
Rondo Ganahl will einen weiteren Schritt in Richtung Kreislaufwirtschaft machen. Dabei setzt das Unternehmen auf ein Kraftwerk für Reststoffe aus Vorarlberg. Reststoffe sollen zur Energiegewinnung genutzt werden.
Bei einer Veranstaltung mit anschließender Führung durch die Papierfabrik informierte Rondo über das geplante Reststoffkraftwerk. Das Event lockte rund 50 Interessierte, die mehr über das Projekt und Kreislaufwirtschaft bei Rondo erfahren wollten.
Das Unternehmen zeigte, wie aus Altpapier hochwertige Wellpappe-Rohpapiere entstehen und wie Verunreinigungen und zu kurze Fasern als Reststoffe bei der Altpapier-Aufbereitung ausgeschieden werden. Diese können später im Kraftwerk als Rohstoff für die Energieerzeugung genutzt werden.
„Bei Rondo wird Kreislaufwirtschaft gelebt. Aus dem gesammelten Altpapier entstehen nicht nur Rohpapiere und in einem späteren Schritt Wellpappe-Verpackungen. Aus demselben Rohstoff produzieren wir auch hochwertige Faserguss-Produkte. Dies zeigt, wie ressourcenschonend und nachhaltig unsere Produkte sind. Mit dem Vorhaben, ein Reststoffkraftwerk zu bauen, verstärkt Rondo sein Engagement für eine Produktion, die sich von fossilen Brennstoffen löst und eigene Reststoffe effektiv wiederverwertet.“
AnzeigeUdo Nachbaur, Vorstand Technik der Rondo Ganahl AG
Mit dem Reststoffkraftwerk deckt die Papierfabrik in Zukunft ihren Wärmeenergiebedarf selbst. Überschüssige Wärme geht – dank einer Anbindung an das Leitungsnetz der Frastanzer E-Werke – an die lokale Brauerei Frastanz sowie bis zu 500 zusätzliche Haushalte. Das Kraftwerk wird hauptsächlich mit Reststoffen aus der Papierproduktion und der Vorarlberger Industrie betrieben.
Viel Interesse bestand an der Umweltverträglichkeit des Kraftwerks. Andreas Neuper, Projektleiter Energieversorgung bei Rondo, erklärte die fortschrittlichen Methoden der Rauchgasreinigung, die den neuesten technologischen Standards entsprechen. Er wies auch auf die Gutachten hin, die bezüglich Umweltverträglichkeit, Emissionen, Geruch, Schall und Humanmedizin angefertigt wurden und alle Grenzwerte unterschreiten.
Mit diesem Projekt unterstreicht Rondo sein Engagement für eine nachhaltigere und umweltfreundlichere Produktion und zeigt Wege auf, wie Industrie und Umweltschutz Hand in Hand gehen können.
Quelle: Rondo
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