Forscher der Universität Cambridge haben ein nachhaltiges Material auf Basis von Pflanzenproteinen entwickelt, das Einwegkunststoffe in Konsumgütern ersetzen könnte und der Spinnenseide ähnlich ist. Der Seidenfaden der Spinne ist eine einzigartige Naturfaser, extrem reißfest und elastisch zugleich. Forschern der Universität Cambridge ist es jetzt gelungen, eine Polymerfolie zu entwickelt, die die Eigenschaften des Spinnenfadens nachahmt. Das neue Material sei ebenso beständig wie viele heute gebräuchliche Kunststoffe und könne Plastik in vielen gängigen Haushaltsprodukten ersetzen. Die vegane Spinnenseide wird mit Hilfe eines neuen Verfahrens aus Pflanzenproteinen hergestellt und ahmt die Eigenschaften der Seide auf der molekularen Ebene nach. Das Ergebnis: eine kunststoffähnliche, stabile Folie, die sich in industriellem Maßstab produzieren lässt. Sie ähnelt dabei technischen Hochleistungskunststoffen wie Polyethylen niedriger Dichte (LDPE).
