„GEA PowerPak Plus“ feiert Premiere auf der IFFA

Tiefziehverpackungsmaschine „GEA PowerPak Plus“
Die neue Tiefziehverpackungsmaschine „GEA PowerPak Plus“ (Bild: GEA)

GEA präsentiert auf der diesjährigen IFFA in Frankfurt mit der GEA PowerPak PLUS erstmalig die neueste Generation von GEAs Tiefziehverpackungsmaschinen, die mehr Prozesssicherheit und einen verringerten Ressourcenverbrauch beim Verpacken von Frischeprodukten bieten sollen.

„Am Anfang der Maschinenentwicklung stand eine Kundenbefragung. Ihr Ziel war es, Kundenwünsche einfließen zu lassen, um zum einen die Prozesssicherheit und die Verpackungsqualität sowie zum anderen die Maschinenlaufzeiten der Tiefziehmaschinen der PowerPak-Produktpalette weiter zu steigern“, erklärt Volker Sassmannshausen, Produktmanager Thermoforming bei GEA.

Um die Abläufe beim Verpacken in der Lebensmittelindustrie zu verbessern, sind bei der PowerPak PLUS unter anderem die Siegelstation und der Unterfolieneinlauf komplett neu konstruiert worden.

Weniger Folienverbrauch durch optimiertes Folienhandling

Es wurden die Abwicklungssysteme für die Ober- und die Unterfolien verändert. Sie werden motorisch angetrieben und mit dem Vorzugszyklus der Maschine synchronisiert. Gemeinsam mit den beiden neuartigen rotativen bzw. linearen Folienbahn-Spannsystemen spult die Folie kontrolliert und gleichmäßig ab und ermöglicht einen vereinfachten und prozesssicheren Folienlauf. Durch die kontrollierte Abwicklung im Unterfolieneinlaufmodul wird eine Rollneigung bei der Unterfolie vermieden. Automatisch korrigiert werden Folienfehler wie Lagenversatz oder Bogenlauf.

GEA PowerPak Plus

Die Tiefziehverpackungsmaschine PowerPak PLUS reduziert den Folienverbrauch. (Bild: GEA)

Der Aufbau der Siegelstation wurde entsprechend angepasst: Die gesamte Oberfolienabwicklung ist zugriffsoptimiert im Bereich der Siegelstation angeordnet. Sie wird mit einer vertikal verfahrbaren, transparenten und durchgängigen Einhausung geschützt. Sie lässt sich für Eingriffsvorgänge einfach und schnell absenken. Auf mehrere abnehmbare Schutzhauben kann verzichtet werden.

Eine weitere wesentliche Neuerung in der Siegelstation sind die motorisch angetriebenen Evakuier- und Begasungsventile in Kombination mit Drucksensoren. Sie ermöglichen individuelle, reproduzierbare sowie produkt-und packungsabhängige Prozesse. Gesteuert und überwacht werden unter anderem die Bereiche Unter-, Ober-und Produktvakuum. Sie sorgen in Summe für die notwendige Prozesstransparenz. 

In der Praxis bewährt

Beim Unternehmen Handl Tyrol GmbH ist die Tiefziehverpackungsmaschine PowerPak PLUS seit Sommer 2018 zum Verpacken der Speckprodukte des Unternehmens im Einsatz. Hier arbeitet man überwiegend mit bedruckten Folien. Packgewichte und Packgrößen ändern sich ständig. Die Maschine hat sich dort vom ersten Tag an bewährt wie Dieter Roos, Leiter Produktion am Standort Schönwies berichtet.

„Die Folienabwicklung ist bei dem neuen Maschinenmodell bahnbrechend“, so Roos. „Ober- und Unterfolie sind schnell und einfach eingefädelt. Es müssen keinerlei Einstellungen mehr erfolgen. Folie wird damit nicht mehr verschwendet.“

Handl Tyrol benennt die betriebswirtschaftlichen Vorteile der technischen Neuerungen bei der PowerPak PLUS wie folgt: Einsparen der Rüstzeiten um bis zu 70 Prozent, Halbieren der Folienwechselzeiten, 75 Prozent weniger Folienverlust beim Wechsel sowie nahezu Nullprozent Fehlpackungen.

 Warten, Instandhalten, Dokumentieren

Um die Verpackungsmaschinen in die jeweilige Organisations- und Datenstruktur eines Unternehmens problemlos zu integrieren und die Dokumentationspflicht langfristig zu gewährleisten bietet GEA diverse Zusatzoptionen an.

Mit GEA PerformancePlus stehen Service- und Wartungspakete aus dem Baukasten zur Verfügung, die zum einen die Anlagenverfügbarkeit steigern und zum anderen Transparenz über den tatsächlichen Anlagenzustand schaffen können. Zudem können weitere Ausstattungsoptionen und Softwarelösungen von GEA Prozessdaten automatisiert aufzeichnen, überwachen sowie mögliche Veränderungen kundenspezifisch in Echtzeit protokollieren.

„Insgesamt können wir mit unserem Angebot rund um den Verpackungsprozess unseren Kunden höchste Lösungskompetenz garantieren“, bestätigt abschließend Volker Sassmannshausen. „Sie sind bedien- und prozesssicher sowie ressourcenschonend und werden den vielfältigen Anforderungen beim Verpacken von Lebensmitteln gerecht.“

GEA auf der IFFA 2019: Halle 8, Stand D06

GEA ist einer der größten Systemanbieter für die nahrungsmittelverarbeitende Industrie sowie ein breites Spektrum weiterer Branchen mit einem Konzernumsatz von rund 4,6 Milliarden Euro in 2017. Das international tätige Technologieunternehmen konzentriert sich auf Prozesstechnik, Komponenten und umweltschonende Energielösungen für anspruchsvolle Produktionsverfahren in unterschiedlichen Endmärkten.