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Fünf Fragen an Herbert Hahnenkamp (Ishida GmbH)

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Wirtschaft
Fünf Fragen an
pj07_2017
Wägen, Dosieren
Lebensmittel
Thema: Aus den Unternehmen

Seit Oktober 2014 führt Herbert Hahnenkamp die Geschäfte der Ishida GmbH in Schwäbisch Hall. Er ist bereits seit 2008 für Ishida tätig und verantwortete zuvor die Geschäfte in Zentral- und Osteuropa.

Die Bereiche Verpackungstechnologie, Prozesstechnik und Qualitätskontrolle sind für den Branchenkenner vertrautes Terrain. Auch innerhalb der Lebensmittelindustrie ist der Vertriebsprofi bestens vernetzt.

pj: Herr Hahnenkamp, wo liegen aktuell die Schwerpunkte bei Ishida?

Herbert Hahnenkamp: Die Kundenzufriedenheit ist und bleibt ein Fokus für Ishida. Maßnahmen wie die Fernüberwachung kompletter Produktionslinien durch den Ishida Sentinel®, schnellere Reaktionszeiten im Service sowie unser Trainingsprogramm verfolgen das Ziel, Anwendern den Einsatz von Ishida-Technik so einfach wie möglich zu machen.

In Deutschland haben wir zudem unsere Reichweite auf nunmehr zwölf Vertriebsgebiete erhöht. Auch dank zusätzlicher Sales-Mitarbeiter im Fleisch-, Fisch- und Geflügelsegment können wir nun noch näher an unseren Kunden agieren.

pj: Welche besonderen Herausforderungen gab es für Sie im letzten Jahr?

Herbert Hahnenkamp: Die Aufgabe besteht für uns immer darin, den genauen Bedarf jedes Kunden zu ermitteln. Ishida bietet neben Mehrkopfwaagen eine große Palette an Qualitätskontrollsystemen wie Kontrollwaagen, Röntgengeräte, Siegelnahtprüfer und Vision-Systeme. Im Dialog mit den Verantwortlichen gehen wir auf die spezifischen Anforderungen der Produktion ein, um die passende Lösung anzubieten.

pj: Wie schätzen Sie die wirtschaftliche Lage ein?

Herbert Hahnenkamp: Sehr positiv. Unser primärer Markt ist die Lebensmittelindustrie. Der Absatz im Inland und die Exporte steigen – sowohl in der Produktion von Lebensmitteln als auch bei unseren Partnern in der Verpackungsmaschinenindustrie.

pj: Welche Auswirkungen erwarten Sie für Ishida?

Herbert Hahnenkamp: Wir haben vor, unser Geschäftsvolumen in den nächsten drei Jahren zu verdoppeln. Im Geschäftsjahr 2016/2017 konnten wir insgesamt ein Umsatzwachstum in Höhe von zwölf Prozent erzielen. Um diese Entwicklung auch weiterhin voranzutreiben, haben wir neben dem Sales-Team auch den Bereich Service personell ausgebaut.

pj: Worin sehen Sie die wichtigsten Aufgaben und Trends der Branche?

Herbert Hahnenkamp: Kunden, die sich an uns wenden, verfolgen schwerpunktmäßig drei Ziele: Zum einen geht es ihnen um die Steigerung der Ausbringleistung. Weiterhin stehen der Erhalt bzw. die Verbesserung der Qualität im Vordergrund. Schließlich streben sie eine Standardisierung der Prozessabläufe an. Diesen Anforderungen muss die Branche auch künftig begegnen. Unser Portfolio bietet dafür schon jetzt zahlreiche Lösungen.

 

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