Hinterkopf übernimmt Assets von Velox

Zum Deal gehören laut Unternehmen Patente, bereits gefertigte Maschinen und Ersatzteile.
Bild: Hinterkopf GmbH

Hinterkopf erweitert sein Portfolio im Direct-to-Shape-Digitaldruck. Im Rahmen eines Asset-Deals mit dem Insolvenzverwalter von Velox Pure Digital Ltd., Israel, übernimmt der schwäbische Maschinenbauer unter anderem Patente, bereits gefertigte Maschinen und Ersatzteile des Wettbewerbers.

Mit der Übernahme will das Unternehmen aus Eislingen seine technologische Basis im Digitaldruck für Verpackungen verbreitern. Das zusätzliche Know-how und die Technologien von Velox sollen mit den bestehenden Lösungen zusammengeführt und weiterentwickelt werden. Hinterkopf entwickelt und fertigt komplette Linien und Maschinen für die hochvolumige Produktion von Aerosoldosen, Tuben, Flaschen oder anderen Rundkörpern aus Aluminium und Kunststoff.

Drei Baureihen für den Direct-to-Shape-Druck

Künftig plant Hinterkopf mit drei Modellreihen für unterschiedliche Anforderungen. Die DX-Serie ist auf Produktflexibilität, unterschiedliche Formate und kleinere Losgrößen ausgelegt. Die seit 15 Jahren angebotene D-Serie zielt insbesondere auf eine hohe Druckauflösung. Nach Unternehmensangaben sind weltweit mehr als 60 Maschinen dieser Baureihe im Einsatz.

Neu hinzukommen soll die V-Serie. Mit ihr will Hinterkopf vor allem höhere Produktionsgeschwindigkeiten im Direct-to-Shape-Digitaldruck ermöglichen und gleichzeitig die Produktionskosten auf einem marktüblichen Niveau halten. Mit den drei Baureihen adressiert das Unternehmen unterschiedliche Anwendungen für zylindrische Hohlkörper.

Technologien von Velox sollen weiterentwickelt werden

„Sowohl unsere Kunden als auch die bisherigen Velox-Kunden profitieren von unserem gewachsenen Knowhow. Wir werden bestehende Technologien mittel- bis langfristig weiterentwickeln und so neue Märkte erschließen und gemeinsam den Verpackungsmarkt von morgen gestalten“, sagt Alexander Hinterkopf, Eigentümer und CEO der Hinterkopf GmbH.

Zum Asset-Deal gehören laut Unternehmen Patente, bereits gefertigte Maschinen und Ersatzteile. Juristische Verpflichtungen werden dagegen nicht übernommen. Hinterkopf will damit seine Position im industriellen Direct-to-Shape-Digitaldruck ausbauen und Lösungen stärker auf die Anforderungen einzelner Märkte und Anwendungen ausrichten.

Quelle: Hinterkopf GmbH