Quadient auf der LogiMAT 2020

Die Anlage, die bis zu 1.100 Pakete pro Stunde produziert, wird in Deutschland erstmals auf der LogiMAT präsentiert. (Bild: Packaging by Quadient)
Die Anlage, die bis zu 1.100 Pakete pro Stunde produziert, wird in Deutschland erstmals auf der LogiMAT präsentiert. (Bild: Packaging by Quadient)

Der Verpackungstechnologieanbieter Packaging by Quadient, früher Neopost, erweitert sein Lösungsspektrum: Auf der Stuttgarter Intralogistikmesse LogiMAT 2020 präsentiert das Unternehmen mit der „CVP Everest“ eine Deutschland-Premiere. Die automatisierte Anlage produziert, verklebt und etikettiert bis zu 1.100 passgenaue Transportkartons pro Stunde. Mit der Lösung richtet sich der Maschinenbauer an Versender mit einem hohen Paketvolumen.

„Gerade im E-Commerce wird immer noch viel zu viel Luft verschickt. Das ist weder nachhaltig noch effizient. Angesichts des Fachkräftemangels, schwer vorhersehbarer Nachfrage und des gestiegenen Umweltbewusstseins der Verbraucher haben Versender mit schnellen, intelligenten und ressourcenschonenden Verpackungslösungen echte Wettbewerbsvorteile.“

Richard Nijboer, Director of Sales and Operations bei Packaging by Quadient

Kundenspezifisch und nachhaltig

Die CVP-Serie wurde für individuelle Automatisierung des gesamten Verpackungsprozess entwickelt, die an die Kundenbedürfnisse angepasst werden kann.

Am Anfang des Vorgangs steht ein Scanner, der die bestellten starren oder flexible Produkte exakt vermisst. Auf Basis dieser Daten wird vollautomatisch ein Karton, der mit einem kundenindividuellen Branding versehen sein kann, ausgeschnitten, gefaltet, geschlossen und verklebt.

Die Anlagen zählen zu den schnellsten, die es auf dem Markt gibt. Der gesamte Vorgang dauert nur drei Sekunden. Am Ende des Prozesses klebt eine integrierte Etikettiermaschine automatisch ein Label auf den Karton.

Für die Zufuhr der Artikel werden ein oder zwei Mitarbeiter benötigt. Je nach Situation ersetzt die CVP Everest zahlreiche Verpackungsstationen. Die drei größten Vorteile der Lösung sind:

  • Mehr Produktivität und niedrigere Lohnkosten: Eine CVP Everest ersetzt bis zu 20 manuelle Verpackungsstationen.
  • Reduzierung des Transportvolumens und der -kosten: Im Schnitt kann das Versandvolumen dank der passgenauen Transportkartons um 50 Prozent reduziert werden.
  • Nachhaltige Prozesse: Wer statt Standardkartons passgenaue Pakete für den Warenversand einsetzt, spart bis zu 30 Prozent Wellpappe und transportiert deutlich weniger Luft. Füllmaterial kann mitunter ganz vermieden werden.

Jede Anlage wird kundenspezifisch angepasst. Dazu erfassen Experten die Abläufe vor Ort und berechnen den Return on Investment (ROI). Für die kontinuierliche Systemverfügbarkeit sorgen ein großes Supportteam und ein innovatives Wartungskonzept. So können die Techniker entweder persönlich oder über Remote-Technologie auf die Geräte zugreifen. Kunden profitieren zudem von Ersatzteilpaketen, Schulungen und Softwarewartungen.

Für kleinere Versandvolumina hat Packaging by Quadient die CVP Impack (früher: CVP-500) im Programm. Die Anlage ist seit 2014 auf dem Markt und wurde seither permanent weiterentwickelt.

Packaging by Quadient auf der LogiMAT 2020: Halle 4, Stand G44

Quelle: Packaging by Quadient