PepsiCo hat 2025 nach eigenen Angaben den Einsatz von Neuplastik in Kunststoff-Primärverpackungen in seinen maßgeblichen Verpackungsmärkten gegenüber dem Vorjahr um sechs Prozent reduziert. Gleichzeitig erreichte der Rezyklatanteil in diesen Verpackungen 18 Prozent. Das geht aus dem jetzt veröffentlichten ESG Summary 2025 des Lebensmittel- und Getränkekonzerns hervor.
PepsiCo stellt seine Verpackungsaktivitäten unter die drei Ansätze „Reduce, Recycle, Reinvent“. Der Konzern arbeitet nach eigenen Angaben daran, den Einsatz von Neuplastik zu verringern, den Rezyklatanteil zu erhöhen und Verpackungen so zu gestalten, dass sie wieder in den Wertstoffkreislauf gelangen können. Für die Kunststoff-Primärverpackungen in den maßgeblichen Verpackungsmärkten strebt PepsiCo bis 2030 eine durchschnittliche jährliche Verringerung an. 2025 sank die absolute Menge an Neuplastik in diesem Bereich um sechs Prozent.
18 Prozent Rezyklatanteil in Kunststoff-Primärverpackungen
Der Anteil von Recyclingmaterial in den Kunststoff-Primärverpackungen des Konzerns lag 2025 in den betrachteten Verpackungsmärkten bei 18 Prozent. Darüber hinaus waren nach Angaben von PepsiCo 94 Prozent der Primär- und Sekundärverpackungen in diesen Märkten so gestaltet, dass sie wiederverwendbar, recycelbar oder kompostierbar sind. PepsiCo fasst diese Eigenschaften unter dem Begriff „Reusable, Recyclable or Compostable (RRC) Packaging by Design“ zusammen.
Der Konzern räumt zugleich ein, dass die Erreichung seiner weitergehenden Verpackungsziele nicht allein durch Veränderungen am eigenen Portfolio möglich sei. Im ESG-Bericht verweist PepsiCo insbesondere auf Lücken in der Recyclinginfrastruktur als Herausforderung für die Umsetzung einer stärkeren Kreislaufführung von Verpackungen.
PepsiCo setzt auf Pfand- und EPR-Systeme
Neben der Arbeit am Verpackungsdesign will PepsiCo deshalb auch die Voraussetzungen für geschlossene Materialkreisläufe unterstützen. Nach Angaben des Unternehmens gehören dazu Investitionen in Pfandrückgabesysteme, Systeme der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) sowie in Kreislaufwirtschaftsinfrastruktur. Ziel sei es, Strukturen zu unterstützen, die über die eigene Lieferkette hinausreichen.
Die Verpackungsaktivitäten sind Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie pep+ (PepsiCo Positive). PepsiCo beschreibt diese als Teil seiner Geschäftsstrategie zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit seiner Liefer- und Wertschöpfungsketten. Neben Verpackungen umfasst der ESG Summary 2025 unter anderem die Bereiche Landwirtschaft, Klima, Wasser und Ernährung.
Quelle: PepsiCo





