{"id":46655,"date":"2021-07-21T12:53:36","date_gmt":"2021-07-21T10:53:36","guid":{"rendered":"https:\/\/packaging-journal.de\/?p=46655"},"modified":"2021-07-21T12:53:36","modified_gmt":"2021-07-21T10:53:36","slug":"economical-production-of-full-carton-cans","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/vollkartondose-wirtschaftlich-herstellen\/","title":{"rendered":"Economical production of solid cardboard cans"},"content":{"rendered":"<p>In vielen Bereichen der Spitzenforschung sind kleine und mittlere Unternehmen Vorreiter des technologischen Fortschritts. Um diesen Status weiter zu forcieren, geh\u00f6ren auch technologische und maschinentechnische Entwicklungen des Verpackungsmaschinenbaus in den Bereich, der vom Staat und von der EU unterst\u00fctzt werden soll \u2013 das Ziel hier: eine Einstoffverpackung.<\/p>\n<p>Die Regel bei der Herstellung von <strong>Kartonverbunddosen<\/strong> ist nach wie vor die <strong>Fertigung aus einem Materialmix<\/strong>, der den aktuellen Anforderungen an eine die Umwelt schonende Verpackung nicht mehr entspricht. Es ist weder m\u00f6glich, diese Verpackungen wieder vollst\u00e4ndig in den Stoffkreislauf einzubinden, noch k\u00f6nnen sie komplett auf der Basis nachwachsender Rohstoffe wirtschaftlich gefertigt werden. Und es geht dabei nicht etwa um ein Nischenprodukt. Dosen aus Kartonverbund haben bei den Wirtschaftsg\u00fctern ein <strong>breites Anwendungsspektrum<\/strong> erreicht: Dabei sind Chips und Cracker, Suppen, So\u00dfen sowie weitere Instantprodukte, Gew\u00fcrze oder Tabak den Verbrauchern sicherlich am gel\u00e4ufigsten.<\/p>\n<p>Soll sich die Vollkartondose in der Breite gegen\u00fcber der Kartonverbunddose durchsetzen, darf es durch die Substitution verschiedener Bestandteile keine Abstriche bei deren Eigenschaften geben. So m\u00fcssen eine <strong>ad\u00e4quate Funktionalit\u00e4t<\/strong> wie Gasdichtheit, \u00d6ffnungsverhalten, Wiederverschlie\u00dfbarkeit sowie die Schutzwirkung der Verpackung und damit des Haltbarkeitszeitraums gew\u00e4hrleistet sein.<\/p><div class=\"packa-in-post-alle\" style=\"text-align: center;\" id=\"packa-2177957066\"><div id=\"packa-2127409056\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/newsletter\/\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"PJ Eigenwerbung English 03\"><!--noptimize--><img src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png 840w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-300x75.png 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-768x192.png 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-18x5.png 18w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-332x83.png 332w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-664x166.png 664w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-688x172.png 688w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" width=\"840\" height=\"210\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><!--\/noptimize--><\/a><\/div><\/div>\n<h2><strong>Materialmix, ade!<\/strong><\/h2>\n<p>Wenn es gelingt, bei diesem speziellen Packmittel einen weiteren Schritt in Richtung Einstoffverpackung zu gehen, ergibt sich <strong>erhebliches Nachhaltigkeitspotenzial<\/strong>. Aber: Die Entwicklung einer solchen L\u00f6sung erfordert eine hohe technische Leistungsf\u00e4higkeit. Daf\u00fcr braucht es Verpackungsmaschinenbauer wie die <a href=\"https:\/\/www.blema.de\/home\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-schema-attribute=\"\">Gebr\u00fcder Leonhardt GmbH &amp; Co. KG Blema Kircheis<\/a> aus Aue. Sie kann auf ein umfangreiches Spektrum an Maschinen bis hin zu kompletten Anlagen zur Herstellung der urspr\u00fcnglichen Verpackungen verweisen und damit auf fachspezifischem Know-how aufbauen. Hinsichtlich der Entwicklung neuer Verfahren und Maschinen verf\u00fcgt man am internationalen Markt \u00fcber ein hohes Ma\u00df an Reputation.<\/p>\n<p>Die Kernkompetenz der Spezialisten konzentriert sich auf die Herstellung von Verpackungen aus Wei\u00dfblech, Kartonverbund und Karton. Speziell der Gesch\u00e4ftsbereich <strong>\u201eKartonverbund, Karton\u201c<\/strong> wurde in den zur\u00fcckliegenden f\u00fcnf Jahren stark ausgebaut und erhielt durch die \u00dcbernahme zweier Unternehmen weitere Impulse. Und es ist die Bereitschaft vorhanden, neben einer anteiligen F\u00f6rderung aus dem Europ\u00e4ischen Fonds f\u00fcr regionale Entwicklung das Risiko eines solchen Projekts auch finanziell zu tragen und dementsprechend zu investieren.<\/p><div id=\"packa-3125522234\" class=\"packa-inhalt\"><!--noptimize--><script async src=\"https:\/\/pagead2.googlesyndication.com\/pagead\/js\/adsbygoogle.js?client=ca-pub-2686439340972671\" crossorigin=\"anonymous\"><\/script>\r\n<ins class=\"adsbygoogle\" style=\"display:block;text-align:center\" data-ad-layout=\"in-article\" data-ad-format=\"fluid\" data-ad-client=\"ca-pub-2686439340972671\" data-ad-slot=\"6171251825\"><\/ins>\r\n<script>\r\n     (adsbygoogle = window.adsbygoogle || []).push({});\r\n<\/script><!