{"id":972,"date":"2017-03-13T23:56:00","date_gmt":"2017-03-13T22:56:00","guid":{"rendered":"http:\/\/dev.packaging-journal.de\/dezentraler-packer-verarbeitet-glas-und-pet-bierflaschen-ohne-umruestung\/"},"modified":"2020-09-25T11:32:37","modified_gmt":"2020-09-25T09:32:37","slug":"decentralised-packer-processes-glass-and-pet-beer-bottles-without-conversion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/dezentraler-packer-verarbeitet-glas-und-pet-bierflaschen-ohne-umruestung\/","title":{"rendered":"Decentralised packer processes glass and PET beer bottles without conversion"},"content":{"rendered":"<p>Die Mohrenbrauerei in Dornbirn, Vorarlberg, orderte von RST Automatisierungstechnik in Barbing einen dezentralen Packer. Er hat optimierte Greifertulpen und kann unterschiedlichste Bierflaschen verarbeiten. In den Transportbereichen der Anlage bilden die kompakten Antriebseinheiten MOVIGEAR von SEW-EURODRIVE das R\u00fcckgrat.<\/p>\n<p>Die Brauerei stellt zahlreiche Biersorten her, die in gl\u00e4serne Mehrweg-, Einweg-, B\u00fcgelverschluss- sowie PET-Flaschen abgef\u00fcllt werden. Mit dem spritzigen M\u00e4rzenbier <strong>\u201eMohren Pfiff\u201c<\/strong> aus der auff\u00e4lligen, urigen Glasflasche beschritt Mohrenbr\u00e4u 1990 als einer der ersten Abf\u00fcller in \u00d6sterreich einen neuen Weg.<\/p>\n<figure id=\"attachment_968\" aria-describedby=\"caption-attachment-968\" style=\"width: 172px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-968\" style=\"margin-right: auto; display: block; margin-left: auto;\" title=\"Das \u201eMohren Pfiff\u201c ist eines der Flaggschiffe der Brauerei. Die lange Lasche an der Seite das \u201eEasy Open Cap\u201c stellte f\u00fcr das Handling eine Herausforderung dar.\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Rob_RST_2_Mohren_Pfiff_PET.jpg\" alt=\"Das \u201eMohren Pfiff\u201c ist eines der Flaggschiffe der Brauerei. Die lange Lasche an der Seite das \u201eEasy Open Cap\u201c stellte f\u00fcr das Handling eine Herausforderung dar.\" width=\"172\" height=\"420\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Rob_RST_2_Mohren_Pfiff_PET.jpg 739w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Rob_RST_2_Mohren_Pfiff_PET-600x1465.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Rob_RST_2_Mohren_Pfiff_PET-123x300.jpg 123w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Rob_RST_2_Mohren_Pfiff_PET-419x1024.jpg 419w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Rob_RST_2_Mohren_Pfiff_PET.jpg 614w\" sizes=\"(max-width: 172px) 100vw, 172px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-968\" class=\"wp-caption-text\">Das \u201eMohren Pfiff\u201c ist eines der Flaggschiffe der Brauerei. Die lange Lasche an der Seite das \u201eEasy Open Cap\u201c stellte f\u00fcr das Handling eine Herausforderung dar.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Rund 20 Jahre sp\u00e4ter ist die Sorte als beliebtes Szenebier fest etabliert \u2013 und reif f\u00fcr eine weitere Innovation: Die Brauerei entscheidet, \u201ePfiff\u201c auch in einer <strong>leichten, bruchsicheren PET-Flasche<\/strong> anzubieten, mit einem Verschluss, der anders als ein Kronkorken keine scharfen Kanten hat und ohne Flaschen\u00f6ffner ge\u00f6ffnet werden kann. Genau dieser Vorteil der <strong>Verpackung f\u00fcr unterwegs<\/strong> stellte die Produktion unter der Leitung von Braumeister Ralf Freitag allerdings vor eine Herausforderung. Der sogenannte <strong>\u201eEasy Open Cap\u201c<\/strong> des \u00f6sterreichischen Verpackungsspezialisten Alpla tr\u00e4gt an der Seite eine relativ lange Lasche. Aus Handhabungssicht ist das eine Herausforderung, weil sich der Flaschenhals durch dieses \u201eAnbauteil\u201c von den \u00fcblichen Glasflaschen stark unterscheidet.<\/p><div class=\"packa-in-post-alle\" style=\"text-align: center;\" id=\"packa-1198555616\"><div id=\"packa-2925522821\"><a data-no-instant=\"1\" href=\"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/newsletter\/\" rel=\"noopener\" class=\"a2t-link\" target=\"_blank\" aria-label=\"PJ Eigenwerbung English 03\"><!