
Begeisterung – das ist wohl einer der Eindrücke, den die Vertreterinnen und Vertreter der Fachpresse Ende September von ihrem Besuch bei den Sensor People in Owen, Teck mitnehmen. Auch packaging journal war beim Presseevent von Leuze Electronic dabei, das nicht nur Führungen durch die verschiedenen Werke in Baden-Württemberg bereithielt, sondern bei dem sich auch die neue Geschäftsführung vorstellte.
Los ging es im Produktionswerk in Owen mit einer Begrüßung und Vorstellung des Unternehmens durch das C-Level – so nennt sich die Geschäftsführung, die in ihrer jetzigen Konstellation seit Anfang April 2023 das Unternehmen leitet. Xavier Hamers, neuer CEO von Leuze, der im April seine Arbeit aufnahm, ergriff als Erster das Wort und stellte seine Kollegen vor. Bereits seit 2022 sind Helge Held als kaufmännischer Geschäftsführer und Dr. Henning Grönzin als technischer Geschäftsführer für die jeweiligen Bereiche verantwortlich. Jochen Wimmer vervollständigt das C-Level als COO und Geschäftsführer der Leuze Assembly.
Dr. Grönzin und Jochen Wimmer ließen es sich nicht nehmen, die Besucher durch das Produktionswerk in Owen und das Distributionszentrum in Unterlenningen zu führen. Los ging es in Owen. Hier werden auf 3.000 Quadratmetern Sensoren und weitere Produkte von Leuze hergestellt. Auf drei Linien werden schaltende Sensoren produziert, die besonders auch für die Verpackungsbranche relevant sind. Neben der Verpackungsindustrie zählen die Intralogistik, Werkzeugmaschinen, die Automobilindustrie und die Labor Automation zu den relevanten Branchen und Kunden von Leuze.
In Owen werden auch Identifikationsanwendungen wie Scanner produziert und die Sicherheitslösungen des Unternehmens. Während seiner Führung durch die Produktion zeigte Dr. Grönzin unter anderem die Produktion von Sicherheits-Lichtvorhängen. Mensch und Maschine arbeiten hier zusammen, denn nicht alles kann von Robotern geleistet werden. Gerade die feinmotorischen Arbeiten übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens unter anderem auf den 25 Linien, auf denen weitere Produkte des gesamten Produktspektrums gefertigt werden. Wenn der CTO über das, was hier passiert und produziert wird, spricht, spürt man die Begeisterung für die Produkte und die Bewunderung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihre Arbeit.
Sensoren im Einsatz
Und so geht es auch am nächsten Standort in Unterlenningen weiter. Hier liegt das Distributionszentrum von Leuze, bestehend aus einem modernen Hochregallager und 30.000 Lagerplätzen für automatische Kleinteillager. Jochen Wimmer führt uns durch die große Halle, in der auch viele der eigenen Sensoren und Scanner zum Einsatz kommen. Pro Tag werden 1.000 Pakete von hier verschickt und Picks von 2.000 Positionen vollbracht. Die Arbeitsplätze sind für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ergonomisch gestaltet und es ist Platz für ein weiteres Gebäude dieser Größe vorhanden.
Unablässig fahren hier Kisten mit unterschiedlichen Leuze-Produkten ins Lager, zu den Pickstationen und schließlich fertig gepackte Pakete wieder ans Ende des Förderbands. Von Unterlenningen treten die Produkte ihre Reise in die Welt an. Der europäische Markt, aber auch die Werke und Vertriebsstellen international werden von hier beliefert. Auch hier ist alles hochautomatisiert, wie Jochen Wimmer stolz erklärt.
Die dritte und letzte Station des an Eindrücken reichen Presseevents ist das Werk in Unterstadion. Hier sitzt die Leuze Assembly und „assembled“ Leiterplatten. Auf drei SMD-Linien (Surface-mounted Device) werden hier Leiterplatten bestückt – pro Jahr 320 Millionen. Die Größe der Platten variiert dabei genauso wie die Anzahl der SMD-Teile, mit denen sie bestückt werden. Am Ende finden sie Anwendung in unterschiedlichen technischen Geräten in der ganzen Welt.
In Unterstadion übernahm Georg Denkinger die Führung durch die Produktion. Auch hier arbeitet man im Schichtbetrieb, und wieder arbeiten Menschen und Maschinen Hand in Hand. Die Linien laufen vollautomatisiert, und jede Leiterplatte, die den Standort verlässt, wurde zuvor auf Herz und Nieren geprüft. Das übernehmen unter anderem vier Flying-Needle-Proof-Stationen. Stimmt etwas nicht, ist die Feinmotorik der Mitarbeitenden gefragt. Bei schönstem Wetter wurden die Pressevertreterinnen und -vertreter am Ende verabschiedet. Einige Eindrücke bleiben am Ende im Gedächtnis: der hohe Grad der Automatisierung an den drei Standorten, die Präzision und Begeisterung, mit der hier gearbeitet wird.
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