--\/noptimize--><\/div>\n<h2><strong>Voraussetzungen f\u00fcr den umfassenden Markterfolg<\/strong><\/h2>\n<p>F\u00fcr den Aufbau der Dose steht eine ganze Reihe von Ver\u00e4nderungen an: Das sind die Substitution des Kunststoffdeckels und des Dosenbodens durch Vollkarton, der Ersatz der Aufrei\u00dfmembran aus Aluminium zugunsten von Papier, der Aufbau einer Barriere in Form einer polymeren Sperrschicht beim Dosenrumpf.<\/p>\n<p>Getrieben durch Packmittelhersteller und Verpacker wird diese L\u00f6sung zunehmend nicht nur f\u00fcr den europ\u00e4ischen Markt, sondern weltweit gefordert. Aktuell liegen bei Blema Kircheis bereits wirtschaftlich nutzbare Ergebnisse vor. Das betrifft das Einsiegeln eines tiefgezogenen Kartonbodens in einen spiralgewickelten runden Dosenrumpf. Derzeitig laufende Arbeiten betreffen die \u00dcbertragung dieser Ergebnisse auf ovale Dosenr\u00fcmpfe. Hinzu kommt die Hinf\u00fchrung der vorhandenen getaktet ablaufenden L\u00f6sung zum <strong>Einsiegeln von Papiermembranen<\/strong> in Richtung eines kontinuierlich arbeitenden Wirkprinzips.<\/p>\n<h2><strong>Jetzt kommt es auf den Deckel an<\/strong><\/h2>\n<p>Bei der Fertigung eines zweiteiligen Deckels aus Karton m\u00fcssen die Einzelschritte optimal aufeinander abgestimmt sein: Die Deckelronde wird in einem Mehrfachwerkzeug ausgehend von Bandmaterial gefertigt. Parallel dazu werden Abschnitte von einem spiralgewickelten Rohr abgetrennt. Diese dienen als Wandung des zweiteiligen St\u00fclpdeckels. Die Zusammenf\u00fchrung beider Teile erfolgt in nahezu parallel zueinander arbeitenden Werkzeugen, die am Umfang eines Karussells angeordnet sind. Es folgen die auf Ultraschall basierende siegeltechnische Verbindung beider Teile und die abschlie\u00dfende Umformung des Verpackungsteils. Die Herstellung eines <strong>St\u00fclpdeckels aus Vollkarton<\/strong> ist bei Blema Kircheis inzwischen mit einer St\u00fcckzahl von bis zu 300 pro Minute m\u00f6glich.<\/p>\n<h2><strong>Neuer Prototyp<\/strong><\/h2>\n<p>Der Prozess, die Kartonverbunddose durch eine Vollkartondose abzul\u00f6sen, ist vor dem Hintergrund der Thematik Entsorgungsgeb\u00fchr nicht allein dem Umweltgedanken geschuldet, sondern zu einem erheblichen Teil auch kostengetrieben. Derzeit startet das Unternehmen den Bau einer <strong>Pilotanlage f\u00fcr die wirtschaftliche Produktion<\/strong> der neuartigen Verpackung. Dabei kommt es auch auf den Erhalt der pro Zeiteinheit produzierbaren Menge und gleichbleibende, besser noch gesenkte St\u00fcckkosten gegen\u00fcber der Kartonverbunddose an. Ziel der Fertigstellung ist Mitte 2022. Ein namhafter Kunde aus dem Snackbereich ist am industriellen Test dieser L\u00f6sung im Anschluss interessiert.<\/p>\n[infotext icon]Blema Kircheis wird bei der Entwicklung der Vollkartondose durch den <strong>Europ\u00e4ischen Fond f\u00fcr regionale Entwicklung<\/strong> unterst\u00fctzt.[\/infotext]\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Blema Kircheis is working on gradually replacing the cardboard composite can with a full cardboard can. The company is currently starting to build a pilot plant for the economical production of this packaging.","protected":false},"author":1,"featured_media":46657,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"__cvm_playback_settings":[],"__cvm_video_id":"","rank_math_description":"Einstoffverpackung statt Kartonverbunddose: Derzeit startet bei Blema Kircheis der Bau einer Pilotanlage f\u00fcr die wirtschaftliche Produktion der Vollkartondose.","rank_math_focus_keyword":"Vollkartondose","rank_math_title":"","csco_display_header_overlay":false,"csco_singular_sidebar":"","csco_page_header_type":"","csco_page_load_nextpost":"","csco_post_video_location":[],"csco_post_video_location_hash":"","csco_post_video_url":"","csco_post_video_bg_start_time":0,"csco_post_video_bg_end_time":0,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[28,22],"tags":[38,32,1487],"class_list":{"0":"post-46655","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-aus-dem-magazin","8":"category-packmittel-und-packstoffe","9":"tag-lebensmittel","10":"tag-packmittel-und-packstoffe","11":"tag-papier-pappe-karton","12":"cs-entry","13":"cs-video-wrap"},"acf":[],"vimeo_video":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46655","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46655"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46655\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/46657"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46655"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46655"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46655"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}