Der Stanzformen- und Werkzeughersteller Marbach blickt auf ein intensives Jahr 2025 zurück. Neue technologische Lösungen für Verpackungsprozesse, internationale Branchenevents und Fortschritte im Bereich Nachhaltigkeit prägten die Entwicklung. Für 2026 setzt das Unternehmen klare Schwerpunkte auf zukunftsfähige Verpackungsproduktion. Die Anforderungen an die Verpackungsindustrie sind im Wandel: Steigender Kostendruck, höhere Prozesssicherheit und der Übergang zu nachhaltigeren Produktionsweisen bestimmen den Alltag vieler Verpackungshersteller. Vor diesem Hintergrund zieht Marbach eine Bilanz für das Jahr 2025, das nach Angaben des Unternehmens von technologischen Weiterentwicklungen, internationaler Präsenz und einem intensiven Austausch mit Kunden aus der Verpackungsbranche geprägt war.
Branchendialog und internationale Fachmessen
Im Jahresverlauf war Marbach auf zahlreichen internationalen Fachveranstaltungen vertreten, darunter Messen und Kongresse in Europa und Nordamerika mit klarem Fokus auf Verpackung, Wellpappe und Stanztechnik. Ziel war es, aktuelle Herausforderungen der Verpackungsindustrie aufzugreifen und den direkten Austausch mit Anwendern zu intensivieren, heißt es. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem erstmals durchgeführten Marbach Performance Summit in Heilbronn, bei dem Verpackungshersteller Einblicke in Produktionsprozesse, Werkzeugtechnologien und digitale Anwendungen erhielten. Peter Marbach, Geschäftsführender Gesellschafter, erklärte, 2025 habe gezeigt, wie wichtig der enge Dialog mit Verpackungsproduzenten sei, um gemeinsam Lösungen für effizientere und nachhaltigere Prozesse zu entwickeln.Technologien für stabile Verpackungsprozesse
Technologisch standen 2025 vor allem Lösungen im Fokus, die den Produktionsalltag in der Verpackungsindustrie vereinfachen sollen. Marbach stellte unter anderem neue Systeme für den präzisen Einsatz von Präge- und Stanzwerkzeugen vor, die auf eine höhere Prozessstabilität und reduzierte Rüstzeiten abzielen. Auch für die Wellpappenverarbeitung präsentierte das Unternehmen Weiterentwicklungen, die laut Marbach insbesondere bei großformatigen Verpackungen für reproduzierbare Ergebnisse sorgen sollen. Ergänzend dazu setzt Marbach weiterhin auf digitale Anwendungen zur Erfassung und Auswertung von Maschinen- und Produktionsdaten. Diese sollen Verpackungsherstellern eine transparentere Analyse ihrer Prozesse ermöglichen und Optimierungspotenziale aufzeigen. Jan Brunner, Verkaufsleiter der Marbach Gruppe, erklärte, die Entwicklungen zielten darauf ab, Verpackungsprozesse wirtschaftlicher, stabiler und besser steuerbar zu machen – auch unter anspruchsvollen Produktionsbedingungen.Nachhaltigkeit als Bestandteil der Verpackungsstrategie
Neben Effizienz spielte auch Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Marbach erreichte 2025 erneut eine Silber-Bewertung durch EcoVadis und trat der Science Based Targets initiative bei. Nach Angaben des Unternehmens sollen damit langfristig klimafreundlichere und ressourcenschonendere Lösungen entlang der Verpackungswertschöpfung unterstützt werden. Gleichzeitig engagierte sich Marbach in Ausbildungs- und Nachwuchsprojekten mit Bezug zu nachhaltigem Wirtschaften. Parallel zum inhaltlichen Fokus auf Verpackungslösungen baute Marbach seine internationale Struktur weiter aus: In den USA übernahm das Unternehmen einen Stanzformenhersteller, während der Standort in Mexiko zu einer produzierenden Einheit erweitert wurde. Damit stärkt Marbach seine Nähe zu Verpackungsherstellern in wichtigen Märkten, wie es heißt. Für 2026 kündigt Marbach an, den Fokus weiterhin auf technologische Weiterentwicklung, nachhaltige Verpackungsprozesse und den intensiven Austausch mit der Verpackungsindustrie zu legen. Quelle: Marbach