgen, \u00fcber das Altpapier entsorgt und recycelt werden. In Deutschland gilt im Gegensatz zu anderen L\u00e4ndern eine enge Definition, so <strong>muss eine Papierverpackung hierzulande zu mindestens 95 Prozent aus Papier<\/strong> bestehen. In \u00d6sterreich sind es 85 Prozent und in Schweden nur 50 Prozent, um \u00fcber den Altpapierstrom recycelt zu werden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_44282\" aria-describedby=\"caption-attachment-44282\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-44282 size-large\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/basf_ecovio_Epotal_Billerud-1024x739.jpg\" alt=\"Heimkompostierbares Laminat von BASF\" width=\"1024\" height=\"739\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/basf_ecovio_Epotal_Billerud-1024x739.jpg 1024w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/basf_ecovio_Epotal_Billerud-300x217.jpg 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/basf_ecovio_Epotal_Billerud-768x555.jpg 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/basf_ecovio_Epotal_Billerud-1536x1109.jpg 1536w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/basf_ecovio_Epotal_Billerud-2048x1479.jpg 2048w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/basf_ecovio_Epotal_Billerud-1320x953.jpg 1320w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/basf_ecovio_Epotal_Billerud-600x433.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/basf_ecovio_Epotal_Billerud.jpg 2078w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-44282\" class=\"wp-caption-text\">Heim-kompostierbares Papierlaminat f\u00fcr flexible Verpackungen. (Bild: BASF)<\/figcaption><\/figure>\n<h2><strong>Ist Heimkostierbarkeit die L\u00f6sung?<\/strong><\/h2>\n<p>Die BASF und der schwedische Verpackungshersteller BillerudKorsn\u00e4s haben gemeinsam ein Papierlaminat f\u00fcr flexible Verpackungen entwickelt, das im heimischen Kompost zersetzt werden kann. Der <strong>Mehrschichtverbund setzt sich aus drei Komponenten<\/strong> zusammen: dem Papier ConFlex Silk von BillerudKorsn\u00e4s, einer Siegelschicht aus dem zertifiziert heimkompostierbaren und teilweise biobasierten BASF-Biopolymer ecovio sowie dem wasserbasierten Klebstoff Epotal Eco, der Folie und Papier verbindet. Alle Bestandteile des Mehrschichtlaminats sind f\u00fcr den Lebensmittelkontakt zugelassen und gem\u00e4\u00df offizieller europ\u00e4ischer Zertifizierungssysteme heimkompostierbar. Die Leistungsmerkmale sollen denen mehrschichtiger Standardverpackungen entsprechen: Durchsto\u00dffestigkeit, Bedruckbarkeit und Hei\u00dfsiegeleigenschaften. Wichtig auch: Die Folie kann <strong>auf Standardverpackungsmaschinen verarbeitet<\/strong> werden.<\/p>\n<h2><strong>Papier geht auch bei Minustemperaturen<\/strong><\/h2>\n<p>Ein innovatives Projekt hat Frosta umgesetzt und eine reine Papierbeutelverpackung f\u00fcr die Tiefk\u00fchltruhe entwickelt, die problemlos im Altpapier recycelt werden kann, einen niedrigeren CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck als die bis dahin genutzte Kunststoffverpackung hat und die sich problemlos innerhalb weniger Monate zersetzt, falls sie doch einmal in der Umwelt landen sollte. Der Papierbeutel aus ungebleichtem, ungestrichenem Papier aus FSC-zertifizierter Forstwirtschaft <strong>kommt ganz ohne Plastikbeschichtungen oder Folien aus<\/strong> und wird mit wasserbasierten Farben bedruckt. F\u00fcr die Tiefk\u00fchlherausforderungen wird er laut Hersteller mit einem rein physikalischen Verfahren fit gemacht. Nach Gebrauch kann der Beutel restentleert im Altpapier entsorgt werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr die innovative Verpackung bekam