BrauBeviale zeigt Trends und Potentiale der Branche

Im November trifft sich die Getränkeindustrie zur BrauBeviale. Besucher können sich auf Lösungen zu unterschiedlichen aktuellen Themen freuen. 

Im November trifft sich die Brau- und Getränkeindustrie vom 28. bis 30. November zur BrauBeviale in Nürnberg. Besucherinnen und Besucher der Fachmesse können sich auf eine Vielzahl von Lösungen zu unterschiedlichen aktuellen Themen wie der Reduzierung von Emissionen oder effizienter Energienutzung freuen. 

Besucher der BrauBeviale in Nürnberg finden auf der Messe wieder spannende Vorschläge und Optionen für die Optimierung vieler Teilbereiche in ihrem Brau- oder Getränkebetrieb: Ressourcenschonung, die optimale Präsentation der Produkte im Markt oder Funktionsverbesserungen für bestehende Maschinen sind ein paar Beispiele. Oft finden sich auf der Liste der Produktneuheiten mobile und kompakte Lösungen für den schnellen Einsatz im täglichen Betrieb, aber auch Stand-Alone-Angebote, die leicht an den bestehenden Betrieb angebunden werden können.

Neue Lösungen basieren auf einem klaren Markterfordernis – auch in der Getränkeindustrie: Bei der Verpackung der Getränke zeigt sich auf der BrauBeviale, dass neue Investitionsentscheidungen oft zugunsten der Dosenabfüllung ausfallen. Auch mittelgroße oder kleinere Brauereien entscheiden sich derzeit wieder verstärkt für die Abfüllung ihrer Produkte in Dosen. Exportmärkte lassen sich leichter erschließen; die Gewinnung neuer Marktanteile beispielsweise gelingt auch bei den Craftbrewern mit den Dosen gut. Ein breites Ausstellerspektrum setzt in diesem Jahr auf die Präsentation von Dosenfülltechnik, um diese Abfüller mit aktueller Technik zu versorgen.

Passend zu diesen Themen bieten die Aussteller Lösungen rund um die Ausstattung der Dosen bzw. Flaschen: Digitaldruck-Angebote sind für Dosen oder auch für Kronenkorken eine spannende Option für Produktdifferenzierung. Im Bereich der Etiketten wird auch die zuverlässige Ablösbarkeit der Shrinksleeve Etiketten thematisiert – damit kann beim Recyclingprozess von PET-Flaschen eine noch bessere Materialtrennung erreicht werden.

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Effiziente Energienutzung

Lösungen zur Energieeinsparung sind sowohl im Angebot der Aussteller als auch im ExpertenForum in Halle 4 auf der Tagesordnung. Mit Konzepten zur Stromkostenreduzierung, der Nutzung von Biogas aus Biertreber und CO2-Rückgewinnungsanlagen werden dort Themen gespielt, an denen heute kaum ein Brauer oder Getränkehersteller vorbeikommt. Auch die Frage nach der Wassereinsparung und Wasserwiederverwendung im Braubetrieb wird sicher für einige Besucher neue Impulse bieten.

Ebenso interessant dürften die Informationen zu Leichtglasflaschen sein: Mit einer Gewichtsminimierung bei Mehrwegkreisläufen wird eine Verringerung von Transportkosten und -emissionen möglich. In eine ähnliche Richtung weist ein Vortrag zum Thema Glas-Mehrwegsystem für Wein als Pay-Per-Use Lösung inkl. Spüldienstleistung. Die PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) Direktive der EU wirft hier sicher bereits ihre Schatten voraus.

Funktionsverbesserungen, höhere Genauigkeit oder ein erweitertes Detektionsfeld – so zeigen die Anbieter von Kontrollgeräten, dass in Bezug auf Komfort und Analysespektrum für den täglichen Gebrauch in der Brau- oder Getränkeproduktion noch Spielraum besteht. Mobile Lösungen für Anwender im kleinen Leistungsbereich oder einfach installierbare Inline-Messgeräte machen es möglich, dass alle Parameter zeitnah verfolgt werden können und zielgenaue, aktuelle Daten aus dem laufenden Produktionsprozess verfügbar sind.

Quelle: BrauBeviale

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