Verwertung in getrennten Recyclingströmen ermöglichen

Mit als erstes setzt die Molkerei Forster in der Schweiz auf die sich im Abfallsammelprozess selbsttrennenden K3-Becher von Greiner Packaging.

Als eines der ersten Unternehmen in der Schweiz setzt die Molkerei Forster auf die sich im Abfallsammelprozess selbsttrennenden K3-Becher von Greiner Packaging. Unter der Eigenmarke Milbona werden die nachhaltigen Karton-Kunststoff-Kombinationen in Filialen des Detailhändlers Lidl Schweiz angeboten.

Wer Molkereiprodukte nachhaltig verpacken möchte, greift seit vielen Jahren gern zu Karton-Kunststoff-Kombinationen. Vor über 40 Jahren wurden am Schweizer Greiner Packaging Standort in Diepoldsau bereits erstmals K3-Verpackungen hergestellt. Nun kommt die neueste K3-Innovation auch auf den Schweizer Markt: Der sich selbst trennende K3 r100. Eingesetzt wird die innovative Verpackung bei Naturjoghurts der Marke Milbona, die in der Molkerei Forster hergestellt und abgefüllt werden.

Grundstein für optimales Recycling gelegt

Die Joghurtverpackungen sollen künftig eine Verwertung in getrennten Recyclingströmen ermöglichen.
Die Joghurtverpackungen sollen künftig eine Verwertung in getrennten Recyclingströmen ermöglichen. (Bild: Greiner Packaging)

Die Verpackungsinnovation K3 r100 macht es erstmals möglich, dass sich Karton und Kunststoff auch ohne menschliches Einwirken voneinander trennen. Diese Innovation legt den Grundstein für zukünftige Sammelsysteme in der Schweiz. Sollte es mal in Vergessenheit geraten sein, den Kartonmantel vom Becher zu trennen, separieren sich die beiden Teile durch mechanischen Druck. Kunststoffbecher und Kartonmantel können erkannt, getrennten Recyclingströmen zugewiesen und folglich stofflich verwertet werden. Bis dies so weit ist, müssen jedoch beide Komponenten weiterhin manuell separiert und dem jeweiligen (lokalen) Entsorgungssystem zugeführt werden. Greiner Packaging, Lidl Schweiz und die Molkerei Forster hoffen künftig auf eine Harmonisierung der Sortierströme. Mit dem Umstieg auf K3 r100 sind die Partner aber bereits heute für ein solches System bestens vorbereitet und nehmen eine Vorreiterrolle hinsichtlich zukunftsfähiger Verpackungsgestaltung ein.

Partnerschaften sichern Innovationen

Die Unternehmen Greiner Packaging und Molkerei Forster profitieren bereits seit vielen Jahren von einer partnerschaftlichen Kooperation und konnten zahlreiche Innovationsschritte miteinander erarbeiten. Das Unternehmen stellt bereits 2021 als eines der ersten Unternehmen in der Schweiz auch auf den Greiner Packaging Aufriss um: Eine Griffmulde im Kartonmantel erlaubt ein einfaches Abtrennen vom Kunststoffbecher mit nur einem Handgriff. Im Rahmen der Entwicklung des neuen K3 r100 war dann eine enge Zusammenarbeit gefragt. Zahlreiche Abfülltests der Verpackungsinnovation haben im Haus der Molkerei Forster stattgefunden. 

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„Eine gute Idee zu haben, ist das eine, diese auf Markttauglichkeit zu überprüfen, das andere. Und das geht nur in Zusammenarbeit mit unseren Kunden.“ Antonios Kampouris, Sales Director von Greiner Packaging Schweiz.
„Eine gute Idee zu haben, ist das eine, diese auf Markttauglichkeit zu überprüfen, das andere. Und das geht nur in Zusammenarbeit mit unseren Kunden.“ Antonios Kampouris, Sales Director von Greiner Packaging Schweiz (Bild: Greiner Packaging)

„Ohne gute Partner wie die Molkerei Forster einer ist, könnten Innovationen wie unser K3 r100 nicht realisiert werden. Bevor wir den Becher auf den Markt bringen konnten, haben wir ihn unter anderem auf den Anlagen der Molkerei Forster in zahlreichen Abfülltests perfektioniert.“

Antonios Kampouris, Sales Director von Greiner Packaging Schweiz

Drei Unternehmen, ein Ziel

So wie Greiner Packaging engagieren sich auch die Molkerei Forster und der Detailhändler Lidl Schweiz für eine nachhaltige Zukunft. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, auf Nachhaltigkeit zu fokussieren. Das fängt bei den eingesetzten Rohstoffen an und geht über unsere Produktionsprozesse bis hin zu den Verpackungen, die wir für unsere Produkte einsetzen, und darüber hinaus. Mit dem K3 r100 setzen wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung nachhaltige Zukunft“, betont Markus Forster, Unternehmensgründer der Molkerei Forster.

Mit der Umstellung auf die Verpackungsinnovation betonen Greiner Packaging, Molkerei Forster und Lidl Schweiz einmal mehr ihren Fokus auf Nachhaltigkeit.
Mit der Umstellung auf die Verpackungsinnovation betonen Greiner Packaging, Molkerei Forster und Lidl Schweiz einmal mehr ihren Fokus auf Nachhaltigkeit. (Bild: Greiner Packaging)

Eingesetzt werden die 500-Gramm-Becher für Naturjoghurts mit 1,5 und 3,5 Prozent Fettanteil der Marke Milbona, die in Filialen von Lidl Schweiz vertrieben werden. „Uns verbindet eine langjährige erfolgreiche Partnerschaft. Es freut uns sehr, nun im Verpackungsbereich einen weiteren gemeinsamen Schritt nach vorne zu gehen. Mit der Einführung der innovativen Joghurtverpackung unterstreichen wir unser Engagement im Bereich Nachhaltigkeit und Design for Recycling ein weiteres Mal“, sagt Andreas Zufelde, Chief Commercial Officer bei Lidl Schweiz.

http://www.greiner-gpi.com

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