{"id":45187,"date":"2021-06-05T09:46:26","date_gmt":"2021-06-05T07:46:26","guid":{"rendered":"https:\/\/packaging-journal.de\/?p=45187"},"modified":"2021-06-04T21:46:57","modified_gmt":"2021-06-04T19:46:57","slug":"propak-paper-converters-crisis-proof-in-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/propak-papierverarbeiter-2020-krisenfest\/","title":{"rendered":"Austria: crisis-proof propak industry"},"content":{"rendered":"<p>Die \u00f6sterreichischen Hersteller von Produkten aus Papier und Karton sind stabil durch das Pandemiejahr 2020 gekommen. W\u00e4hrend die Wirtschaft 2020 in \u00d6sterreich einen massiven Einbruch (minus 6,6 Prozent) erlitt, lag die Propak Industrie deutlich \u00fcber dem BIP.<\/p>\n<p>\u201eMit einem leichten Minus von -0,2 Prozent beim Wert (2,4 Mrd. Euro) beziehungsweise +1,6 Prozent bei der Menge (1,2 Mio Tonnen) ist die Branche <strong>robust durch das erste Pandemiejahr<\/strong> gesteuert,\u201c sagt <a href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/?s=propak\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-schema-attribute=\"\">Propak<\/a> Obmann Georg-Dieter Fischer. \u201eDie Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind vielf\u00e4ltig: die hohe Kreativit\u00e4t unserer Betriebe, die Relevanz am Point of Sale und die Nachhaltigkeit unserer Produkte und Servicel\u00f6sungen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Online-Shopping<\/strong> ist ein ungebrochen wachsender Trend und Treiber insbesondere im Verpackungssektor. Mit 78 Prozent war auch <strong>der Export<\/strong> wieder verantwortlich f\u00fcr die Propak-Konjunktur. Die Unternehmen erwirtschaften drei von vier Euro im Ausland. Insgesamt hat die Branche 792.000 Tonnen (+0,3%) an Produkten aus Papier und Karton im Wert von 1,85 Mrd. Euro (-2,1%) exportiert.<\/p><div class=\"packa-in-post-alle\" style=\"text-align: center;\" id=\"packa-2609206130\"><div id=\"packa-700536346\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/newsletter\/\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"PJ Eigenwerbung English 03\"><!--noptimize--><img src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png 840w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-300x75.png 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-768x192.png 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-18x5.png 18w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-332x83.png 332w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-664x166.png 664w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-688x172.png 688w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" width=\"840\" height=\"210\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><!--\/noptimize--><\/a><\/div><\/div>\n<p>Dem stand eine Importmenge von 546.000 Tonnen (-3,0%) im Wert von 1,24 Mrd. Euro (-7,7%) gegen\u00fcber. Die <strong>stabile wirtschaftliche Entwicklung<\/strong> in der Branche resultierte in einer ebensolchen Besch\u00e4ftigungslage. Der Personalstand ging bedingt durch die Stabilit\u00e4t der Branche nur geringf\u00fcgig auf 8.710 Besch\u00e4ftigte zur\u00fcck \u2028(-1,6%). Auf Kurzarbeit musste quer \u00fcber die Branche nur vereinzelt zur\u00fcckgegriffen werden.<\/p>\n<h2>Wachstumsaussichten f\u00fcr 2021 und 2022 deutlich verbessert<\/h2>\n<p>Die volkswirtschaftliche Analyse f\u00fcr das Jahr 2020 zeigt sehr deutlich, dass globale Wirtschaftskrisen kleine, hochvernetzte Volkswirtschaften wie \u00d6sterreich besonders schmerzlich treffen. \u201eDas Wegbrechen internationaler Lieferketten sowie umfangreiche Reisebeschr\u00e4nkungen f\u00fchrten zu teilweise <strong>dramatischen R\u00fcckg\u00e4ngen der Exporterl\u00f6se<\/strong>\u201c, sagt Doris Ritzberger-Gr\u00fcnwald, Direktorin der Hauptabteilung Volkswirtschaft der OeNB.<\/p>\n<p>Sie best\u00e4tigt aber auch: \u201eDie Produktion von Waren aus Papier und Karton hat eine <strong>vergleichsweise gute Entwicklung<\/strong> genommen. Auch die Besch\u00e4ftigtensituation ist in der Propak-Industrie robuster als jene der Gesamtindustrie.\u201c Die Wachstumsaussichten von IWF und Europ\u00e4ischer Kommission f\u00fcr 2021 (3,5%) und 2022 (\u00fcber 4%) haben sich zuletzt \u00fcberraschend deutlich verbessert.