
In Afrika und im Nahen Osten konnten sich die Food Africa und die pacprocess MEA als wichtige Plattform für die Lebensmittel- und Verpackungsindustrie bestätigen. 2023 verzeichneten die Messen einen deutlichen Besucherzuwachs.
Mit neun Länderpavillons und Kuwait als Partnerland zeichnete sich die Veranstaltung durch eine bemerkenswerte internationale Beteiligung aus. Zu den teilnehmenden Nationen gehörten Griechenland, Deutschland, Indien, Pakistan, Italien, Spanien, Polen, die Türkei, China, Thailand und die Vereinigten Arabischen Emirate. Insgesamt kamen die Aussteller aus 32 Ländern.
„Mit inspirierenden Ideen, echter Innovationskraft, viel Energie und Leidenschaft haben alle Beteiligten neue Maßstäbe gesetzt. Die Veranstaltung ist ein Katalysator für Handel und Kooperationen in einer dynamisch wachsenden Region. Wir sind stolz auf das, was wir erreicht haben, und freuen uns darauf, diese Erfolgsgeschichte im nächsten Jahr fortzuschreiben.“
Thomas Dohse, Director interpack
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Mit Blick auf die Zukunft kündigt Thomas Dohse an, die Food Africa und die pacprocess MEA als zentrale Plattformen für die Branche weiter zu stärken. In enger Zusammenarbeit mit Institutionen wie dem Egyptian Food Export Council, dem Agricultural Export Council, der Chamber of Food Industries, dem Ministry of Trade & Industry, dem Egyptian Export Council for Printing & Packaging und dem Engineering Export Council zeigten die Messen, dass gemeinsames Handeln das Wachstum der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie in der Region fördert.
Förderung von Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung
Die Food Africa fand 2023 bereits zum achten Mal statt und ist eine Schlüsselveranstaltung für die Lebensmittelindustrie in Afrika, die Produzenten, Händler und Investoren aus aller Welt anzieht und dabei auch die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents fördert. Dabei setzte sie erneut Impulse bei der Positionierung der afrikanischen Lebensmittelindustrie auf dem globalen Markt und der Förderung von nachhaltigen Praktiken in Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung.
Die im Rahmen der Messen stattfindenden Konferenzen befassten sich mit wichtigen Themen wie den Auswirkungen der Logistik auf den Lebensmitteltransport in Afrika, der ägyptischen Nahrungsmittel- und Agrarprognose unter besonderer Berücksichtigung der Lebensmittelsicherheit, den Agrarexporten und der Zukunft von Frischprodukten. Im Rahmen der Food Africa fanden zudem ein Workshop von der UNIDO, Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung und ARAC über die Modernisierung von kleinen und mittleren Unternehmen statt. Redner aus verschiedenen Bereichen, einschließlich Regierungsvertretern, Branchenführern und internationalen Organisationen, teilten ihr Wissen, um die Entwicklung und das Wachstum des afrikanischen Nahrungsmittelsektors zu fördern.
Weiterentwicklung der pacprocess MEA
Die pacprocess MEA, die in diesem Jahr zum vierten Mal stattfand, hat sich nochmals weiterentwickelt. Eine große Mehrheit der Aussteller brachte Maschinen mit zur Messe und bot damit den potenziellen Käuferinnen und Käufern einen erheblichen Mehrwert. Ein Highlight in der Halle war zudem die neu konzipierte pacprocess MEA Konferenz. Hier boten Panel-Diskussionen wertvolle Einblicke in Themen wie ökologische Nachhaltigkeit und effiziente Exportpraktiken, Marketing und Branding oder Investitionsanreize für die Kreislaufwirtschaft.
Die SAVE FOOD Initiative war mit viel Content und neuen Projekten auf der pacprocess MEA aktiv. So fand im Rahmen der Konferenz ein Vortragsprogramm rund um Innovationen im Kampf gegen Nahrungsmittelverschwendung und -verluste statt. Zu Gast waren neben den Gründungsmitgliedern der Messe Düsseldorf auch Vertreterinnen und Vertreter der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO), der World Packaging Organisation (WPO), des World Food Program (WFP) und der Egyptian Food Bank. Gekürt wurde in diesem Rahmen auch die SIG Foundation mit „Cartons for Good“ als Gewinner des ersten SAVE FOOD Projektwettbewerbs. Mit dem Preisgeld von 20.000 Euro wird die Stiftung in den kommenden Monaten eine groß angelegte Studie in Ägypten finanzieren, um hier ein weiteres Projekt zur Rettung von Lebensmitteln aufzubauen.
Premiere feierte auf der pacprocess MEA auch der SUSTAINABILITY DESIGN AWARD EGYPT. Gold ging dabei an Teixeira Textil für „Teixeira Reverse“, Big Bags aus Post-Consumer-Recycling-Harzen. Silber ging an Aluminios Mello für den „Mello Cake Pan“, Backform und Einzelhandelsverpackung zugleich. Über Bronze durfte sich LANG LASER-System freuen.
Im Rahmen der Messe zeigten Entwicklungsorganisationen wie das Agricultural Innovation Project der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), das IRAS-Projekt der USAID, Land O’Lakes Venture 37, das Industrial Modernisation Centre, die United Nations Industrial Development Organization (UNIDO), der Khalifa International Award for Date Palm and Agricultural Innovation, das USDA und andere ihr Engagement für die Unterstützung von Start-ups, Kleinunternehmen und landwirtschaftlichen Verbänden.
2024 finden die Food Africa und pacprocess MEA vom 3. bis 5. Dezember statt.
Quelle: pacprocess MEA
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