Ein Druckfehler hat Fressnapf Deutschland mehr als 30.000 XL-Versandkartons mit einem fehlerhaften Markenaufdruck beschert. Statt die ansonsten einwandfreien Verpackungen auszusortieren, bringt das Unternehmen die Kartons dennoch in Umlauf.
Auf einer Seite der betroffenen Versandkartons fehlt ein Buchstabe: Statt „Fressnapf Maxi Zoo“ ist dort „Fressnapf Maxi Zo“ zu lesen. Nach Angaben des Unternehmens betrifft der Fehler mehr als 30.000 XL-Kartons, die in den kommenden Wochen für den Versand von Bestellungen eingesetzt werden.
Fressnapf begründet die Entscheidung damit, dass die Verpackungen abgesehen vom fehlerhaften Aufdruck uneingeschränkt nutzbar seien. Die Kartons seien stabil und erfüllten weiterhin ihre Schutzfunktion beim Transport. Ein Aussortieren und Ersetzen der Verpackungen sei daher für das Unternehmen nicht infrage gekommen.
Druckfehler wird zum Nachhaltigkeitsthema
Mit der Entscheidung vermeidet Fressnapf, dass eine größere Menge bereits produzierter und funktionstüchtiger Versandverpackungen allein aufgrund eines optischen Fehlers aussortiert wird. Wie viel Material beziehungsweise Ressourcen dadurch eingespart werden, nennt das Unternehmen in seinem LinkedIn-Post nicht.
Fressnapf macht den Druckfehler zugleich öffentlich zum Thema und weist Kundinnen und Kunden darauf hin, dass es sich bei dem verkürzten Schriftzug nicht um eine Umbenennung handelt.
Quelle: Fressnapf






