Thermische Überwachung sensibler Kühlketten

Bleibt die Kühlkette lückenlos? Die selbstklebenden WarmMark®-Indikatoren von KAGER machen Temperaturüberschreitungen sichtbar – irreversibel, in 20 Grenzwert-Szenarien und ohne störanfällige Technik. Wie das im Transport funktioniert.
ls Drei-Feld-Variante visualisiert der WarmMark®-Indikator von KAGER bis zu neun Grenzwerte von -18°C bis +37°C über jeweils drei verschiedene Zeitabschnitte. (Bild: Kiefer Industriefotografie)

Indikatoren von KAGER zeigen Überschreitung von Temperatur-Grenzwerten an

Das Handels- und Beratungsunternehmen KAGER bietet ein großes Sortiment an selbstklebenden Messstreifen zur thermischen Grenzwert-Überwachung. Speziell ausgelegt für den Einsatz in Lieferketten, bei denen der Transport gekühlter und wärmesensibler Halbzeuge oder Fertigprodukte im Mittelpunkt steht, sind die Farbwechsel-Indikatoren vom Typ WarmMark®.

Chemikalien, Medikamente, Heilmittel und Lebensmittel gehören zu den typischen Waren, deren Transport oft in gekühlten Lieferketten erfolgt. Damit hierbei gewährleistet ist, dass keine minderwertigen oder verdorbenen Waren den Weg zum Weiterverarbeiter oder gar zum Endkunden finden, weil bestimmte Niedrigtemperatur-Grenzwerte nicht eingehalten wurden, muss die Kühlkette beobachtet werden. In vielen Fällen geschieht dies durch die Aufbringung von Messstreifen, die fest mit den Produkten oder der Verpackung verbunden sind. Exakt darauf abgestimmt sind die selbstklebenden Temperatur-Indikatoren des Typs WarmMark® im Portfolio des deutschen Handels- und Beratungsunternehmens KAGER. Sie haben eine irreversible Ein- oder Mehrfeld-Anzeige und sind für 20 verschiedene Grenzwert-Szenarien lieferbar.

Zwei WarmMark-Temperatur-Indikatoren von KAGER, einer mit rot ausgelöster Anzeige
Auf das Temperatur-Monitoring von Kühlketten ausgelegt ist der Temperatur-Indikator WarmMark®, den KAGER in vielen Varianten liefert. (Bild: © Kiefer Industriefotografie)

Irreversibler Nachweis

Die einfachste Variante des WarmMark®-Messstreifens hat eine einteilige Anzeige, mit der sich eine acht-, zwölf- oder 48-stündige Überschreitung der 8°C-, 25°C- oder 26°C-Grenze nachweisen lässt. Als Drei-Feld-Ausführung gibt es hingegen Indikatoren, die neun unterschiedliche Grenzwerte von -18°C bis +37°C über je drei Zeitabschnitte überwachen können. So löst etwa der WarmMark®-Streifen für den 10°C-Grenzwert drei Mal aus: Das erste Mal nach zwei Stunden, ein weiteres Mal nach 12 Stunden und abermals schließlich nach 48 Stunden. Im schlechtesten Fall stehen dann alle drei Anzeigepunkte des WarmMark®-Indikators irreversibel auf Rot. Auf diese Weise ist ein Qualitätsbeauftragter oder Warenkontrolleur in der Lage, die Dauer der Temperaturwert-Überschreitung abzulesen und zu bewerten, ob sie im konkreten Fall noch tolerierbar ist oder eben nicht.

Einfach und kostengünstig

Neben den Ein-Feld- und Drei-Feld-Varianten gibt es eine Zwei-Feld-Variante sowie eine Mini-Ausführung und eine Langzeit-Version, mit der sich eine Kühlkette bis zu 168 Stunden überwachen lässt und die bei bis zu fünf unterschiedlichen Zeiten auslöst. Ein solcher Langläufer ist beispielsweise eine gute Lösung für Waren mit mehrtägigen „Reisezeiten“.

Der Einsatz dieser selbstklebenden Indikatoren ist gerade im Gegensatz zur Installation mitreisender Messgeräte oder störanfälliger Drahtlossysteme eine einfache, zuverlässige und kostengünstige Methode des Temperatur-Monitorings für Kühlketten. Bei systematischer Verwendung dient der WarmMark® nicht nur der kontinuierlichen Qualitätssicherung, sondern kann auch Hinweise darauf geben, dass die Produktverpackung verbessert oder die Transportmethode überprüft werden sollte.

Mehr erfahren Sie bei http://www.kager.de