Verpackungen stehen heute im Zentrum eines komplexen Spannungsfeldes aus reduzierten Materialeinsätzen, nachhaltigen Rohstoffen und strengen Regulierungen. Gleichzeitig sind die Erwartungen an die Entwicklungsgeschwindigkeit deutlich gestiegen: Lösungen müssen schneller entstehen – und dabei verlässlich in Bezug auf Leistung, Recyclingfähigkeit und Konformität sein. Metsä Board, ein führender europäischer Hersteller von Frischfaserkarton und Teil der Metsä Group, begegnet diesem Wandel mit einem neuen Designstudio, das jetzt in Mailand eröffnet wurde.
Das am 2. Juli eröffnete Studio in Mailand ermöglicht eine intensivere und frühere Zusammenarbeit zwischen Metsä Board und seinen Kunden. Ziel ist es, Verpackungslösungen schneller zur Marktreife zu bringen. Durch die Kombination von hochwertigem Frischfaserkarton mit Designkompetenz und datenbasierten Erkenntnissen können Marken steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit, Leistung und Regulierung besser erfüllen. Erja Hyrsky, SVP Commercial Operations bei Metsä Board, betont die Vorteile des neuen Standorts: „Mailand verbindet ein starkes Verpackungsökosystem mit einem erstklassigen Designumfeld. Vor Ort können wir noch enger mit unseren Kunden zusammenarbeiten und die Zusammenarbeit in wichtigen europäischen Märkten weiter stärken.“
Integration von Design und Materialkompetenz
Das Studio setzt auf einen integrierten Ansatz, bei dem Design, Materialien und Leistung parallel betrachtet werden. Dies ermöglicht es, Materialeffizienz zu verbessern, ohne die Leistungsanforderungen zu beeinträchtigen. Durch den Einsatz von KI-gestütztem Design und Simulationsmöglichkeiten lassen sich Lösungen früher im Prozess testen und optimieren. Dies reduziert Unsicherheiten, beschleunigt Entscheidungen und verkürzt Entwicklungszyklen. „Unsere Kunden brauchen nicht nur neue Verpackungsideen – sie benötigen Lösungen, die für reale Einsatzbedingungen validiert sind, und das schneller denn je“, sagt Erja Hyrsky.
Verpackungen praxisnah gemeinsam entwickeln
Das Studio in Mailand ist auf eine neue Art der Zusammenarbeit ausgerichtet. Statt Verpackungen Schritt für Schritt nacheinander zu entwickeln, werden Design, Materialien und Leistung parallel betrachtet. So lässt sich die Materialeffizienz verbessern, ohne Leistungsanforderungen zu beeinträchtigen. „Statt Lösungen isoliert zu entwickeln, können wir sie gemeinsam testen und optimieren – und so sicherstellen, dass sie wesentlich früher marktreif sind“, sagt Ilkka Harju, Packaging Services Director.
Für Marken in Bereichen wie Lebensmittel, Pharma und Kosmetik, in denen Verpackungen funktional wie kommerziell eine zentrale Rolle spielen, wird dieser integrierte Ansatz immer wichtiger. Mit dem Studio in Mailand kann Metsä Board früher in die Entwicklungsprozesse seiner Kunden eingebunden werden und die gemeinsame Entwicklung von Verpackungslösungen fördern, die nicht nur visuell überzeugen, sondern auch bereit für die Markteinführung sind.
Quelle: Metsä Board





