Yum Brands setzt auf kreislauffähigere Verpackungen

Der Konzern berichtet über neue Verpackungsinitiativen bei KFC, Pizza Hut und Taco Bell.
Bild: Yum! Brands

Yum Brands hat seinen Global Citizenship & Sustainability Report 2025 veröffentlicht. Darin beschreibt der Betreiber von KFC, Pizza Hut, Taco Bell und Habit Burger & Grill Fortschritte bei Verpackungen, Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz. Im Verpackungsbereich stehen Materialeinsparungen, Recyclingfähigkeit sowie die Vorbereitung auf neue regulatorische Anforderungen im Mittelpunkt.

Verpackungen seien für Yum Brands einer der sichtbarsten Berührungspunkte mit den Verbrauchern und zugleich ein Bereich, der sich durch neue gesetzliche Vorgaben schnell verändere. Nach Unternehmensangaben konzentriert sich die Strategie darauf, Material einzusparen, die Recyclingfähigkeit dort zu verbessern, wo entsprechende Infrastrukturen vorhanden sind, und die Verpackungssysteme auf Anforderungen wie die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR) vorzubereiten. Gleichzeitig teste das Unternehmen Mehrwegsysteme und neue Verpackungslösungen, die sich weltweit in einem überwiegend von Franchisenehmern betriebenen Restaurantnetz umsetzen lassen sollen.

Marken setzen unterschiedliche Verpackungslösungen um

Als Beispiele nennt Yum Brands mehrere Initiativen seiner Marken. Habit habe ausgewählte Kunststoffverpackungen durch faserbasierte Alternativen ersetzt. Dazu gehörten industriell kompostierbare Salat- und Sandwichverpackungen. Laut Unternehmen reduzierte dies den Kunststoffverbrauch und senkte die Verpackungskosten um vier Prozent.

KFC teste in mehreren europäischen Märkten Mehrwegverpackungen für den Verzehr im Restaurant, zum Mitnehmen und für Lieferdienste. Pizza Hut USA habe eine recycelbare Schale für Chicken Wings eingeführt, die 2026 mit dem Recycling Leadership Award der Association of Plastic Recyclers ausgezeichnet wurde. Zudem verzichte die Marke schrittweise auf kleinere Kunststoffkomponenten wie den Stützfuß in Pizzakartons und ergänze Verpackungen durch Hinweise zum Recycling.

Taco Bell habe sein Recyclingprogramm für Saucenverpackungen gemeinsam mit TerraCycle fortgeführt. Im Jahr 2025 seien mehr als 415.000 Saucenbehälter und -beutel gesammelt worden. Seit dem Start des Programms 2021 seien damit über eine Million Verpackungen vor Deponierung oder Verbrennung bewahrt worden. Ein Pilotprojekt zur Abfallvermeidung in Restaurants habe zudem die Recyclingquote im Küchenbereich von 18 auf 58 Prozent erhöht.

Klimaziele und Materialeinsatz

Neben den Verpackungsprojekten berichtet Yum Brands über Fortschritte bei seinen Klimazielen. Gegenüber dem Basisjahr 2019 seien die Scope-1- und Scope-2-Emissionen um 18 Prozent gesunken. Im Verpackungsbereich verweist das Unternehmen auf das Ziel, unnötige Kunststoffe zu vermeiden, den Einsatz von Neuplastik zu reduzieren und Verpackungen schrittweise wiederverwendbar, recyclingfähig oder kompostierbar zu gestalten. Gleichzeitig räumt der Konzern ein, dass die Datenerfassung zur Messung des Verpackungsfortschritts noch ausgebaut werden müsse.

Quelle: Yum Brands