Um am Point of Sale gut sichtbar zu sein, werden Süßwaren häufig hängend in Supermärkten präsentiert. Das Euro-Loch, dass die Verpackung am Haken hält, ist dabei häufig aus Kunststoff und muss so ausgearbeitet sein, dass es das Gewicht der Süßigkeiten hält. Walki bietet nun eine alternative Lochung aus Papier an.
Walki bringt nun ein neues, verstärktes Euroloch-Beutelkonzept auf den Markt, das vollständig aus Papier besteht und ein Einreißen des Beutels an der Lochung verhindert.
„Die Tatsache, dass die Flachbeutel im Handel am Haken hängend präsentiert werden, ist der Grund dafür, dass nur sehr wenige Süßwarenhersteller bislang von Folie auf Papier umgestiegen ist. Die Papierbeutel waren bisher nicht stabil genug, um das Einreißen des Beutels an der Lochung zu verhindern.“
Andreas Rothschink, Leiter Produktentwicklung und Technischer Service, Geschäftsbereich Consumer Packaging der Walki Group
Das neue WalkiSeal REH-Konzept (Reinforced Euro Hole) ermöglicht es Markenartiklern, von Folienbeuteln auf faserbasierte Alternativen umzusteigen. Durch das Anbringen eines zusätzlichen Streifens im Bereich oberhalb des Eurolochs kann der Beutel komplett aus Papier hergestellt werden. Der doppellagige Streifen ist für den Verbraucher unsichtbar, wirkt aber wie ein Sicherheitsgurt für den Papierbeutel.
„Es ist kein zusätzlicher Aufwand für den Markenartikler oder das Unternehmen erforderlich, das die Beutel abfüllt“, erklärt Rothschink. Der Beutel kann auch in Non-Food-Segmenten für Heimwerkerbedarf wie Schrauben oder für Spielzeug wie Bausteine verwendet werden. Da der Beutel aus Papier hergestellt wird, ist er laut Unternehmen im Papierstrom vollständig recycelbar. Der Beutel wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Verpackungsmaschinenhersteller Rovema entwickelt.
Quelle: Walki
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