Die von Apax Partners beratenen Fonds wollen den Mehrweg-Pooling-Anbieter Tosca an Goldman Sachs Alternatives verkaufen. Die Transaktion soll nach den erforderlichen Genehmigungen noch 2026 abgeschlossen werden.
Tosca mit Hauptsitz in Atlanta bietet Pooling-, Logistik-, Asset-Management- und Reinigungsdienstleistungen für wiederverwendbare Kunststoffbehälter, Paletten und Großladungsträger. Die Lösungen kommen vor allem bei Lebensmittelherstellern, Händlern und Einzelhändlern zum Einsatz. Das Unternehmen betreibt nach eigenen Angaben 63 Service- und Waschzentren und arbeitet mit mehr als 5.000 Kunden in 30 Ländern in Nordamerika und Europa.
Apax hatte Tosca 2017 übernommen. Seitdem habe das Unternehmen seine geografische Präsenz erweitert und seine operativen Kapazitäten ausgebaut. Tosca selbst wurde 1959 gegründet.
Investitionen in Mehrweg-Infrastruktur geplant
Nach Abschluss der Transaktion will Goldman Sachs Alternatives gemeinsam mit dem Management weiteres Kapital in den Ausbau von Tosca investieren. Vorgesehen seien Investitionen in den Behälterbestand, die operative Infrastruktur und die Technologie. Auch die weitere Automatisierung der Waschzentren und Wachstumsprojekte in Nordamerika und Europa seien geplant.
„Tosca befindet sich an der Schnittstelle mehrerer wichtiger Trends, darunter die zunehmende Automatisierung in Lebensmittel-Lieferketten, die wachsende Nachfrage nach Lösungen für die Kreislaufwirtschaft und die breitere Einführung von Mehrweg-Pooling“, sagte Cedric Lucas, Partner bei Infrastructure at Goldman Sachs Alternatives.
Tosca-CEO Eric Frank bezeichnete die Vereinbarung als wichtigen Meilenstein für das Unternehmen. Goldman Sachs Alternatives verfüge über einen langfristigen Investitionsansatz und Erfahrung beim Ausbau anlagenbasierter Geschäftsmodelle.
Der Vollzug der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt üblicher Abschlussbedingungen und regulatorischer Genehmigungen. Finanzielle Details wurden nicht genannt.
Quelle: Goldman Sachs






