Mit recyclinggerecht gestalteten Verpackungslösungen aus Mono-PE, Mono-PP und Papier setzt Adapa angesichts der bevorstehenden vollständigen Wirksamkeit der EU-Verpackungsverordnung PPWR auf frühzeitige Strukturumstellungen und leistungsfähige D4R-Konzepte.
Trotz der bereits geltenden PPWR zögern viele Marktteilnehmer noch bei der Umstellung auf recyclinggerechte Verpackungsstrukturen. Adapa hat nach eigenen Angaben bereits zahlreiche Lösungen auf Basis von Mono-PE, Mono-PP und papierbasierten Materialien entwickelt und in den Markt eingeführt. In enger Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern sollen frühzeitig Strukturanpassungen umgesetzt werden, um Planungssicherheit zu schaffen – auch wenn noch nicht alle delegierten Rechtsakte final definiert sind.
Die D4R-Produkte sind leistungsorientiert ausgelegt. Sie kombinieren Verarbeitbarkeit auf bestehenden Anlagen mit Schutzfunktionen und einer hochwertigen Optik am Point of Sale.
PP-Monomaterial mit hoher Barriere
Mit MonoFlow(re) P-Type hat Adapa eine recyclingfähige Flowpack-Lösung auf PP-Basis im Portfolio, die hohe Barriereeigenschaften sowie stabile Siegelperformance bietet – auch auf Hochgeschwindigkeitsanlagen. Der Kunststoffverbrauch kann laut Unternehmen um bis zu 70 Prozent reduziert werden. Gleichzeitig sorgen Transparenz und Druckqualität für eine klare Warenpräsentation. Einsatzbereiche sind unter anderem Käse, Fleischprodukte, pflanzenbasierte Alternativen, Backwaren, Tiefkühlprodukte und Süßwaren.
Papierlösungen für trockene Anwendungen
Die papierbasierten Standbodenbeutel von Adapa eignen sich für zahlreiche trockene Anwendungen im Lebensmittel- und Non-Food-Bereich. Sie lassen sich prozesssicher verarbeiten und in bestehende Recyclingströme integrieren. Unterschiedliche Oberflächen und Druckoptionen ermöglichen eine differenzierte Markeninszenierung.
Mit PaperTwister(re) stellt das Unternehmen zudem eine CEPI-zertifizierte Twistverpackung mit einem Papieranteil von bis zu 98 Prozent vor. Eine pflanzenbasierte Beschichtung sorgt für funktionale Eigenschaften. Die Lösung eignet sich für Süßwaren wie Kaubonbons, Toffees oder Hartkaramellen.
Monomaterial bis zur Kordel
Ein weiteres Beispiel für geschlossene Materialkonzepte ist der EcoString Loopbag. Beutel und Kordel bestehen aus demselben Material und können gemeinsam recycelt werden. Die Kordel wird aus internen Produktionsresten und mechanisch recyceltem PCR-Material hergestellt. PCR-Anteile von bis zu 80 Prozent sind möglich. Der Beutel eignet sich insbesondere für Hygiene- und Kosmetikprodukte ohne Barriereanforderungen.
Adapa investiert zudem in neue Flexo- und Tiefdrucklinien sowie in Digitaldrucktechnologien. Die Ausstattung umfasst unter anderem spezielle Lackapplikationen und eine vollflächige 100-Prozent-Visionskontrolle. Mit Digitaldrucklösungen unterstützt das Unternehmen variable Auflagen für saisonale Produkte oder Testmärkte.
Nachhaltigkeit als Wachstumsstrategie
Die Unternehmensstrategie verbindet internationale Präsenz mit lokaler Kundennähe. Nachhaltigkeit steht im Zentrum der Entwicklung. „Für uns als Gruppe ist es entscheidend, Performance und Design for Recycling gemeinsam zu denken“, sagt Stefano Manfredi, Chief Sales Officer von Adapa.
Quelle: Adapa
Adapa auf der Warsaw Pack Expo 2026: Halle E5, Stand 31b