das Unternehmen im letzten Jahr einen <a href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/?s=deutscher+verpackungspreis+\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-schema-attribute=\"\">Deutschen Verpackungspreis<\/a> in der Kategorie Nachhaltigkeit. Papier ist auch das neue Material f\u00fcr die Verpackung der Frosta-Schlemmerfilets. Fr\u00fcher einzeln in Plastikfolie und in der klassischen Aluschale verpackt, gibt es das Produkt heute in einer Papierschale mit einer d\u00fcnnen PET-Beschichtung. Das ungestrichene, ungebleichte, naturbraune Papier ist <strong>f\u00fcr die Zubereitung im Backofen und in der Mikrowelle geeignet<\/strong> und darf nach Gebrauch ins Altpapier. Pro Jahr spart das Unternehmen nach eigenen Angaben rund 500 Tonnen Aluminium und 500.000 Quadratmeter Folie.<\/p>\n<figure id=\"attachment_44284\" aria-describedby=\"caption-attachment-44284\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-44284 size-large\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Carl-Pabst-Pflanzbox_STI-Group-1024x631.jpg\" alt=\"Faltschachtel mit St\u00e4rkebeschichtung\" width=\"1024\" height=\"631\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Carl-Pabst-Pflanzbox_STI-Group-1024x631.jpg 1024w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Carl-Pabst-Pflanzbox_STI-Group-300x185.jpg 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Carl-Pabst-Pflanzbox_STI-Group-768x473.jpg 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Carl-Pabst-Pflanzbox_STI-Group-1536x946.jpg 1536w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Carl-Pabst-Pflanzbox_STI-Group-1320x813.jpg 1320w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Carl-Pabst-Pflanzbox_STI-Group-600x370.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/Carl-Pabst-Pflanzbox_STI-Group.jpg 1917w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-44284\" class=\"wp-caption-text\">Faltschachtl\u00f6sung f\u00fcr flixGr\u00fcn: Dank einer speziellen Mehrfach-Beschichtung aus St\u00e4rke ist die Verpackung wasserfest. (Bild: STI Group)<\/figcaption><\/figure>\n<h2><strong>Auch Maschinenbauer stellen auf papierbasierte Verpackungen um<\/strong><\/h2>\n<p>Nachhaltige Verpackungen, mit denen man Kunststoff durch Papier dort ersetzt, wo es m\u00f6glich ist, sind nicht nur eine Frage der Verf\u00fcgbarkeit von Materialien. Flexible Verpackungspapiere machen den Kunststoffverpackungen den Platz zwar streitig \u2013 den auf der Verpackungsmaschine m\u00fcssen sie sich mit ihnen zun\u00e4chst noch teilen. <strong>F\u00fcr die Maschinenbetreiber stehen deshalb Fragen nach Umr\u00fcstzeiten, Maschinenumbauten und Prozesssicherheit in der Verarbeitung an erster Stelle<\/strong>. Syntegon Technology kooperiert hier beispielsweise mit Papierherstellern wie Sappi und Koehler Paper. So konnte ein Sappi-Kunde etwa seine bestehenden Schlauchbeutelmaschinen mit dem paper-ON-form Retrofit-Kit von Syntegon ausr\u00fcsten und damit von konventionellem auf papierbasiertes Material umsteigen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_44285\" aria-describedby=\"caption-attachment-44285\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-44285 size-large\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/sappi-syntegon-1024x555.jpg\" alt=\"Syntegon Maschine verarbeitet Papier\" width=\"1024\" height=\"555\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/sappi-syntegon-1024x555.jpg 1024w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/sappi-syntegon-300x163.jpg 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/sappi-syntegon-768x416.jpg 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/sappi-syntegon-600x325.