{"id":47492,"date":"2021-08-17T16:03:19","date_gmt":"2021-08-17T14:03:19","guid":{"rendered":"https:\/\/packaging-journal.de\/?p=47492"},"modified":"2021-08-17T16:03:19","modified_gmt":"2021-08-17T14:03:19","slug":"gold-certification-for-stand-up-pouches","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/gold-zertifizierung-fuer-standbodenbeutel\/","title":{"rendered":"Gold certification for recyclable stand-up pouches"},"content":{"rendered":"<p>Ein patentierter Standbodenbeutel, den Werner &amp; Mertz in Kooperation mit Mondi entwickelt hat, erzielte als erste flexible Verpackung weltweit in allen Einzelkategorien der Cradle to Cradle Certified den &#8218;Product Scorecard Gold&#8216;. Damit schlie\u00dfen die beiden Unternehmen ihr mehr als f\u00fcnfj\u00e4hriges Gemeinschaftsprojekt erfolgreich ab.<\/p>\n<p>Um das Produkt auf Recyclingprozess und Kreislaufwirtschaft abzustimmen, haben beide Unternehmen alle Stakeholder der Wertsch\u00f6pfungskette von Anfang an involviert. Beraten wurden sie von <strong>EPEA Switzerland<\/strong>. Das Institut ist akkreditierter Gutachter f\u00fcr den Zertifizierungsstandard Cradle-to-Cradle-Certified und hat einen 18 Punkte umfassendes <a href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2021\/08\/Cradle-to-Cradle-Reference-Modell.pdf\">Cradle to Cradle Reference Modell<\/a>\u00a0entwickelt, welches die beiden Unternehmen Schritt f\u00fcr Schritt befolgt haben.<\/p>\n<blockquote><p>\u201eEin Produkt wahrhaftig im Sinne der Kreislaufwirtschaft zu entwickeln, das schafft kein Unternehmen alleine, dazu bedarf es eines <strong>interdisziplin\u00e4ren Netzwerks an Experten<\/strong>. Durch die konsequente Herangehensweise des gesamten Teams nach den Cradle-to-Cradle-Prinzipien ist Werner &amp; Mertz und Mondi\u00a0mit dem Standbodenbeutel ein echtes Leuchtturmprojekt gelungen.\u201c <strong>Albin Kaelin<\/strong>, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von EPEA Switzerland<\/p><\/blockquote>\n<h2>Entwicklung nach dem Cradle-to-Cradle-Referenzmodell<\/h2>\n<p>\u201e51 Prozent aller Verpackungen, die im Gelben Sack landen, sind Folienverpackungen. Das birgt ein enormes Potenzial f\u00fcrs Recycling, das bisher kaum genutzt wurde. Das wollten wir \u00e4ndern,\u201c so <strong>Immo Sander<\/strong>, Leiter Verpackungsentwicklung bei <a href=\"https:\/\/werner-mertz.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-schema-attribute=\"\">Werner &amp; Mertz<\/a> .<\/p><div class=\"packa-in-post-alle\" style=\"text-align: center;\" id=\"packa-1051683849\"><div id=\"packa-540402722\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/newsletter\/\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"PJ Eigenwerbung English 03\"><!--noptimize--><img src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png 840w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-300x75.png 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-768x192.png 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-18x5.png 18w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-332x83.png 332w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-664x166.png 664w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-688x172.png 688w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" width=\"840\" height=\"210\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><!--\/noptimize--><\/a><\/div><\/div>\n<p>Die Entscheidung f\u00fcr eine <strong>Monomaterialverpackung<\/strong> fiel schnell. Doch die Reduzierung auf eine Kunststoffart, n\u00e4mlich Polyethylen, war das eine. Dar\u00fcber hinaus war auch der Sammel- und Sortierprozess der Materialien entscheidend (Definition Innovationsfelder). Nur wenn die Verpackung nach Verwendung tats\u00e4chlich im Gelben Sack landet und von den Sortieranlagen erkannt wird, ist ein hochwertiges Recycling m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Deshalb wurde w\u00e4hrend der mehrj\u00e4hrigen Entwicklungsarbeit immer wieder R\u00fccksprache mit Herstellern von Sortieranlagen und -aggregaten gehalten, um eine separate Sortierung und Wiederaufbereitung sicherzustellen. Gleichzeitig informiert Werner &amp; Mertz \u00fcber die \u201eInitiative Frosch\u201c Verbraucher \u00fcber M\u00fclltrennung und Recycling und macht auf die Wichtigkeit des Gelben Sacks im Recycling-Prozess aufmerksam (Entwicklung Marketingaussagen).