Faller Packaging ordnet seine Produktionsstruktur am Stammsitz Waldkirch neu. Das Unternehmen will die Fertigungsaktivitäten bis Mitte 2028 stärker in einem Werk bündeln und damit nach eigenen Angaben die Wettbewerbsfähigkeit stärken sowie die wirtschaftliche Basis des Standorts sichern.
Faller Packaging treibt einen unternehmensweiten Transformationsprozess voran. Im Rahmen dieser Neuausrichtung sollen die Produktionsaktivitäten am Standort Waldkirch schrittweise neu organisiert werden. Ziel ist es laut Unternehmen, Prozesse zu vereinfachen, Kapazitäten effizienter zu nutzen und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Gleichzeitig werde überprüft, welche Flächen künftig noch für die industrielle Nutzung benötigt werden und wie nicht mehr erforderliche Areale genutzt werden können.
Produktionsstruktur wird bis 2028 angepasst
Die Umstellung soll bis Mitte 2028 abgeschlossen sein. Unverändert bleibt Waldkirch Unternehmenssitz der Gruppe. Das Headquarter soll auch künftig am Standort beziehungsweise in dessen direktem Umfeld angesiedelt sein. Parallel prüft Faller Packaging nach eigenen Angaben im gesamten Unternehmen Maßnahmen zur Anpassung der Kosten- und Organisationsstrukturen.
„Wir richten Faller Packaging konsequent auf die Zukunft aus. Dazu gehört, unsere Standorte wirtschaftlich tragfähig aufzustellen und unsere Ressourcen gezielt einzusetzen. Die Weiterentwicklung in Waldkirch ist Teil dieser Transformation, die wir verantwortungsvoll und mit Augenmaß gestalten.“
Dagmar Schmidt, CEO von Faller Packaging
Faller Packaging ist auf pharmazeutische Sekundärverpackungen spezialisiert und produziert unter anderem Faltschachteln, Packungsbeilagen, Haftetiketten und Kombiprodukte. Das Unternehmen beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 1.500 Mitarbeitende an Standorten in Deutschland, Dänemark, Polen und Ungarn.
Quelle: Faller