--noptimize--><img src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03.png 840w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-300x75.png 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-768x192.png 768w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-18x5.png 18w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-332x83.png 332w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-664x166.png 664w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/PJ-Eigenwerbung-English-03-688x172.png 688w\" sizes=\"(max-width: 840px) 100vw, 840px\" width=\"840\" height=\"210\"  style=\" max-width: 100%; height: auto;\" \/><!--\/noptimize--><\/a><\/div><\/div>\n<figure id=\"attachment_969\" aria-describedby=\"caption-attachment-969\" style=\"width: 1022px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-969 size-full\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" title=\"Kompakte mechatronische Einheiten MOVIGEAR bewegen die massiven Gliederkettenb\u00e4nder in der Zu- und Abf\u00fchrung. Bild: SEW-Eurodrive.\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Rob_RST_1_Greifer.jpg\" alt=\"Kompakte mechatronische Einheiten MOVIGEAR bewegen die massiven Gliederkettenb\u00e4nder in der Zu- und Abf\u00fchrung. Bild: SEW-Eurodrive.\" width=\"1022\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Rob_RST_1_Greifer.jpg 1022w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Rob_RST_1_Greifer-600x451.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Rob_RST_1_Greifer-300x225.jpg 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Rob_RST_1_Greifer-768x577.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1022px) 100vw, 1022px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-969\" class=\"wp-caption-text\">Kompakte mechatronische Einheiten MOVIGEAR bewegen die massiven Gliederkettenb\u00e4nder in der Zu- und Abf\u00fchrung. Bild: SEW-Eurodrive.<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Herausforderung bei der Modernisierung<\/h2>\n<p>Bei der Modernisierung von Teilen der Abf\u00fcllanlage lautete daher die Vorgabe an die Ingenieure der RST Automatisierungstechnik GmbH in Barbing: Die Packtulpen m\u00fcssen mit dem PET-Verschluss sowie mit allen anderen Flaschentypen der Brauerei gleicherma\u00dfen zurechtkommen, darunter auch mit Glasflaschen, die einen B\u00fcgelverschluss haben. \u201eWir mussten die Packtulpe so gestalten, dass sie viel tiefer am Flaschenhals ansetzt als \u00fcblich\u201c, beschreibt Braumeister Ralf Freitag die Aufgabenstellung. RST Automatisierungstechnik unter Leitung von Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Rupert Hadersbeck legte die Vakuumtulpengreifer entsprechend aus und lieferte einen <strong>Vierkopf-Packer, <\/strong><strong>der ganz unterschiedliche Flaschenformen ohne Umr\u00fcstung handhabt<\/strong>. Mit Vakuumtechnik wird jedes einzelne Gebinde gleichzeitig schonend und sicher in den Kasten gehoben. Vier mal 20 Flaschen werden in einem Arbeitsgang bewegt: mit einer Antriebstechnik, die zum \u00f6kologisch orientierten Energiemanagement des \u00f6sterreichischen Kunden passt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_970\" aria-describedby=\"caption-attachment-970\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-970 size-full\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" title=\"Das zweiachsige Portal des Roboters wird von pr\u00e4zisen und schnellen CMP-Servogetriebemotoren positioniert. Bild: SEW-Eurodrive.\" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Rob_RST_4_Steuerung.jpg\" alt=\"Das zweiachsige Portal des Roboters wird von pr\u00e4zisen und schnellen CMP-Servogetriebemotoren positioniert. Bild: SEW-Eurodrive.\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Rob_RST_4_Steuerung.jpg 1024w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Rob_RST_4_Steuerung-600x450.jpg 600w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Rob_RST_4_Steuerung-300x225.jpg 300w, https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Rob_RST_4_Steuerung-768x576.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-970\" class=\"wp-caption-text\">Das zweiachsige Portal des Roboters wird von pr\u00e4zisen und schnellen CMP-Servogetriebemotoren positioniert. Bild: SEW-Eurodrive.<\/figcaption><\/figure>\n<h2>Er l\u00e4uft und l\u00e4uft \u2013 mit energieeffizienten Motoren<\/h2>\n<p>Der dezentrale Packer aus der \u201eEuropac\u201c-Linie ist entsprechend mit <strong>effizienten Antriebseinheiten Movigear\u00ae<\/strong> von SEW-EURODRIVE ausgestattet. Massive Gliederkettenb\u00e4nder in der Zu- und Abf\u00fchrung der Flaschenk\u00e4sten werden von den kompakten mechatronischen Einheiten bewegt. Das gekapselte und optimierte Gesamtsystem aus Motor, Getriebe und Ansteuerelektronik erreicht einen hohen Wirkungsgrad, daher entsprechen die Antriebe der gesamten Serie bereits der Effizienzklasse IE4. Gegen\u00fcber anderen Antriebsl\u00f6sungen k\u00f6nnen bis zu 50 Prozent Energie eingespart werden.