Der Markt für alternative Proteine entwickelt sich schnell und bringt neue Herausforderungen für die Verpackungsindustrie mit sich. Poly-clip System beobachtet eine zunehmende Nachfrage nach Lösungen, die sich flexibel an unterschiedliche Produktkonzepte anpassen und mit wachsenden Produktionsvolumina Schritt halten. Die nächste Entwicklungsstufe wird daher durch industrielle Skalierbarkeit, Produktsicherheit und Ressourceneffizienz entschieden. Damit wird Verpackung zum strategischen Faktor.
Während bei etablierten Lebensmittelanwendungen vielfach die Modernisierung bestehender Produktionslinien im Vordergrund steht, entstehen im Bereich alternativer Proteine neue Produktkategorien und zusätzliche Produktionskapazitäten. Besonders dynamisch ist der Übergang von Pilotprojekten zu industriellen Strukturen. Mit der zunehmenden Professionalisierung steigen die Anforderungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
„Hersteller benötigen heute nicht mehr nur innovative Produktideen, sondern Lösungen, mit denen sich diese Produkte zuverlässig, sicher und wirtschaftlich in großen Volumina herstellen und verpacken lassen. Die Herausforderung liegt darin, eine Produktidee erfolgreich in die industrielle Produktion zu überführen. Deshalb verstehen wir Verpackung nicht als Einzelkomponente, sondern als Teil eines industriellen Gesamtsystems“, so Dr. Alexander Giehl, CEO von Poly-clip System.
Skalierbare Verpackungslösungen
Gerade bei pflanzenbasierten Produkten ist Flexibilität entscheidend, da sich Rezepturen, Texturen und Produktformate teilweise noch in der Entwicklung befinden. Die Lösungen von Poly-clip System können verschiedene Produktstrukturen verarbeiten – von schnittfähigen Anwendungen bis hin zu pastösen Proteinmassen. Der Automatisierungsgrad lässt sich dabei an unterschiedliche Produktionsvolumina und Entwicklungsstufen anpassen.
Neben pflanzlichen Aufschnittvarianten können beispielsweise Tofu-Produkte, Pasten und Convenience-Anwendungen mit Clip-Technologie verpackt werden. Das Portfolio reicht von manuellen Maschinen für kleinere Chargen bis zu hochautomatisierten Linien für industrielle Anwendungen. Damit können Kunden mit Lösungen starten, die zu ihrem aktuellen Produktionsniveau passen, und den Automatisierungsgrad bei steigenden Produktionsvolumina schrittweise ausbauen.
Weniger Verpackung
Unabhängige Untersuchungen von Circular Analytics in Wien belegen, dass Clip-basierte Verpackungslösungen den CO₂-Ausstoß gegenüber konventionellen Verpackungen je nach Anwendung deutlich reduzieren können. Neben dem geringeren Materialeinsatz können Clip-Verpackungssysteme dazu beitragen, Transportgewicht und logistische Aufwände zu reduzieren. Im Zusammenspiel mit geeigneten Hüllenmaterialien, abgestimmten Produktionsparametern und der entsprechenden Anlagenhygiene unterstützt die Clip-Technologie zugleich stabile Prozesse und eine hohe Produktsicherheit. „Unsere Aufgabe ist es, ressourcenschonende Verpackungslösungen so auszulegen, dass sie auch im großindustriellen Maßstab effizient und zuverlässig funktionieren“, betont Giehl.
Auch im B2B-Geschäft gewinnen solche Lösungen an Bedeutung. Hersteller alternativer Proteine beliefern zunehmend Foodservice, industrielle Weiterverarbeiter und Co-Manufacturer. Damit rücken neben der Produktion auch Anforderungen an flexible Portionierung, effiziente Handhabung und logistische Prozesse stärker in den Fokus.
Quelle: Poly-clip System






