{"id":6653,"date":"2018-02-16T13:43:52","date_gmt":"2018-02-16T12:43:52","guid":{"rendered":"https:\/\/packaging-journal.de\/?p=6653"},"modified":"2018-06-20T16:04:26","modified_gmt":"2018-06-20T14:04:26","slug":"co-packing-contract-packer-flexibility","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/co-packing-lohnverpacker-flexibilitaet\/","title":{"rendered":"Co-packing 1: Flexibility is key for contract packers"},"content":{"rendered":"<p>In unserer neuen Serie \u201eCo-Packing\u201c stellen wir die Lohnverpackungsbranche und ihre Unternehmen in den Fokus. Die Branche wird infolge k\u00fcrzerer Produktlebenszyklen, schnell sich ver\u00e4ndernder Marktbedingungen und Trends k\u00fcnftig zunehmend gefordert.<\/p>\n<p>In Deutschland verl\u00e4sst sich die Mehrzahl der Hersteller von Produkten nur auf einen oder wenige Kooperationspartner bei der Abwicklung der innerbetrieblichen Prozesse, da die F\u00fchrungskr\u00e4fte auf diesem Gebiet zu wenig Risikobereitschaft neigen. Wichtigstes Kriterium f\u00fcr das Outsourcing ist f\u00fcr sie zurzeit haupts\u00e4chlich die <strong>Planbarkeit der Kosten<\/strong>.<\/p>\n<p>Diese Verhaltensweise f\u00fchrt u. a. dazu, dass auch das Abgeben von <strong>Verpackungskompetenz<\/strong> an einen Partner als eine Herausforderung angesehen wird und Lohnverpacker, auch Kontraktpacker oder neuhochdeutsch Co-(Contract-)Packer genannt, sich bisher nicht in dem Umfang wie im europ\u00e4ischen Ausland entwickelt haben. K\u00fcnftig muss aber auch hierzulande f\u00fcr alle Aktivit\u00e4ten in der Wertsch\u00f6pfungskette gepr\u00fcft werden, wer diese am besten ausf\u00fchren kann.<\/p><div class=\"packa-in-post-alle\" style=\"text-align: center;\" id=\"packa-3205311623\"><div id=\"packa-1994701456\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/newsletter\/\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"PJ Eigenwerbung English 03\"><!--noptimize--><img src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png 840w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-300x75.png 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-768x192.png 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-18x5.png 18w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-332x83.png 332w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-664x166.png 664w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-688x172.png 688w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" width=\"840\" height=\"210\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><!--\/noptimize--><\/a><\/div><\/div>\n<h2><strong>Erwartungen an Lohnverpacker<\/strong><\/h2>\n<p>Lohnverpacker \u00fcbernehmen spezielle Verpackungsaufgaben, die sie im <strong>Fremdauftrag<\/strong> ausf\u00fchren. Als Voraussetzungen m\u00fcssen sie, um sich erfolgreich auf dem Markt bew\u00e4hren zu k\u00f6nnen, \u00fcber eine entsprechend entwickelte Infrastruktur und qualifiziertes Personal verf\u00fcgen, neben h\u00f6chster Termin- und Liefertreue konstant hohe Qualit\u00e4tsma\u00dfst\u00e4be einhalten, eine leistungsbezogene Abrechnung gew\u00e4hrleisten und unabh\u00e4ngig von anderen Unternehmen agieren.<\/p>\n[infotext icon]Firmen, die mit Lohnverpackern zusammenarbeiten, nennen als wichtige Kriterien der Kooperation:<\/p>\n<ul style=\"list-style-type: square;\">\n<li style=\"list-style-type: none;\">\n<ul style=\"list-style-type: square;\">\n<li>Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die \u00fcbertragenen Aufgaben und entsprechende F\u00e4higkeiten des Personals,<\/li>\n<li>Expertise auf dem deutschen Markt und Unabh\u00e4ngigkeit von anderen Unternehmen,<\/li>\n<li>Infrastruktur und Arbeitsmethoden.