Getecha präsentiert innovative Zerkleinerungstechnik

Auf der Fakuma 2026 präsentiert Getecha innovative Zerkleinerungstechnik mit Pre- und Post-Processing-Lösungen. Kunststoffverarbeiter können von umfassenden Prozesslösungen profitieren.
Die Schneidmühle RS 38060 (links) zerkleinert voluminöse Hohlkörper ohne eine Vorzerkleinerung, die RS 150 (rechts) ist maßgeschneidert für den direkten Einsatz in Spritzguss-Linien. (Bild: Getecha)

Der Aschaffenburger Anlagenbauer Getecha zeigt auf der kommenden Fakuma in Friedrichshafen seine neuen Entwicklungen im Bereich der Zerkleinerungstechnik. Das Unternehmen präsentiert sich auf der Messe auch als All-in-One-Partner für die Realisierung von Prozesslösungen von der Zerkleinerungs- über die Förder- und Absaug- bis zur Entstaubungs- und Verpackungstechnik.

Seit Jahren legen die Unternehmen der Kunststofftechnik großes Augenmerk auf die lückenlose Inhouse-Aufbereitung der Reste aus ihren Verarbeitungsprozessen und deren wertstofforientierte Rückführung in produktionsnahe Materialkreisläufe. Dieser Entwicklung folgend hat Getecha schon früh damit begonnen, für seine internationale Kundschaft komplette Prozesslösungen zu realisieren, die über die Zerkleinerungstechnik hinaus auch weitere Stufen der Zuführung, Aufbereitung und Konditionierung des gewonnenen Mahlguts miteinschließen.

So kann das Aschaffenburger Unternehmen heute sowohl den Kunststoffverarbeitern als auch der Recyclingindustrie nicht nur eine große Auswahl an modernen Schneidmühlen unterschiedlicher Leistungsklassen anbieten, sondern darüber hinaus auch hochgradig automatisierte Förder-, Absaug-, Entstaubungs- und Verpackungsanlagen für das Pre- und Post-Processing des Materials. 

Post-Processing: Für die Materialaufbereitung nach dem Zerkleinern bietet Getecha Komplettlösungen – unter anderem bestehend aus Absaug-, Entstaubungs- und Verpackungsanlagen. (Bild: Getecha)

Vielseitige Trichtermühle

Ein prozesstechnisches Highlight des Fakuma-Auftritts ist die vielseitige Trichtermühle RS 38060. Auf der Messe ist die Mühle mit einer Vorstufe und einer Nachbearbeitung ausgerüstet. Die Vorstufe bildet das innovative Zuführsystem HHS, dessen Dosierschieber dem Schneidrotor das zu verarbeitende Material horizontal und lastabhängig zuführt. Dabei kann der Nutzer materialabhängig unterschiedliche Steuerprogramme auswählen, die Tempo und Druck der Zuführung regeln. Das HHS verleiht der Mühle die Fähigkeit, voluminöse Hohlkörper (z.B. Blasformteile) inklusive Butzen direkt zu einem Mahlgut der gewünschten Korngröße zu verarbeiten. Für den Betreiber erübrigt sich damit der Einsatz vorgelagerter Shredder und sämtlicher Förderstrecken zwischen primärer und finaler Zerkleinerung.

Als Lösung für die Nachbearbeitungsstufe zeigt Getecha eine Absauganlage, deren Luftstrom das Mahlgut aus der Mühle herausfördert sowie ein Entstaubungssystem vom Typ GE 50, das das Mahlgut mit einer Volumenleistung von bis 1.000 kg/h von Feinanteilen, Staub und Störpartikeln befreit.

Beide Systeme stehen exemplarisch für eine attraktive Auswahl nachgelagerter Materialfluss-Lösungen, die Getecha für den kontinuierlichen Prozessablauf anbietet. Dazu gehören – unter anderem – verschiedene skalierbare Saugeinheiten, die das Mahlgut sauber und kontrolliert zum gewünschten Einsatzort transportieren sowie Entstaubungssysteme, die das Mahlgut in nahezu neuwertigen Wertstoff verwandeln. Das so behandelte Material kann schließlich in einer Sack- oder BigBag-Verpackungsanlage – ebenfalls von Getecha – gesammelt werden und ist optimal konditioniert für die Weiterverarbeitung.

Die RS 38060 steht auf der Fakuma auch als Beispiel für das hohe Qualitätsniveau der Mühlentechnik. Diese Schneidmühle nimmt es mit verhakten Angüssen, Verpackungsrückläufern, Folienwickeln, Behältern und massiven Resten der Kunststoffverarbeitung auf. Ihre modulare Bauweise erlaubt zudem die funktionelle Erweiterung mit einer Austragsschnecke für den Materialaustrag, einer Kontrollkamera im Mahlraum oder einer Wasserkühlung. 

Fokus auf Nachhaltigkeit und Effizienz

In Zeiten, in denen Nachhaltigkeit zu einem zentralen Thema in der Industrie geworden ist, setzt Getecha auf Lösungen, die den Materialverbrauch reduzieren und gleichzeitig die Recyclingquote erhöhen. Die vorgestellten Technologien sollen dazu beitragen, die Anforderungen an eine moderne Kreislaufwirtschaft zu erfüllen und gleichzeitig den CO2-Fußabdruck der Produktion zu minimieren.

Das Unternehmen deckt alle Leistungen von der Konstruktion und Entwicklung über die Fertigung und Montage bis hin zur Inbetriebnahme ab. In seinem Technikum kann Getecha zudem praxisnahe Testläufe durchführen und über sein Angebot an Standardmaschinen hinaus auch individuelle Sonderlösungen entwickeln.

Quelle: Getecha

Getecha auf der Fakuma 2026: Halle A3, Stand 3212