Nissha Metallizing Solutions (NMS) und Tetra Pak haben in mehrjähriger Zusammenarbeit einen aseptischen Karton für Milch mit einer papierbasierten Barriere aus FSC-zertifiziertem Papier entwickelt.
Das von NMS angebotene Portfolio umfasst Lösungen auf Papierbasis, die als recycelbar, erneuerbar und als Monomaterialien klassifiziert sind. Das Unternehmen verwendet Papier aus FSC-zertifizierten Wäldern, die das erforderliche Maß an Schutz vor Sauerstoff und Licht bieten, beispielsweise durch die Anwendung verschiedener Beschichtungen.
“Unsere gemeinsame Anstrengung, diese Lösung zu entwickeln, unterstützt den Weg einen höheren Papieranteil zu verwenden und damit Kohlenstoffemissionen zu reduzieren. Unsere papierbasierte Lösung bietet Barriereeigenschaften, die dazu beitragen, dass die Verpackung eine vergleichbare Haltbarkeit und einen vergleichbaren Lebensmittelschutz bietet wie herkömmliche aseptische Kartons für flüssige Molkereiprodukte wie Milch.“
Giorgio Bosso, CEO von Nissha Metallizing Solutions
Auch Marco Marchetti, Vice President of Packaging Materials and Sales Distribution Systems, Tetra Pak, ist von der papierbasierten Lösung überzeugt: „Aufbauend auf dem hohen Papieranteil in unseren Kartons erhöht die papierbasierte Barriere den Papieranteil auf rund 80 Prozent und steigert in Kombination mit pflanzenbasierten Polymeren den gesamten erneuerbaren Anteil eines Kartons auf 90 Prozent – was den CO2-Fußabdruck um ein Drittel (33 %) reduziert. Der Tetra Brik Aseptic 200 Slim Leaf-Karton mit einer papierbasierten Barriere, den wir bereits in Portugal auf den Markt gebracht haben, zeigt, wie die papierbasierte Barriere den Weg zu einer kohlenstoffarmen Kreislaufwirtschaft für Verpackungen von morgen ebnen kann.“
Weitere Vorteile der papierbasierten Barriere werden auch im nachgelagerten Bereich erwartet, wo Kartons mit einer höheren Faserausbeute für Papierfabriken attraktiver werden dürften. In diesem Zusammenhang stellt die papierbasierte Barriere eine Chance für Recyclinginfrastrukturen und deren Effizienz dar, da sie die Materialstruktur der Kartonverpackung von drei auf nur zwei Hauptmaterialien – Papier und Polymere – verändert.
Quelle: Nissha