Coveris verkauft Papiergeschäft

Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt üblicher Vollzugsbedingungen.
Bild: Coveris

Coveris hat eine Vereinbarung zum Verkauf seines Geschäftsbereichs Papier an den US-Finanzinvestor Kingswood Capital Management getroffen. Mit der Transaktion richtet sich der Verpackungshersteller strategisch neu aus und fokussiert sich künftig vollständig auf flexible Verpackungslösungen in EMEA.

Coveris, einer der großen europäischen Hersteller flexibler Kunststoff- und Papierverpackungen, hat eine Vereinbarung über den Verkauf seines Geschäftsbereichs Labels und Karton („Business Unit Paper“) unterzeichnet. Käufer ist die US-amerikanische Private-Equity-Gesellschaft Kingswood Capital Management. Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt üblicher Vollzugsbedingungen und wird für das erste Quartal 2026 erwartet.

„Die Business Unit Paper von Coveris hat seit ihrer Gründung im Jahr 2020 eine kontinuierliche und sehr erfolgreiche Entwicklung durchlaufen. Wir sind stolz auf die erzielten Ergebnisse. Auf Basis dieses positiven Wachstumspfads und des heutigen Reifegrads des Geschäftsbereichs haben das Management und der Gesellschafter Sun Capital gemeinsam die Entscheidung getroffen, den Bereich zu veräußern. Künftig können wir uns so konsequent auf unser EMEA-Geschäft mit flexiblen Verpackungen konzentrieren. Gleichzeitig sind wir zuversichtlich, dass das Paper Business unter neuer Eigentümerschaft weiterhin erfolgreich wachsen wird.“

Christian Kolarik, Chief Executive Officer von Coveris

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Nach dem Closing soll der Geschäftsbereich als eigenständiges Unternehmen unter seinem bisherigen Namen Paragon Print and Packaging weitergeführt werden. Damit trennt sich Coveris von einem Bereich, der seit seiner Gründung im Jahr 2020 gezielt aufgebaut wurde.

Strategische Fokussierung auf flexible Verpackungen

Nach Abschluss der Transaktion wird Coveris aus 17 Produktionsstandorten für flexible Verpackungen in EMEA und dem Vereinigten Königreich bestehen. Das Unternehmen rechnet mit einem Umsatzvolumen von rund 600 Millionen Euro und beschäftigt etwa 2.500 Mitarbeitende. Paragon Print and Packaging wird den Angaben zufolge mit einem Umsatz von rund 270 Millionen Euro und etwa 1.400 Beschäftigten operieren.

Quelle: Coveris