Die Saica Group baut ihr Recyclingnetzwerk in Spanien aus und übernimmt Teile des Geschäfts von FCC Ámbito. Über die Tochter Saica Natur stärkt der Konzern insbesondere die Rückgewinnung von Papier und Wellpappe in mehreren Regionen der Iberischen Halbinsel.
Die Saica Group hat das Geschäft zur Rückgewinnung von Papier und Wellpappe von FCC Ámbito, einer Tochtergesellschaft von FCC Enviro, übernommen. Mit der Transaktion erweitert Saica seine Präsenz in Spanien vor allem auf die Regionen Madrid sowie den Norden und Westen des Landes. Der Erwerb erfolgte über Saica Natur, die Sparte für Abfallmanagement und Umweltdienstleistungen des Konzerns. Der Schwerpunkt der übernommenen Aktivitäten liegt auf der Verwertung von Papier, Karton und weiteren nicht gefährlichen industriellen und gewerblichen Abfällen.
Sieben Standorte und 33 Millionen Euro Umsatz
Im Rahmen der Übernahme gehen die Anlagen des bisherigen FCC-Ámbito-Geschäfts in Madrid, Cáceres, Valladolid, Asturien, Vizcaya, León und Toledo auf Saica über. An diesen sieben Standorten sind mehr als 150 Mitarbeitende beschäftigt. Der Umsatz der übernommenen Einheiten belief sich im Jahr 2024 auf rund 33 Millionen Euro.
Saica Natur wächst auf 47 Standorte
Nach Abschluss der Übernahme betreibt Saica Natur insgesamt 47 Anlagen. Davon befinden sich 36 in Spanien, weitere Standorte liegen in Frankreich, Portugal, dem Vereinigten Königreich und Polen. Die Zahl der Beschäftigten in dieser Geschäftseinheit steigt auf mehr als 1.700.
Die Saica Group ist in den Bereichen Recyclingpapier, Wellpappenverpackungen, flexible Verpackungen sowie Abfallmanagement aktiv. Der Konzern beschäftigt weltweit über 12.000 Mitarbeitende und erzielte zum Ende des Geschäftsjahres 2024 einen konsolidierten Umsatz von 3,7 Milliarden Euro.
Quelle: Saica



