Krones feiert 75 Jahre Unternehmensgeschichte

Krones feiert 75-jähriges Jubiläum und blickt auf internationale Expansion, 7.000 Patente und neue nachhaltige Verpackungslösungen.
2025 präsentierte Krones erstmalig ein datenbasiertes sowie vollautomatisiertes Liniensystem für stilles Wasser in PET-Behältern mit dem Namen „Ingeniq“. (Bild: Krones)

Die Krones AG begeht 2026 ihr 75-jähriges Bestehen. Aus einem 1951 gegründeten Handwerksbetrieb entwickelte sich ein weltweit tätiger Technologiekonzern für die Getränke- und Lebensmittelindustrie.

1951 gründete Dr. Hermann Kronseder in Neutraubling einen Betrieb für Elektromaschinen. Aus ersten Etikettiermaschinen entstand in den folgenden Jahrzehnten ein international agierendes Unternehmen mit heute mehr als 20.000 Mitarbeitenden und Aktivitäten in über 160 Ländern.

In den 1960er-Jahren begann die Internationalisierung. 1966 entstand mit Krones Inc. in den USA die erste Auslandsgesellschaft. Heute umfasst das Portfolio Maschinen und komplette Anlagen für die Getränkeabfüllung und -verpackung, Prozesstechnologie, Intralogistik- und Digitalisierungslösungen sowie Technologien für das Kunststoffrecycling entlang des gesamten Kreislaufs.

Technologische Meilensteine

Rund 7.000 Patente dokumentieren die Innovationskraft des Unternehmens. Das erste Patent meldete Dr. Hermann Kronseder 1956 an. Zu den technologischen Meilensteinen zählen die Blocklösung aus dem Jahr 1975, die mehrere Maschinen kompakt verbindet, die energieautarke und CO₂-neutrale Brauerei von 2017 sowie die aktuelle Abfülllinie „Ingeniq“.

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„Krones steht für unternehmerische Kontinuität über Generationen hinweg. Die Werte, mit denen mein Vater das Unternehmen gründete, prägen Krones bis heute – verbunden mit der Offenheit, sich immer wieder neu auf technologische und gesellschaftliche Veränderungen einzustellen.“

Volker Kronseder, Aufsichtsratsvorsitzender und Sohn des Firmengründers

Unternehmensgründer Dr. Hermann Kronseder. (Bild: Krones)

Vorstandsvorsitzender Christoph Klenk verweist auf die technologische Entwicklung: „Von einer halbautomatischen Anlage mit 1.200 etikettierten Glasflaschen pro Stunde im Jahr 1951 bis zu heutigen Leistungen von über 100.000 PET-Flaschen pro Stunde zeigt sich eindrucksvoll, wie weit wir gekommen sind. Mit fortschreitender Digitalisierung und immer intelligenteren Systemen stehen wir erneut an einem spannenden Wendepunkt – und können gespannt sein, welche Möglichkeiten sich zukünftig noch eröffnen werden.“

Für die kommenden Jahre setzt Krones auf Digitalisierung, Prozessintegration und ressourceneffiziente Produktionssysteme. Ein aktuelles Beispiel ist die Verpackungslösung LitePac Top. Die kunststofffreie Sekundärverpackung hält PET-Flaschen oder Dosen mit einem recycelbaren Kartonclip zusammen und ersetzt die herkömmliche Folienumwicklung.

Quelle: Krones