<\/p>\n<h2>Versorgungssicherheit durch Kreislaufwirtschaft<\/h2>\n<p>\u201eProdukte aus Papier und Karton sind ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit\u201c, sagt Andreas Blaschke, Vorstand Mayr-Melnhof Packaging International. \u201eDer Anteil an Recyclingmaterial liegt durchschnittlich bei 75 Prozent, die <strong>Recyclingquote von Verpackungen aus Papier und Karton in \u00d6sterreich sogar bei 90 Prozent<\/strong> und damit bereits heute klar \u00fcber dem EU-Ziel von 75 Prozent bis zum Jahr 2025. Im Funktionieren der Sammlung von Altpapier liegt damit aber auch ein Schl\u00fcssel zur Versorgungssicherheit.\u201c Die Rohstoff-Knappheit stellt die Branche vor Herausforderungen. Trotz teils signifikanter Lieferverz\u00f6gerungen und einiger Lieferausf\u00e4lle ist die Versorgung von Kunden und Letztverbrauchern gesichert.<\/p>\n<h2>\u00dcberb\u00fcrokratisierung und Ideologie<\/h2>\n<p>Die Branche blickt jedoch <strong>mit Sorge auf die kommende Novelle des Abfallwirtschaftsgesetzes<\/strong> (AWG). \u201eNeben einem massiven B\u00fcrokratieaufbau drohen hier gewaltige Eingriffe in Grundfreiheiten, nicht nur f\u00fcr die Wirtschaft, sondern auch f\u00fcr die Konsumenten,\u201c warnt Blaschke. \u201eBesonders besorgniserregend sind unreflektierte F\u00f6rderungen von Mehrweg zu Lasten unserer Kreislaufverpackungen.\u201c<\/p>\n<p>Allen Studien zum Trotz, die zweifelsfrei belegen, dass es hier keine eindeutigen Vorteile f\u00fcr ein System gibt, wollen das Klimaschutzministerium und seine Ratgeber bis zu Preiseingriffen gehen, um die Mehrwegideologie zu pushen. Und Blaschke appelliert: \u201ePapierfasern k\u00f6nnen bis zu 25-mal rezykliert werden, das kann man durchaus als Mehrweg auf Materialebene sehen.\u201c<\/p>\n<h2>Propak als Arbeitgeber: Fachkr\u00e4fte gesucht<\/h2>\n<p>\u201eDie Corona-Pandemie hat den <strong>Mangel an Fachkr\u00e4ften<\/strong> in unserer Branche nur vor\u00fcbergehend ged\u00e4mpft\u201c, berichtet Marko Bill Schuster, COO von Mondi Functional Paper and Films. Trotz hoher Arbeitslosigkeit geben 80 Prozent der Unternehmen in einer aktuellen Umfrage an, dass die Verf\u00fcgbarkeit insbesondere von Fachkr\u00e4ften schwierig ist, 20 Prozent k\u00f6nnen qualifizierte Jobs derzeit tendenziell nicht nachbesetzen. \u201eWir kommen durch, aber es wird schwieriger.\u201c, so Schuster.<\/p>\n<h2>Bereit f\u00fcr den Aufschwung<\/h2>\n<p>Die Mehrheit der Unternehmen rechnet laut <a href=\"https:\/\/www.propak.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-schema-attribute=\"\">Propak<\/a> Umfrage f\u00fcr 2021 mit einem <strong>grunds\u00e4tzlich soliden Wachstum<\/strong>, das aber im Vergleich zur Gesamtkonjunktur potenziell flacher erwartet wird &#8211; wie die Zyklen in der Vergangenheit gezeigt haben. Allerdings sind die Firmen mit hohem Druck auf die Wertsch\u00f6pfung durch eine enorme Kosteninflation &#8211; nicht nur bei den Rohstoffen &#8211; konfrontiert.<\/p>\n[infotext icon]Der Fachverband Propak und die Vereinigung Propak Austria repr\u00e4sentieren die industriellen Hersteller von Produkten aus Papier und Karton in \u00d6sterreich. 85 Unternehmen verarbeiten und veredeln mit rund 8.710 Mitarbeiter:innen j\u00e4hrlich rund 1,2 Mio. Tonnen Papier und Karton zu Wellpappe, Verpackungen, Papierwaren f\u00fcr Hygiene und Haushalt, B\u00fcro- und Organisationsmitteln, B\u00fcchern, Brosch\u00fcren, Tipping Paper sowie sonstigen Papierwaren.[\/infotext]\n<p><em>Quelle<\/em>: Propak<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Austrian manufacturers of paper and cardboard products have come through the pandemic year 2020 in a stable position. While the Austrian economy suffered a massive slump in 2020 (minus 6.6 per cent), the Propak industry significantly outperformed GDP.","protected":false},"author":20,"featured_media":45190,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"__cvm_playback_settings":[],"__cvm_video_id":"","rank_math_description":"Laut Propak sind die \u00f6sterreichischen Hersteller von Produkten aus Papier und Karton stabil durch das Pandemiejahr 2020 gekommen. 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