Ritter Sport feiert 50 Jahre Knick-Pack

Der Knick-Pack von Ritter Sport feiert sein 50-jähriges Jubiläum. Die im Sommer 1976 eingeführte innovative Verpackung hat die Art und Weise, wie Schokolade geöffnet wird, verändert.
(Bild: Alfred Ritter GmbH)

Seit einem halben Jahrhundert prägt der Knick-Pack die Art und Weise, wie Schokoladenliebhaber ihre Tafeln öffnen. Diese Verpackungsinnovation von Ritter Sport, die im Sommer 1976 eingeführt wurde, hat sich als ikonisches Merkmal etabliert, das weit über die Funktionalität hinausgeht. Die einfache Geste des Knickens, um die Tafel zu öffnen, ist zu einem festen Bestandteil des Produkterlebnisses geworden. 

Die quadratische Form der Ritter Sport Schokolade, die schon 1932 von Clara Ritter erdacht wurde, fand in den 1970er Jahren mit dem Knick-Pack ihre perfekte Verpackung. Diese Ära war geprägt von zunehmender Mobilität und einem Bedürfnis nach praktischen Lösungen. Der Knick-Pack erfüllte genau diese Anforderungen und wurde mit dem Slogan „Der Trick mit dem Knick und die Masche mit der Tasche“ beworben, was auf die Wiederverschlusstasche hinweist, die die Schokolade ideal für unterwegs macht.

Nachhaltigkeit im Fokus

Während das Design des Knick-Packs im Laufe der Jahre nur minimal modifiziert wurde, hat sich das Material grundlegend verändert. Ursprünglich aus einem nicht recyclingfähigen Verbundmaterial hergestellt, setzt Ritter Sport seit 1991 auf eine recyclingfähige Einstofffolie aus Polypropylen. Diese Umstellung ermöglicht es, die Verpackung als Wertstoff in Kreisläufen zu halten, ohne den Produktschutz zu gefährden. Langfristig strebt Ritter Sport jedoch an, Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen zu entwickeln, auch wenn erste Tests mit papierbasierten Materialien aufgrund produktspezifischer Anforderungen noch nicht erfolgreich waren.

Herausforderungen und Innovationen

Die Vielfalt der Ritter Sport Sorten stellt besondere Herausforderungen an die Verpackung. So sind einige Sorten aufgrund ihrer Inhaltsstoffe nicht für eine papierbasierte Verpackung geeignet. Beispielsweise sind die Rosinen in der Rum-Trauben-Nuss zu feucht und die Cornflakes in der Knusperflakes zu scharfkantig. Das Unternehmen bleibt nach eigenen Angaben jedoch bestrebt, Lösungen zu finden, die sowohl den Schutz als auch die Nachhaltigkeit der Verpackung gewährleisten.

Quelle: Alfred Ritter GmbH