Wenn die Flasche die Marke trägt: Verpackungsdesign bei Funner

Nicht die Formel, sondern die Flasche: Für die New Yorker Marke Funner hat M/M (Paris) ein Verpackungsdesign entwickelt, das die gesamte Markenidentität trägt – geschwungene Flaschen als Wiedererkennung im Salonregal.
Das gesamte Sortiment der neuen Haarpflegemarke Funner, deren Flaschendesign von M/M (Paris) stammt (Bild: Funner)

Nicht die Formel, sondern die Flasche soll zuerst auffallen: Die US-amerikanische Haarpflegemarke Funner aus New York startet in diesem Monat mit 21 Produkten – und stellt das Verpackungsdesign an den Anfang, nicht ans Ende der Markenentwicklung. Verantwortlich dafür ist die Pariser Gestaltungsagentur M/M (Paris), die Mitgründer Jonah Kaner mit dem Auftrag holte, aus der Verpackung mehr zu machen als eine bloße Hülle für den Inhalt.

„Funner ist eher als Kunstprojekt entstanden“, sagt Kaner, Sohn des Oribe-Gründers Daniel Kaner; aufgebaut hat er die Marke mit dem Vater und seiner Mutter, der Make-up-Artistin und Unternehmerin Sonia Kashuk. Haarpflege habe sich zuletzt kühl und klinisch angefühlt, sagt er – er habe mehr Gefühl und künstlerische Handschrift zurückbringen wollen. „Von Anfang an ging es nicht nur darum, eine Verpackung um Formeln herum zu gestalten, sondern eine grafische Sprache zu schaffen, die die gesamte Marke tragen kann.“ Die Produkte sollten sich wie Objekte mit Persönlichkeit anfühlen: etwas, das man im Salon bemerkt, in die Hand nehmen möchte und im Gedächtnis behält.

Flaschenform als Wiedererkennung

Das gestalterische Vokabular von M/M ist bewusst haptisch angelegt: geschwungene Flaschen, gewellte, bogenförmige Kanten, ausdrucksstarke Motive und ein farbenfrohes, kreisförmiges Markenzeichen, das die Produkte zusammenbindet. Verpackung und Branding stammen aus einer Hand; die Agentur verantwortet das komplette visuelle Erscheinungsbild. Für die Regalwirkung ist das entscheidend – Wiedererkennung entsteht bei Funner nicht allein über das Etikett, sondern über die Form des Behälters selbst. Den Marktstart begleitet eine Kampagne des britischen Fotografen Jamie Hawkesworth, sodass Verpackung, Grafik und Bildwelt ein durchgehendes System bilden.

Shampoos von Funner, die für verschiedene Haartypen entwickelt wurden (Bild: Funner)

Bei aller Optik soll sich das Projekt darin nicht erschöpfen. Die 21 Produkte wurden gemeinsam mit Stylisten entwickelt und stützen sich auf reale Salonerfahrung; die Rezepturen kommen ohne Sulfate, Parabene und Silikone aus und decken Farbschutz, Kopfhautpflege und Haltbarkeit des Haars ab. „Ein Salonprodukt muss unter Druck funktionieren“, sagt Kaner – über verschiedene Haartypen und Anwendungen hinweg, und zugleich müsse es sich „schön anfühlen“. Das modular gedachte Sortiment reicht vom universellen Alltagsserum „Fixer“ bis zum Locken-Texturizer „Better Butter“. Erhältlich ist Funner über shopfunner.com sowie ausgewählte Geschäfte und Salons.

Verpackung als Kunstprojekt

„Funner ist eher als Kunstprojekt entstanden“, sagt Kaner, Sohn des Oribe-Gründers Daniel Kaner; aufgebaut hat er die Marke mit dem Vater und seiner Mutter, der Make-up-Artistin und Unternehmerin Sonia Kashuk. Haarpflege habe sich zuletzt kühl und klinisch angefühlt, sagt er – er habe mehr Gefühl und künstlerische Handschrift zurückbringen wollen. „Von Anfang an ging es nicht nur darum, eine Verpackung um Formeln herum zu gestalten, sondern eine grafische Sprache zu schaffen, die die gesamte Marke tragen kann.“ Die Produkte sollten sich wie Objekte mit Persönlichkeit anfühlen: etwas, das man im Salon bemerkt, in die Hand nehmen möchte und im Gedächtnis behält.

Das gestalterische Vokabular von M/M ist bewusst haptisch angelegt: geschwungene Flaschen, gewellte, bogenförmige Kanten, ausdrucksstarke Motive und ein farbenfrohes, kreisförmiges Markenzeichen, das die Produkte zusammenbindet. Verpackung und Branding stammen aus einer Hand; die Agentur verantwortet das komplette visuelle Erscheinungsbild. Für die Regalwirkung ist das entscheidend – Wiedererkennung entsteht bei Funner nicht allein über das Etikett, sondern über die Form des Behälters selbst. Den Marktstart begleitet eine Kampagne des britischen Fotografen Jamie Hawkesworth, sodass Verpackung, Grafik und Bildwelt ein durchgehendes System bilden.