<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>Daf\u00fcr erwarten die Auftraggeber f\u00fcr ihr Unternehmen:<\/p>\n<ul>\n<li>Kostenreduzierung,<\/li>\n<li>Erh\u00f6hung von Prozesssicherheit und Qualit\u00e4t,<\/li>\n<li>Optimierung der Gesch\u00e4ftsabl\u00e4ufe und des Prozessmanagements zur besseren Konzentration auf das Kerngesch\u00e4ft oder andere Bereiche wie Forschung oder Marketing,<\/li>\n<li>Erh\u00f6hung der Flexibilit\u00e4t und der Wettbewerbsf\u00e4higkeit,<\/li>\n<li>Zugriff auf das Know-how des Lohnverpackers.[\/infotext]<\/li>\n<\/ul>\n<h2><strong>Vom Verpacken \u00fcber die Beratung bis zur Komplettl\u00f6sung<\/strong><\/h2>\n<p>Lohnverpacker haben im Allgemeinen unterschiedliche <strong>Kompetenzschwerpunkte<\/strong>. W\u00e4hrend einige Firmen das Abf\u00fcllen von Sch\u00fcttgut und\/oder Fl\u00fcssigkeiten in Verbraucherverpackungen beziehungsweise in Transportverpackungen anbieten, sich dabei auf Lebensmittel, Kosmetikprodukte oder Arzneimittel spezialisiert haben und die einschl\u00e4gigen gesetzlichen Grundlagen genau \u00fcberblicken m\u00fcssen, \u00fcbernehmen andere das Verpacken von Maschinen und Anlagen, M\u00f6beln oder wei\u00dfer Ware f\u00fcr den Transport und sind meist vertraut mit der Herstellung von Kisten und Verschl\u00e4gen, k\u00fcmmern sich um Polstereinlagen sowie den erforderlichen Korrosionsschutz u. \u00c4.<\/p>\n<p>Vor allem in den \u00dcberseeh\u00e4fen und an Flugh\u00e4fen haben sich Lohnverpacker auch im Rahmen von <strong>Logistikdienstleistungen<\/strong> etabliert. Sie verpacken Gefahrgut und andere Waren f\u00fcr das Inland und den Export, verf\u00fcgen meist \u00fcber ein breites Wissen hinsichtlich der auftretenden Transportbedingungen sowie der nationalen und internationalen Vorschriften und k\u00f6nnen auch die Kundenberatung und -betreuung bis hin zur Hilfestellung beim Verzollen oder bis zur Komplettl\u00f6sung aller Verpackungs- und Versandprobleme \u00fcbernehmen.<\/p>\n<h2><strong>Spezialbereiche der Lohnverpackung<\/strong><\/h2>\n<p>Einen speziellen Service bieten Verpacker, die f\u00fcr <strong>Museumsg\u00fcter Spezialverpackungen<\/strong> herstellen, um die wertvollen St\u00fccke vor allen mechanischen und klimatischen Belastungen zu sch\u00fctzen. In den meisten F\u00e4llen \u00fcbernehmen sie auch den sicheren Transport zum Empf\u00e4nger einschlie\u00dflich der Abwicklung von Versicherungsleistungen, denn kaum ein Transportgut verlangt so viel Expertenwissen, technisches K\u00f6nnen, Improvisationstalent und Fingerspitzengef\u00fchl wie Kunstgegenst\u00e4nde.<\/p>\n<p>Ein weiterer Zweig sind <strong>Lohnabf\u00fcller<\/strong>, die h\u00e4ufig mit Getr\u00e4nkeherstellern kooperieren. Dabei treten Mostereien als eine Sonderform auf, indem sie sowohl den privaten als auch den industriellen Obsterzeugern ihre Dienste anbieten und h\u00e4ufig nicht nur die Flaschenabf\u00fcllung vornehmen, sondern auch moderne Anlagen zum Abf\u00fcllen in Kegs bzw. Bag-in-Box-Verpackungen zur Verf\u00fcgung haben. Neben dem Saisongesch\u00e4ft in der Erntezeit ben\u00f6tigen sie h\u00e4ufig ein weiteres Standbein f\u00fcr den Rest des Jahres.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6664\" aria-describedby=\"caption-attachment-6664\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6664 size-large\" title=\"Displays werden best\u00fcckt.\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/CoPA_Teil_I_Bild_5_Display_Bestuecken_Quelle_Packservice-1024x622.jpg\" alt=\"Displays werden best\u00fcckt.\" width=\"1024\" height=\"622\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/CoPA_Teil_I_Bild_5_Display_Bestuecken_Quelle_Packservice-1024x622.jpg 1024w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/CoPA_Teil_I_Bild_5_Display_Bestuecken_Quelle_Packservice-600x365.