Fritz-Kola startet nationalen Roll-out der 0,33-Liter-Dose

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Fritz-Kola erweitert sein Verpackungsportfolio: Nach einer Pilotphase in Hamburg führt das Hamburger Getränkeunternehmen die 0,33-Liter-Dose ab dem zweiten Quartal 2026 bundesweit ein. Der Schritt soll dort zusätzliche Verfügbarkeit schaffen, wo Glas-Mehrweg an praktische Grenzen stößt, während Mehrweg weiterhin den Schwerpunkt der Verpackungsstrategie bildet.

Fritz-Kola bringt erstmals Teile seines Sortiments in der 0,33-Liter-Dose auf den deutschen Markt. Nach einer vierwöchigen Testphase im Hamburger Handel und Convenience-Bereich wird die Dose ab dem zweiten Quartal 2026 bundesweit ausgerollt. Nach Angaben des Unternehmens sollen dann fünf Sorten deutschlandweit auch in der Dose erhältlich sein: Fritz-Kola Original, Fritz-Kola Super Zero, Fritz-Kola Classic light, Mischmasch sowie Fritz-Limo Orange.

Die Einführung der Dose ist laut Fritz-Kola eine Reaktion auf veränderte Rückgabequoten und Nutzungssituationen. Während Glasmehrweg weiterhin als bevorzugte Verpackungslösung gilt, zeigen sich in bestimmten Märkten und Anwendungsfeldern stabilere Rückläufe bei Dosen. Insbesondere bei Veranstaltungen, Festivals oder in Bereichen mit Glasverboten stoße das Glasmehrwegsystem derzeit an Grenzen.

Mehrweg bleibt zentrales Element der Verpackungsstrategie

Das Unternehmen betont, dass die Dose das bestehende Mehrwegsystem nicht ersetzen soll. Glasmehrweg bleibe das Herzstück der Verpackungsstrategie. Fritz-Kola investiere weiterhin in moderne Mehrweganlagen sowie in funktionierende Rücknahme- und Kreislaufstrukturen. Ziel sei es, Verpackungslösungen jeweils dort einzusetzen, wo sie unter ökologischen und praktischen Gesichtspunkten am wirksamsten sind.

Bereits seit der Unternehmensgründung setzt Fritz-Kola nach eigenen Angaben auf Glasmehrweg und engagiert sich für stabile Pfandsysteme. Die Einführung der Dose wird als ergänzender Schritt eingeordnet, um die eigenen Produkte auch in Nutzungssituationen verfügbar zu machen, in denen Glasverpackungen nicht eingesetzt werden können.

Ergebnisse aus dem Hamburger Pilotprojekt

Der Dosenpilot startete im Dezember 2025 in ausgewählten Hamburger Stadtteilen, unter anderem auf St. Pauli und in der Sternschanze. Dort waren für mehrere Wochen fünf Sorten des Portfolios parallel zu den Glasgebinden in der 0,33-Liter-Dose erhältlich. Die gewonnenen Erfahrungen aus dem Testlauf bildeten nach Unternehmensangaben die Grundlage für die Entscheidung zum bundesweiten Roll-out.

Mit der nationalen Einführung der Dose ab 2026 erweitert Fritz-Kola sein Verpackungsspektrum, halte jedoch am langfristigen Ziel fest, funktionierende Mehrwegkreisläufe zu stärken und weiter auszubauen.

Quelle: Fritz-Kola