KI analysiert Verpackungswirkung im Regal

Smurfit Westrock setzt mit ShelfSmart.AI künstliche Intelligenz ein, um die Wirkung von Verpackungen am Point of Sale zu untersuchen.
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Smurfit Westrock setzt mit ShelfSmart.AI künstliche Intelligenz ein, um die Wirkung von Verpackungen am Point of Sale zu untersuchen. Das Analysewerkzeug soll zeigen, wie stark Verpackungen im Wettbewerbsumfeld wahrgenommen werden und damit Designentscheidungen unterstützen.

ShelfSmart.AI verbindet reale Marktdaten mit digitaler Visualisierung und physischen Tests. Nach Angaben von Smurfit Westrock lässt sich damit die potenzielle Aufmerksamkeit und Regalwirkung einer Verpackung datenbasiert analysieren. Anders als beim klassischen Eye Tracking können dabei komplette Regale und Warengruppen betrachtet sowie Verpackungen mit Wettbewerbsprodukten verglichen werden.

KI ergänzt Eye Tracking und 3D-Modelle

Grundlage für die Analysen sind unter anderem Regalfotografien, digitale 3D-Store-Modelle und Erkenntnisse aus Eye-Tracking-Studien. Die KI soll diese bestehenden Daten und Erfahrungen miteinander verknüpfen und eine schnellere Auswertung ermöglichen.

Ein Anwendungsbeispiel ist ein Redesign für die Molkerei Ammerland. Dabei identifizierte das Unternehmen den charakteristischen Leuchtturm als starkes Markenelement und rückte ihn bei der Neugestaltung stärker in den Vordergrund. Anschließend wurde mit ShelfSmart.AI untersucht, wie die neue Verpackungsgestaltung im direkten Wettbewerbsumfeld wirkt.

„Gutes Packaging braucht auch künftig Kreativität, Markenverständnis und Erfahrung. KI ersetzt diese Faktoren nicht. Sie hilft uns jedoch, Entscheidungen zusätzlich mit Daten zu untermauern.“

Boris Maschmann, CEO von Smurfit Westrock Deutschland

Nach Angaben des Unternehmens soll ShelfSmart.AI zusätzliche Erkenntnisse für Designentscheidungen liefern. Entscheidend sei letztlich, wie gut eine Verpackung im Regal wahrgenommen werde.

Quelle: Smurfit Westrock