<\/p>\n<p>Im dezentralen Packer arbeiten noch weitere Elektromotoren und Getriebe von SEW-EURODRIVE. Ein Kegelradgetriebemotor mit integriertem Geber bewegt den Zentrierrahmen, der die Getr\u00e4nkek\u00e4sten beim Bef\u00fcllen fixiert und die Flaschen auf die Kastenf\u00e4cher zentriert. Das zweiachsige Portal des Roboters wird von pr\u00e4zisen und schnellen CMP-Servogetriebemotoren positioniert. \u00dcber 32.000 Flaschen pro Stunde k\u00f6nnen dank dieser drehmomentstarken Antriebe den Vierkopfpacker durchlaufen. Seit inzwischen vier Jahren leistet der dezentrale Packer von RST Automatisierungstechnik aus Ostbayern klaglos seinen Dienst.[infotext]\n<h2><strong>Das Erbe des Gastwirts Josef Mohr<\/strong><\/h2>\n<figure id=\"attachment_971\" aria-describedby=\"caption-attachment-971\" style=\"width: 256px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-971 size-full\" style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" title=\"Die Mohrenbrauerei befindet sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts im Stadtkern von Dornbirn. \" src=\"https:\/\/packaging-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/03\/Mohrenbrauerei.jpg\" alt=\"Die Mohrenbrauerei befindet sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts im Stadtkern von Dornbirn. \" width=\"256\" height=\"212\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-971\" class=\"wp-caption-text\">Die Mohrenbrauerei befindet sich seit Mitte des 19. Jahrhunderts im Stadtkern von Dornbirn.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Ursprung von <strong>Mohrenbr\u00e4u<\/strong> liegt im Vorarlberg des Jahres <strong>1784<\/strong>: Ein gewisser Josef Mohr er\u00f6ffnet in jenem Jahr im \u00f6sterreichischen Dornbirn eine Brauereigastst\u00e4tte. 50 Jahre sp\u00e4ter kauft Franz-Anton Huber den Betrieb samt Hopfengarten. Name und Wappen werden \u00fcbernommen \u2013 der \u201eMohr\u201c ist das beliebteste Haus am Platz und somit bereits eine erfolgreiche Marke. Familie Huber f\u00fchrt das Unternehmen bis heute, seit Mitte des 19. Jahrhunderts an Ort und Stelle im Stadtkern. Das Brauwasser stammt aus den Bergen rund um den hochgelegenen Dornbirner Ortsteil Ebnit, der an ein Naturschutzgebiet grenzt.<\/p>\n<p>Zw\u00f6lf Sorten Bier werden mittlerweile nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut \u2013 neben dem Szenebier <strong>\u201ePfiff\u201c<\/strong> auch urw\u00fcchsige Sorten wie unfiltriertes Kellerbier, Bockbier und Bier nach M\u00fcnchner Art, aber auch trendige Biermischgetr\u00e4nke (ebenfalls in der bruchsicheren PET-Flasche erh\u00e4ltlich) und eine besondere Spezialit\u00e4t, das fruchtige <strong>\u201ePale Ale\u201c<\/strong>. Hinzu kommt der Handel mit zahlreichen Erfrischungsgetr\u00e4nken wie Limonaden, Fruchts\u00e4ften, Mineralwasser und Energy Drinks. Sogar Wein und diverse internationale Biere vertreibt Mohrenbr\u00e4u in \u00d6sterreich sowie der Schweiz, Liechtenstein und S\u00fcdtirol. Auch F\u00fchrungen und Verkostungen bietet das Traditionsunternehmen an. F\u00fcr die hauseigene <strong>\u201eCreativ Brauerei\u201c<\/strong> wurde eine spezielle Kleinsudanlage eingerichtet, dort k\u00f6nnen sich Interessierte in Kursen als Braumeister versuchen.<\/p>\n<p>Der Betrieb besch\u00e4ftigt heute rund 120 Mitarbeiter und liefert pro Jahr \u00fcber 220.000 Hektoliter Getr\u00e4nke. Aus dem Gr\u00fcndungsjahr unter der Leitung von Josef Mohr hingegen ist noch die bescheidene Menge von \u201e300 Eimern\u201c Bier \u00fcberliefert.[\/infotext]\n<h2>Moderne Brauereitechnik hat Tradition<\/h2>\n<p>\u201eAusf\u00e4lle der Anlage hatten wir bisher nicht\u201c, stellt Elektriker Hubert Strobl zufrieden fest und Braumeister Ralf Freitag klopft auf Holz. \u201eAntriebe von SEW-EURODRIVE sind ja praktisch Standard in Abf\u00fcllanlagen\u201c, meint der diplomierte Ingenieur und Biersommelier. Im Gebindetransport seien daher SEW-Motoren ebenso zahlreich zu finden wie in den Handhabungsanlagen der Paletten und Beh\u00e4lter.