Elopak-CEO Thomas Körmendi tritt zurück

An der strategischen Ausrichtung des Verpackungsunternehmens soll sich nichts ändern.
Elopak-CEO Thomas Körmendi (Bild: Elopak)

Der Vorstand von Elopak hat bekanntgegeben, dass CEO Thomas Körmendi, seit 2018 im Amt, aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurücktritt. Hintergrund ist eine geplante berufliche Neuorientierung sowie die Rückkehr nach Dänemark. Körmendi bleibt bis zur Ernennung einer Nachfolge CEO, um die Umsetzung der Strategie „Repackaging tomorrow“ fortzuführen.

Der Aufsichtsrat hat nach eigenen Angaben den Prozess zur Suche einer neuen Vorstandsvorsitzenden oder eines neuen Vorstandsvorsitzenden eingeleitet. An der strategischen Ausrichtung des Verpackungsunternehmens soll sich nichts ändern.

Elopak steigert Umsatz und Marge 2025 deutlich

Elopak hat im vierten Quartal und im Gesamtjahr 2025 Umsatz und Ergebnis gesteigert. Der Getränkekartonhersteller überschritt erstmals die Marke von 1,2 Milliarden Euro Jahresumsatz und verbesserte zugleich Profitabilität und Verschuldungskennzahlen.

Im vierten Quartal 2025 stieg der Umsatz um 11,5 Prozent, organisch um 15,0 Prozent, auf 316,0 Millionen Euro. In den Americas legte der Umsatz währungsbereinigt um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Das EBITDA erhöhte sich um 5,3 Millionen Euro auf 46,2 Millionen Euro, was einer Marge von 14,6 Prozent entspricht (Vorjahr: 14,4 Prozent). Der operative Cashflow erreichte mit 62,7 Millionen Euro den bislang höchsten Quartalswert. Die Nettoverschuldung wurde um 7,7 Millionen Euro reduziert. Der Vorstand schlägt für das zweite Halbjahr 2025 eine Dividende von 0,102 Euro je Aktie vor. Für das Gesamtjahr ergibt sich damit eine Dividende von 0,132 Euro je Aktie.

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Im Gesamtjahr 2025 erzielte Elopak einen Umsatz von über 1,2 Milliarden Euro und wuchs auf Basis konstanter Wechselkurse organisch um 5,9 Prozent. Das EBITDA lag bei 184,7 Millionen Euro und damit um 8,6 Millionen Euro über dem Vorjahr. Die EBITDA-Marge verbesserte sich auf 15,3 Prozent (Vorjahr: 15,2 Prozent).

Ausbau der Produktionskapazitäten in den USA

Ein operativer Meilenstein war nach Unternehmensangaben die Entwicklung des Werks in Little Rock. Der Standort erreichte nur vier Monate nach Aufnahme der kommerziellen Produktion sein erstes profitables Quartal. Die Installation einer zweiten Produktionslinie verlief planmäßig. Zudem wurde im September 2025 die Investition von zusätzlichen 30 Millionen US-Dollar in eine dritte Produktionslinie beschlossen.

Mit Blick auf 2026 sieht sich der Verpackungshersteller auf einer stabilen Basis und erwartet, an die positive Entwicklung anknüpfen zu können.

Quelle: Elopak