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/04\/sappi-syntegon.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-44285\" class=\"wp-caption-text\">Maschinenbauer und Papierhersteller entwickeln gemeinsam papierbasierte Verpackungsl\u00f6sungen. (Bild: Syntegon Technology)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auch bei der Koehler Paper Group wei\u00df man, welchen Druck der Konsument aufbaut, wenn es um mehr Nachhaltigkeit geht. Die Entwicklung hin zu mehr Nachhaltigkeit werde zwar umgehend als Revolution gew\u00fcnscht, sie sei aber nur evolution\u00e4r m\u00f6glich.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eWir sorgen daf\u00fcr, dass unsere Kunden ihre bestehenden Maschinen, auf denen bisher Multilayer- und Monomaterialien aus Kunststoff verarbeitet wurden, weiter auch mit Papier nutzen k\u00f6nnen. Sie wechseln die Rollen \u2013 und fertig. Und die Kollegen von Syntegon wissen, wie sie mit Temperatur, Druck, Reibungskoeffizienten, Kanten und Formschultern umgehen m\u00fcssen. Wir stellen uns in der Papierproduktion darauf ein.\u201c <strong>Alexander Rauer,<\/strong> Produktmanager bei Koehler<\/p><\/blockquote>\n<p>Im Getr\u00e4nkemarkt ist Papier als Verpackungsmaterial noch eine Neuheit, st\u00f6\u00dft aber bei Abf\u00fcllern auf gro\u00dfes Interesse, meint KHS und setzt hier auf flexible Anlagen. So verpackt ein neuer Dosenpacker Getr\u00e4nkedosen in Karton, Papier oder Folie. Viele <strong>Kunden betrachten das Einschlagen in Papier als eine zus\u00e4tzliche neue Option<\/strong>, meint der Maschinenbauer. \u201eWir hatten von Anfang an viele Anfragen f\u00fcr Maschinen, die sowohl Papier als auch Folie verarbeiten k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rt Ernst van Wickeren, Product Manager Packaging bei KHS. \u201eH\u00e4ufig sind das Abf\u00fcller, die Premiumprodukte ebenso anbieten wie eher g\u00fcnstige Getr\u00e4nkevarianten. Die hochwertigen Produkte sollen dann in Papier eingeschlagen werden, w\u00e4hrend die Gebinde im niedrigeren Preissegment durch Schrumpffolie zusammengehalten werden.\u201c<\/p>\n[infotext icon]Jeder Deutsche verbraucht pro Jahr \u00fcber 240 Kilogramm Papier, Pappe und Karton, etwa 96 Kilogramm davon sind Verpackungen. Damit ist Deutschland weltweit Spitzenreiter. Das Holz f\u00fcr die Faserstoffgewinnung stammt \u00fcberwiegend nicht aus heimischen W\u00e4ldern, sondern wird importiert. Knapp die H\u00e4lfte kommt aus S\u00fcdamerika, davon sind etwa 54 Prozent Eukalyptusholz. 2,2 Tonnen Holz braucht es, um eine Tonne Zellstoff zu gewinnen. F\u00fcr eine Tonne Recyclingpapier dagegen ben\u00f6tigt man 1,25 Tonnen Altpapier. Auch der Wasserverbrauch liegt hierbei deutlich niedriger als bei der Herstellung von Frischfaserpapier.<br \/>\nDie Quote f\u00fcr den Altpapiereinsatz ist in Deutschland in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Laut UBA produzierte die deutsche Papierindustrie im Jahr 2019 rund 22,1 Millionen Tonnen Papier, Pappe und Kartonagen und setzte daf\u00fcr rund 17,2 Millionen Tonnen Altpapier ein. Der Altpapieranteil an der gesamten inl\u00e4ndischen Papierproduktion lag damit bei rund 78 Prozent.[\/infotext]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"To round off the year, we once again present our most-clicked articles of 2021. 8th place: The trend show on the topic of \u201epaper-based packaging\u201c","protected":false},"author":20,"featured_media":54197,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"__cvm_playback_settings":[],"__cvm_video_id":"","rank_math_description":"Papier und Karton geh\u00f6ren zu den angesagten Verpackungsmaterialien. 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