<\/p>\n<p>Mohrenbr\u00e4u hat 1997 als einer der ersten Bierhersteller Europas die<strong> Palettierung der F\u00e4sser<\/strong> mit einem 6-Achs-Roboter automatisiert. Das KUKA-Ger\u00e4t wurde von RST Automatisierungstechnik f\u00fcr seinen Einsatzzweck optimal ausger\u00fcstet und programmiert. Insgesamt setzt der Vorarlberger Getr\u00e4nkehersteller fr\u00fch auf computergesteuerte Prozesse in vielen Bereichen der Produktion. Diese Innovationsfreude ist quasi eine Tradition in dem Familienbetrieb: Schon Mitte der 1980er Jahre entwickelt und patentiert die Brauerei in Eigenregie einen automatischen Bierfasswechsler f\u00fcr die Schankanlagen der Gastst\u00e4tten.<\/p>\n<h2>Technik-Innovation mit Tradition<\/h2>\n<p>Mit rund 47.000 Einwohnern ist die Stadt <strong>Dornbirn<\/strong> die gr\u00f6\u00dfte Gemeinde im \u00f6sterreichischen Bundesland Vorarlberg. Zwar ist das benachbarte, deutlich kleinere Bregenz am Bodensee Landeshauptstadt, doch Dornbirn am Fu\u00df des Bregenzerwaldgebirges hat sich mit der Industrialisierung zum <strong>wirtschaftlichen Zentrum der Region<\/strong> entwickelt. Gro\u00dfen Anteil daran hatte das ehemalige Textilunternehmen F. M. H\u00e4mmerle, zeitweise die gr\u00f6\u00dfte Textilfabrik \u00d6sterreichs.<\/p>\n<p>Die Firma nutzt fr\u00fch die Wasserkraft der steilen Bergb\u00e4che oberhalb des sogenannten G\u00fctle. Das Gebiet am Ufer des Gebirgsflusses Dornbirner Ach bietet schon S\u00e4gewerken den n\u00f6tigen Standort mit Energiequelle. Im sp\u00e4ten 19. Jahrhundert errichtet F. M. H\u00e4mmerle neben der Ach gro\u00dfe Spinnereigeb\u00e4ude, deren Maschinen zun\u00e4chst rein mechanisch von Wasserturbinen angetrieben werden. In dem Betrieb klingelt das erste Telefon der Donaumonarchie: Kontor und Weberei der Textilfirma liegen in einem anderen Stadtteil von Dornbirn, so l\u00e4sst H\u00e4mmerle zwischen der Spinnerei und dem Hauptsitz die fr\u00fcheste Telefonleitung \u00d6sterreich-Ungarns legen. Kaiser Franz-Joseph I. pers\u00f6nlich weiht 1881 die bahnbrechende Neuerung ein.<\/p>\n<p>Nach der Stilllegung der Spinnerei wird f\u00fcr die Fabrikgeb\u00e4ude eine neue Nutzung gesucht und gefunden: Die historischen Bauten nahe der wildromantischen Rappenlochschlucht beherbergen heute unter anderem ein weltweit einzigartiges Rolls-Royce-Museum. Die Sammlung mit rund 100 Fahrzeugen der britischen Luxusmarke aus den Jahren 1923 bis 1939 ist die gr\u00f6\u00dfte ihrer Art. Die Schauwerkst\u00e4tte des Museums besteht teils aus originalen Einrichtungsst\u00fccken der ersten Rolls-Royce-Produktionsst\u00e4tte in Manchester.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"The Mohrenbrauerei brewery in Dornbirn ordered a decentralised packer from RST Automatisierungstechnik. It has optimised gripper tulips and can process a wide variety of beer bottles. The compact MOVIGEAR drive units from SEW-EURODRIVE form the backbone of the system's transport areas.","protected":false},"author":1,"featured_media":967,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"__cvm_playback_settings":[],"__cvm_video_id":"","rank_math_description":"","rank_math_focus_keyword":"","rank_math_title":"","csco_display_header_overlay":false,"csco_singular_sidebar":"","csco_page_header_type":"","csco_page_load_nextpost":"","csco_post_video_location":[],"csco_post_video_location_hash":"","csco_post_video_url":"","csco_post_video_bg_start_time":0,"csco_post_video_bg_end_time":0,"footnotes":"","_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[21],"tags":[55,48,58782,39],"class_list":{"0":"post-972","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-verpackungstechnik","8":"tag-automatisieren-und-robotik","9":"tag-getraenke","10":"tag-sew-eurodrive","11":"tag-verpackungstechnik","12":"cs-entry","13":"cs-video-wrap"},"acf":[],"vimeo_video":null,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/972","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=972"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/972\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/967"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=972"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=972"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/packaging-journal.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=972"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}