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/CoPA_Teil_I_Bild_5_Display_Bestuecken_Quelle_Packservice-300x182.jpg 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/CoPA_Teil_I_Bild_5_Display_Bestuecken_Quelle_Packservice-768x467.jpg 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/CoPA_Teil_I_Bild_5_Display_Bestuecken_Quelle_Packservice-1320x802.jpg 1320w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/CoPA_Teil_I_Bild_5_Display_Bestuecken_Quelle_Packservice.jpg 1417w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6664\" class=\"wp-caption-text\">Displays werden best\u00fcckt. Bild: Packservice<\/figcaption><\/figure>\n<h2><strong>Einsatz flexibler Technik<\/strong><\/h2>\n<p>Bei der Ausrichtung des Gesch\u00e4ftsfelds eines Lohnverpackers spielt hinsichtlich der ben\u00f6tigten Verpackungsanlagen der <strong>Vorfertigungsgrad<\/strong> der Verpackungen eine wichtige Rolle. So m\u00fcssen Unternehmen, die sich auf das Umpacken und Sortimentieren bzw. Beipacken von Produkten spezialisieren, daf\u00fcr in der Regel verschiedene Anlagen mit hoher Flexibilit\u00e4t vorhalten, um unterschiedliche Beutel- oder Schachtelgr\u00f6\u00dfen bef\u00fcllen zu k\u00f6nnen. Ist der Vorfertigungsgrad der Verpackungen dagegen hoch, wie beim Abf\u00fcllen in Flaschen, sollte ein entsprechender Kundenstamm die Investitionen in diese Technik rechtfertigen.<\/p>\n<h2><strong>Unterst\u00fctzung bei Kapazit\u00e4tsproblemen und Sondergr\u00f6\u00dfen<\/strong><\/h2>\n<p>Lohnverpacker sind auch gefragt, wenn in einem Unternehmen die Verpackungsanlagen geplant oder ungeplant ausfallen oder durch eine Anfrage pl\u00f6tzlich eine gr\u00f6\u00dfere Menge der Erzeugnisse zu verpacken ist, die die eigenen Kapazit\u00e4ten \u00fcbersteigt.<\/p>\n<p>In der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie werden neue Erzeugnisse h\u00e4ufig in kleineren <strong>Probepackungen<\/strong> angeboten, um den Markt zu testen. F\u00fcr diese Packungsgr\u00f6\u00dfen sind meistens die eigenen Anlagen nicht geeignet, wodurch auf Lohnverpacker zur\u00fcckgegriffen wird. Das Gleiche trifft f\u00fcr <strong>Give-aways<\/strong> zu, die von zahlreichen Firmen zu Jubil\u00e4en, auf Messen und anderen Veranstaltungen vergeben werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"From packaging and consulting to complete solutions: In our new \u201eCo-Packaging\u201c series, we are focussing on the contract packaging industry and its companies.","protected":false},"author":1,"featured_media":6659,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"__cvm_playback_settings":[],"__cvm_video_id":"","rank_math_description":"","rank_math_focus_keyword":"","rank_math_title":"","csco_display_header_overlay":false,"csco_singular_sidebar":"","csco_page_header_type":"","csco_page_load_nextpost":"","csco_post_video_location":[],"csco_post_video_location_hash":"","csco_post_video_url":"","csco_post_video_bg_start_time":0,"csco_post_video_bg_end_time":0,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[28,111,22],"tags":[53,80,61,52,46,36,32,44],"class_list":{"0":"post-6653","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-aus-dem-magazin","8":"category-maerkte","9":"category-packmittel-und-packstoffe","10":"tag-abfuelltechnik","11":"tag-copacking","12":"tag-endverpacken","13":"tag-logistik","14":"tag-marketing-und-design","15":"tag-markt","16":"tag-packmittel-und-packstoffe","17":"tag-transportverpackung","18":"cs-entry","19":"cs-video-wrap"},"acf":[],"vimeo_video":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6653","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6653"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6653\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6659"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6653"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6653"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6653"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}