<\/p>\n<p>Auch die Produktion und Lieferkette ist entscheidend <strong>(Definition Kreislaufszenarien)<\/strong>: Im Entwicklungsprozess wurde schnell klar, dass f\u00fcr den neuen Beutel sowohl bei Mondi, als auch bei Werner &amp; Mertz neue Maschinen beschafft bzw. alte Maschinen umger\u00fcstet werden m\u00fcssen, was sowohl finanzielle, als auch zeitliche Ressourcen bindet.<\/p>\n<h2>Zertifizierung f\u00fcr kreislauff\u00e4higen Standbodenbeutel<\/h2>\n<p>\u201eGemeinsam mit Werner &amp; Mertz haben wir die gesamte Prozess-Tiefe des heutigen StripPouch von der Produktion bis zum Sortier- und Recycling-Prozess analysiert, um ein <strong>Design 4 Recycling<\/strong> zu entwickeln. Die optimale Nutzung der Kreislaufwirtschaft war unser Ansporn und wir sind sehr stolz auf die externe Anerkennung durch die Cradle to Cradle Certified Scorecard Gold\u201c, sagt <strong>Jens Koesters<\/strong>, Manager R&amp;D\/Technical Service, <a href=\"https:\/\/www.mondigroup.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-schema-attribute=\"\">Mondi<\/a> Consumer Flexibles.<\/p>\n<p>Ein weiteres Kriterium ist die <strong>ABC-X-Kategorisierung der Inhaltsstoffe<\/strong>: Hier kommt es auf jedes noch so kleine Detail an. Alleine f\u00fcr diesen Punkt wurde beispielsweise ein ganz neues kreislauff\u00e4higes Druckfarbensystem f\u00fcr den Flexodruck entwickelt, das bereits mit dem Material Health Certificate in Gold ausgezeichnet wurde. Diese Zertifizierung best\u00e4tigt die Sicherheit der l\u00f6semittelbasierten Druckfarbe f\u00fcr biologische Kreisl\u00e4ufe.<\/p>\n<p>Nach der Definition all dieser Kriterien folgt dann das <strong>Produktdesign<\/strong> sowie die <strong>Implementierung und Umsetzung<\/strong> der zuvor beschlossenen Prozesse inklusive <strong>Investitionen<\/strong>. Doch selbst nach dem erfolgreichen Launch des Produkts im Handel ist der Cradle-to-Cradle-Prozess noch nicht abgeschlossen: Auch der <strong>After-Sales-Service<\/strong> muss gew\u00e4hrleistet sein, also die M\u00f6glichkeit f\u00fcr Verbrauchern R\u00fcckfragen zum Produkt zu stellen. Bei Werner &amp; Mertz gew\u00e4hrleistet dies das Team der Verbraucherberatung.<\/p>\n[infotext icon]EPEA Switzerland GmbH ist akkreditierter allgemeiner Gutachter f\u00fcr den Cradle-to-Cradle-Certified Zertifizierungsstandard. Man unterst\u00fctzt Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen bei der Entwicklung und Umsetzung des Cradle to Cradle Design Konzepts.[\/infotext]\n<p><em>Quelle<\/em>: Werner &amp; Mertz<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"A patented stand-up pouch developed by Werner &amp; Mertz in cooperation with Mondi was the first flexible packaging worldwide to achieve the \u201aProduct Scorecard Gold\u2018 in all Cradle to Cradle Certified individual categories.","protected":false},"author":1,"featured_media":47495,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"__cvm_playback_settings":[],"__cvm_video_id":"","rank_math_description":"Ein von Werner &amp; Mertz mit Mondi entwickelter Standbodenbeutel erzielte als erste flexible Verpackung Gold-Status in allen Cradle-to-Cradle-Certified Kategorien","rank_math_focus_keyword":"Zertifizierung f\u00fcr kreislauff\u00e4higen Standbodenbeutel,cradle to cradle certified","rank_math_title":"","csco_display_header_overlay":false,"csco_singular_sidebar":"","csco_page_header_type":"","csco_page_load_nextpost":"","csco_post_video_location":[],"csco_post_video_location_hash":"","csco_post_video_url":"","csco_post_video_bg_start_time":0,"csco_post_video_bg_end_time":0,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[58781],"tags":[54,57583,31,32,58375],"class_list":{"0":"post-47492","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-green-packaging","8":"tag-kunststoff-und-verbunde","9":"tag-mondi","10":"tag-nachhaltigkeit-und-green-packaging","11":"tag-packmittel-und-packstoffe","12":"tag-werner-und-mertz","13":"cs-entry","14":"cs-video-wrap"},"acf":[],"vimeo_video":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47492","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=47492"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/47492\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/47495"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=47492"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=47492"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=47492"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}