Schütz und BASF haben am 14. September den Spatenstich für einen neuen Produktions- und Logistikstandort für Intermediate Bulk Container (IBC) in Ludwigshafen gefeiert. Schütz investiert rund 40 Millionen Euro in das Projekt unmittelbar neben dem BASF-Stammwerk. Die Inbetriebnahme ist für Sommer 2027 vorgesehen.
An dem Spatenstich nahmen Vertreter beider Unternehmen sowie der Ludwigshafener Oberbürgermeister Klaus Blettner teil. Auf einer Fläche von rund 20.000 Quadratmetern sollen Fertigungsbereiche für die IBC-Produktion, ein Packmittellager sowie Büro- und Sozialräume entstehen. Zunächst sind 60 neue Arbeitsplätze geplant, in weiteren Ausbaustufen sollen es bis zu 100 werden. Der Standort soll die BASF sowie weitere Industriekunden in der Rhein-Neckar-Region mit Industrieverpackungen versorgen.
Direkte Versorgung des BASF-Werks
Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist die unmittelbare Anbindung an das benachbarte BASF-Gelände, wie bereits im März berichtet. Auftragsabwicklung, Produktionsplanung und die Versorgung der Abladestellen sollen nach Angaben der Unternehmen digital und automatisiert gesteuert werden. Durch die kurzen Lieferwege sollen jährlich rund 1,5 Millionen Lkw-Kilometer entfallen.

„Die Stärke unseres Verbundstandorts Ludwigshafen liegt in der engen Vernetzung von Produktion, Infrastruktur und Logistik. Mit der neuen Anlage von Schütz wird dieses Prinzip konsequent weiterentwickelt“, sagte Helmut Winterling, President Europäische Verbundstandorte bei BASF.
Kreislauf für Industrieverpackungen
Der Neubau soll zudem an das Kreislaufsystem von Schütz für gebrauchte Industrieverpackungen angebunden werden. Dieses umfasst die Wiederverwendung, Aufbereitung und das Recycling der Verpackungen. Eine Photovoltaikanlage soll einen Teil des Strombedarfs des neuen Werks decken. Die Partnerschaft zwischen Schütz und BASF besteht nach Unternehmensangaben bereits seit den 1960er-Jahren.
Quelle: BASF / Schütz






